Sexuelle Sklaverei in Paraguay

Die Existenz der Opfer von Menschenhändlern in Paraguay aufgrund von Armut, Ungleichheit der Geschlechter und ein Mangel an Möglichkeiten sei relevant. Dies führe zu den Faktoren der sexuellen Sklaverei, erklärte die Staatanwältin Teresa Acosta Martinez (Beitragsbild) in ihrer Rede im Vatikan.

Sie und weitere Vertreter waren von Papst Franziskus eingeladen worden. „In Paraguay gibt es viele Familien mit bis zu 14 Kindern. Das erste Kind muss die Schule nach der untersten Stufe verlassen damit andere Geschwister lernen können und irgendwie Geld verdient wird“, sagte Martinez. Sie fügte an, 98% der Frauen würden durch falsche Versprechungen getäuscht, auch wenn sie schon älter seien. Aus Caaguazú, Itapúa und Alto Paraná kommen die meisten Opfer. Martinez erklärte, Minderjährige kämen häufig als Hausangestellte bei Familien unter, die aber oft mit einer grausamen Behandlung enden würde.

Quelle: Hoy.com.py