Schwerer Rückschlag für die Goldgräber in Paso Yobai

Paso Yobai: Die Goldgräber und Mühlenbesitzer in Paso Yobai, Departement Guairá, müssen einen herben Rückschlag verkraften. Die Seam intervenierte und schloss Minen und Mühlen.

Ob dieses Verfahren mit dem Streit um den Gouverneursposten in Villarrica zusammenhängt ist nicht sicher, kann aber vermutet werden. Sollte Rodolfo Friedmann zurücktreten müssen und Oscar Chavez als neuer Gouverneur gewählt werden, ist der Weg für das Gold in Paso Yobai wohl wieder frei. Chavez wohnt in dem Bezirk und besitzt zudem eine Mühle. Seit 09:00 Uhr tagen die Landräte in Villarrica.

Gestern intervenierte das Nationale Sekretariat für Umwelt (Seam) in Paso Yobai. Federführend dabei waren die Beamten Albero Ayala und Hugo Nazario. Sie stellten Unregelmäßigkeiten bei den Dokumenten über die Schürfrechte fest, die vom Vizeministerium für Bergbau nur unvollständig sein sollen.

„Es gab Auffälligkeiten. Zudem werden bei einigen Mühlen nicht die Umweltbestimmungen eingehalten. Wir fanden leere Behälter mit Spuren von Quecksilber“, sagte Ayala telefonisch gegenüber der Redaktion.

Die Inspektoren konnten nicht alle Goldmühlen überprüfen. Bis der genaue Sachverhalt feststeht wurden vorübergehend die Minenarbeiten eingestellt.

Wochenblatt / Seam / Foto: Archiv

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1 Kommentar zu “Schwerer Rückschlag für die Goldgräber in Paso Yobai

  1. Natürlich hängt der Friedmann-zirkus damit zusammen.Oscar Chavez hat ja handfeste Interessen,
    unter Friedmann sind sie gefährdet.Unregelmässigkeiten bei Umweltbestimmungen und Dokumenten
    wären Friedmann gerade recht.Damit Chavez Kasse stimmt muss Friedmann weckgeputscht werden.

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