Sexueller Missbrauch und Inzest in Capiatá

Capiatá: Am 30. März kamen zwei Schwestern zum 8. Polizeirevier der Stadt Capiatá und zeigten ihren Vater an, dass der sie sexuell missbraucht hat. Die 15 und 18-Jährigen die zu Protokoll gaben, dass sie seit dem 14. Lebensjahr Leibeigene des 45-jährigen Vaters waren, erklärten außerdem, dass eine Schwester im Alter von 20 Jahren mit ihrem Vater zusammenleben muss und schon zwei Kinder, 3 und 4, von ihm zur Welt brachte.

Während der Vater mit der ältesten Schwester in einem Zimmer eines Hauses im Stadtteil San Wenceslao lebt, wird die geistig behinderte und alkoholisierte Mutter getrennt gehalten.

Obwohl die örtliche Polizei umgehend einen Haftbefehl bei der Staatsanwaltschaft beantragte, dauerte es ganze 11 Tage bis der Vater dank etwas Überwachung verhaftet werden konnte.

Außerdem existiert ein Bruder von 20 Jahren über den nur wenig Informationen vorliegen, der jedoch wie die Mädchen in dem gleichen Umfeld groß geworden ist.

Während zwischen den Eltern der Mädchen quasi kein Kontakt herrscht lebt der Vater mit einer Tochter zusammen als wäre es seine Lebensgefährtin.

Das traurige an der Tatsache ist, dass es nicht Nachbarn waren, die darauf aufmerksam wurden bzw. den Fall zur Anzeige brachten.

Nachdem der Schänder seiner eigenen Kinder (3) bei der Staatsanwaltschaft zur Aussage gerufen wurde und sich weigerte zum Sachverhalt etwas zu äußern wurde er in die Justizvollzugsanstalt Tacumbú überführt, wo das Leben nicht leichter werden dürfte.

Laut paraguayischem Strafgesetzbuch ist die Höchststrafe für sexuelle Nötigung 10 Jahre. Dazu könnten sich weitere 5 Jahre summieren wegen sexuelle Handlungen mit Blutsverwandten d.h. Kindern.

Psychologische Betreuung wurde für alle Geschädigten richterlich angeordnet.

(Wochenblatt / Última Hora)

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4 Kommentare zu “Sexueller Missbrauch und Inzest in Capiatá

  1. Stroessner wuerde gans gans kurtzen Prozess machen mit sohnen schender und keiner wuerde mehr wissen wo der geblieben sei…

    1. Auch wenn ich mich nicht unbedingt als großer Diktaturfreund bezeichnen würde – aber hier stimme ich voll zu. Man sollte vorgehen wie im Mittelalter, Kinderschänder hinrichten und anderen je nach Art des Vergehens ein Ohr, eine Hand oder sonstwas abhacken. Jeder im Land würde sofort sehen, wer einem gegenübersteht.

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