Schulessen generiert den Milchproduzenten rund 20 Millionen USD

Asunción: Die Union der Produzenten (UGP) berichtete, dass die nationale Milchindustrie im Rahmen des von der Regierung durchgeführten Programms bei den Schulessen durch das Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEC) rund 20 Millionen Dollar pro Jahr umsetzt.

Gleichzeitig stellt es ein direktes Einkommen für mehr als 12.000 Milchproduzenten dar, die größtenteils in kleinen oder mittleren Unternehmen tätig sind. Nach Angaben der paraguayischen Handelskammer für Milchwirtschaft (Capainlac) sind etwa 8.000 Beschäftigte in dem Sektor indirekt oder direkt tätig.

Erno Becker, Direktor von der Kammer, sagte, dass rund 8% der Milchproduktion in die Schulessen fließen würden. „Das Glas Milch erreicht fast eine Million Kinder im ganzen Land und wir sind stolz darauf, denn selbst in Booten liefern wir dieses Produkt an Schulen aus, die auf einigen Inseln liegen, weit weg von den Stadtzentren, wie zum Beispiel im Chaco. Unser Verband überwacht alle Bestellungen, sodass die Industrie das Produkt rechtzeitig liefern kann. Es kommt zu keinen Engpässen, wir können die Produktion jederzeit den Gegebenheiten anpassen“, berichtete er.

Nach den offiziellen Daten aus dem Bildungsministerium erhalten täglich 800.000 Schüler das Glas Milch in den öffentlichen Schulen. In der Hauptstadt von Paraguay entscheiden sich die Direktoren der Bildungseinrichtungen für Milch in 200-Milliliter-Verpackungen mit insgesamt rund 46.000 verteilten Einheiten; während im Landesinneren die meisten Institutionen aus wirtschaftlichen Gründen 1-Liter-Tetra-Paks verwenden.

Wochenblatt / Chaco Sin Fronteras

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1 Kommentar zu “Schulessen generiert den Milchproduzenten rund 20 Millionen USD

  1. Hölzchen aus artgerechter Schachtelhaltung

    Antworten

    Ja, das Ministerium de Educaccion y Quemar su Cag*** (MEC) gibt ja so allerlei ab, wie Schulmaterial und Milch, da müssen sich die zig Lehrer das nicht auch noch selber für ihre 15 Kinder kaufen, es reicht für diese ja kaum für Streichhölzer und grati-Bier zusammen, geschweige denn für Müllabfuhr. Irgendwie scheint es den armen Menschen mit erzieherischer- und Vorbildfunktion mit Schrottauto, Klimaanlage, SAT- und Händiabo, iTelefon ganz ähnlich wie einigen „Alemams frustrados de donde los arboles crecen“ zu gehen: obwohl diese heimischen Lehrer ja nicht wirklich auf eine Rente aus DÖCH hoffen und letzt erwähnte sich ihr täglich Milchen gegen den Frust doch selbst leisten können. Also ein Bierchen am morgen und ein Bierchen oder zwei drei am Abend und alles tranqui im Lande des sich Sauwohl-Wohlfühlens.

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