San Bernardino ist für die Touristen gerüstet

San Bernardino: Der bekannte Sommerurlaubsort San Bernardino hat eine neue Strandanlage. Sie hat eine Länge von 850 Meter und dürfte sich wohl zum Magnet für die Touristen entwickeln. Es gibt aber noch weitere Freizeitangebote.

Seit einiger Zeit werden an der Uferpromenade umfangreiche Reinigungsarbeiten durchgeführt. Die Gesamtinvestition belief sich auf 350.000 US Dollar.

„Wir haben den Bereich an dem See komplett neu gestaltet. Unser Ziel ist es, dass San Bernardino 365 Tage im Jahr für Urlauber und Besucher interessant ist“, sagte Ernesto Rosato, Tourismusdirektor der Gemeinde.

Hotel de Lago präsentiert zudem einen extremen Abenteuerurlaub und es gibt weitere Promotionen für einen ökologischen Tourismus in der Region.

Baumklettern, Abseilen, Tauchen, Kanufahren und weitere Abenteuersportdisziplinen werden in einem der ältesten Hotels des Landes, del Lago, angeboten und durchgeführt.

„San Bernardino beherbergt mehr als eine Million Besucher während der gesamten Saison. Sogar im Winter gibt es für inländische und ausländische Touristen begrenzte touristische Möglichkeiten“, erklärte Rosato.

Wochenblatt / La Nación

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6 Kommentare zu “San Bernardino ist für die Touristen gerüstet

  1. Aussen hui und innen pfui? Alles stimmt, ausser der Wasserqualität, wer möchte denn in dieser Giftbrühe schwimmen oder sogar tauchen?
    Alles Fassade, aber schön, dass dort die Reichen hingehen…..

  2. Tolle Promenade, wie in Spanien vor 1.350 Jahren. Aber es könnte dank den vielen Restaurants klappen, den Strand sauber zu halten und die Menschen davor abzuhalten, Mas-Barato-Bier von zuhause mitzubringen und an Ort und Stelle zu entsorgen. Die Millionen an fliegenden Kaugummi-Verkäufer, die zwangsläufig angezogen werden, werden selbstverständlich nach Feierabend den Strand von ihren Abfallprodukten säubern, dazu wird das Ganze von der Munispalidad kontrolliert. Von der ESSAP- staatlichem Wasserversorger- werden dazu Extraportionen an Sauberem Wasser eingeleitet, um die Abwässer von Schlachtbetrieben zu verdünnen. Also wenn man nicht gerade 1. Welt-Qualität erwartet: sicherlich ein besonders schöner Flecken.

  3. Der Magnet ist schon lange gestorben, und davon auch nur zu träumen, ist so lächerlich, daß es auch nur beim Traum bleiben wird. Sanber mit seinem Strand WAR einmal Publikumsmagnet, und die Anreisenden, nicht nur etwa aus Asuncion und/oder anderen Teilen des Landes, sogar Touristen aus Argentinien und Brasilien haben einst aus diesem schönen Sanber eine Goldgrube gemacht. Es besteht keinerlei Hoffnung, den See wieder einmal zu einem für den Badebetrieb nutzbaren See zu machen, aus Gründen, die ich wirklich schon unzählige Male in FB-Foren veröffentlicht habe. Man vergleicht nämlich so gerne den Ypacaraí-See mit dem Rhein. Das Argument ist also, man habe es geschafft, in wenigen Jahren aus diesem total verdreckten Rhein durch die Industriegewässer wieder einen Fluß zu machen, in welchem sogar heute wieder Fische leben könnten. Und der Rhein ist immerheim mehr als 1.200 km lang und der See nur 24 km, dann ist doch das ein Kinderspiel. Nur mit dem kleinen Unterschied, daß es sich beim Rhein um einen Fluss handelt, der stets riesige Wassermassen bewegt, und von unzähligen Nebenflüssen gespeist wird. Zusätzlich mussten Gemeinde und Städte, deren Abwasser direkt oder auch indirekt über Nebenflüsse den Rhein belasteten, kostspielige Kläranlagen bauen, so daß der Rhein nicht weiter verdreckt wurde. Erst dann konnte man daran denken, den Rhein „zu reinigen“. Immerhin dauerte das alles gute 40 Jahre, aber letztlich schaffte man es. Dagegen ist der Ypacarai-See lediglich eine stehende Kloake, die man vollkommen ausbaggern müsste, um zu reinigen. weil er weder nennenswerte Abflüsse und schon gar keine Zuflüsse hat, außer den Abwässern von insgesamt 21 direkt an den See grenzenden Städten und Gemeinden, von deinen keine über eine Kläranlage verfügt. Sanber verfügt zwar über eine Kläranlage, die aber auch nur für keine 30% seiner Bevölkerung ausreicht. Es ist auch noch nie gelungen, diese 21 Gemeindeverwaltungen an einen Tisch zu bringen, denn die allermeisten lehnen es sowieso ab, hier Geld zu investieren, wobei dies dann ohnehin (so sind tatsächlich die Argumente) ausschliesslich Sanber zugute kommen würde für seinen Tourismus. Die große Menge an Industriebetrieben rund um den See, vor allem Schlachthöfe, müssten zwar rein theoretisch eigene Kläranlagen haben. Aber sie ziehen es vor, den jährlich sie besuchenden Kontolleuren lieber etwas Geld in die Tasche zu stecken, denn das ist immer noch wesentlich billiger als eine kostspieliege Kläranlage. Um etwas Staub aufzuwirbeln, gibt man sogenannten internationalen Experten, die sich für eine Untersuchung des Sees anbieten und auch irgendwelche chemischen Mittel verkaufen, die angeblich den See reinigen werden, viele Millionen Dollars, und die Experten verschwinden dann wieder. Fazit: wenn es schon unter derart vorteilhaften Voraussetzungen wie beim Rhein immerhin 40 Jahre dauerte, wird man dies beim Ypacarai-See auch nicht in 400 Jahren schaffen. Und dass nach wie vor „Reiche“ Sanber besuchen, das ist auch nur zurückzuführen auf die einst „goldene Zeit“ Sanbers, in welcher viele wohlhabende Leute aus Asuncion ihr Wochenendhaus am Strand in Sanber bauten. Die Häuser stehen natürlich noch, und die Eigentümer müssen schliesslich auch hin und wieder nach dem Rechten sehen. Ansonsten bietet Sanber auch nur ein paar Diskotheken, die die ganze Nach hindurch in Betrieb sind. Leider ist es so, wenn auch einige in Sanber ansässigen Träumer sich einbilden, der See reinige sich von selbst, und jedes Jahr von neuem frohlocken, weil der See sich angeblich selbst gereinigt habe.

  4. Lange Abhandlung @Martin, viel zu lang. Da wundert es mich dann aber doch das immer noch so viele Leute,auch Nicht-Paraguayer, in SanBer und Umgebung leben und das sogar gerene

  5. Martin, sehr guter Kommentar. Aber nicht jeder möchte so negatives über diese Goldgräbersiedlung lesen. Nirgendwo ist die Fluktuation von Deutschen oder Schweizern grösser als dort. Aber es leben immerhin noch so viele dort, das Einige gerade an Markttagen noch so richtig Kohle machen können. Also, nichts wie hin, nach Bad San Bernadino

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