Shopping China – grenzenloses Einkaufsvergnügen in Paraguay

Pedro Juan Caballero: Schon seit längerem hat die „Shopping China“ Gruppe die Überhand bei den größten Shoppingfilialen des Landes sowie Lateinamerikas. Nur wenige Leute im Osten des Landes, wissen von der Existenz des kommerziellen Riesen in Paraguay. Die Importspezialisten haben in Pedro Juan Caballero sowie in Saltos de Guairá eine Außenstelle, die nur allein deswegen schon eine Reise wert ist.

Der zentrale Anziehungspunkt für Touristen, der eindeutig von einer Mehrzahl von Brasilianern aufgesucht wird, liegt nicht ohne Grund an der Grenze zum wirtschaftsstarken Nachbar. Etwas aus dem Sortiment auszuschließen ist nicht möglich, es gibt so ziemlich alles aus allerherren Länder.

Die Verkaufsfläche in Pedro Juan Caballero beträgt allein für den Verkaufssalon 25.000 m². Dazu summiert sich ein Gastronomiebereich mit gigantischem Ausmaß, inklusive einem Burger King. In dem Shoppingcenter werden mehr als 150.000 verschiedene Importartikel angeboten. Von Echt westfälischer Pumpernickel bis zu thailändischer Austernsoße werden Sie alles finden.

Das 1933 in Paraguay gegründete Unternehmen hat insgesamt 4 Verkaufslokale, wovon sich zwei in Paraguay befinden, ein weiteres in der uruguayischen Grenzstadt zu Brasilien, Chuy und „in der Mitte vom Nirgendwo“ in der bolivianischen Freihandelszone Puerto Aguirre, ebenfalls angrenzend zu Brasilien.

Dem Shopping China wurde 2009 wie auch 2010 weltweit zum besten Importeur und Verkäufer in Freihandelzonen (border downtown retailer of the year) gewählt, was der Gruppe neue Kreditoptionen bietet. Bei der Übergabe der DFNI Prämie im vergangen Oktober in Orlando, Florida nahm der Direktor der Gruppe, Felipe Gogorno den Preis entgegen. Unter den besten Verkaufslokalen in Grenznähe befanden sich auch: Duty Free Americas, größte Duty Free Kette der USA mit mehr als 100 Geschäften, London Supply, auf der argentinischen Seite der Iguazu Wasserfälle in Puerto Iguazu und Peace Bridge aus Kanada.

Pedro Juan Caballero ist etwa 470 km von Asunción und 400 km von Coronel Oviedo entfernt. Bezahlbare Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt oder dem direkt angrenzenden Ponta Porã gibt es genügend.

Mehr Informationen sowie die Öffnungszeiten finden Sie unter: www.shoppingchina.com.py

(Wochenblatt / Fotos: Jan Päßler)

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1 Kommentar zu “Shopping China – grenzenloses Einkaufsvergnügen in Paraguay

  1. Ja, dieser Shopping ist mir schon seit vielen Jahren bekannt. Er importiert wirklich aus aller Herren Länder, fast könnte man sagen, da gibt es nichts was es nicht gibt. Alleine schon z.B LINDT-Schokoladen nehmen ein riesiges Regal ein, beide Kopfseiten und beide Längsseiten, mit einem Sortiment an Lindt-Schokoladen, das man nicht so einfach irgendwo finden kann. Es gibt allerdings in Asunciion den sogenannten INAN, das ist eine Unterabteilung des Gesundheitsministerium von Paraguay und zuständig für die Lebensmittelkkontrolle. Jeder importierte Artikel , Lebensmittel, Getränken, Genussmitteln usw. zuzurechnen ist, muß dort registriert werden, damit die Verzollung überhaupt genehmigt wird. Nur hat sich da der INAN etwas zu viel vorgenommen, was er niemals schaffen kann und vielleicht auch gar nicht will. Deshalb benützt man auch diese Lebensmittelkontrollabteilung in erster Linie für die Korruption, denn alles, was importiert wird, einzeln zu registieren, das ist selbst beim besten Willen schlechthin unmöglich. Der INAN verfolgt zwar in Asuncion ansäßige Importunternehmen bis aufs Blut mit seinen Registrierungen, aber schon am Rand von Asuncion und weiter außerhalb im Rest des Landes ist der Name INAN vollkommen unbekannt. Paradebeispiel ist gerade in PJC dieser Shopping China. Dort kommt mit absoluter Sicherheit kein Inspektor des INAN hin, die schaffen das ja nicht einmal bis San Lorenzo, denn die Entfernung schlägt sich auch in Kosten nieder. So ist es schon mehr als oft passiert, dass z.B. ein Artikel, der ordnungsgemäß aus Deutschland importiert wurde, mit allen Konsequenzen, Verzollung, INAN usw.usw., einen bestimmten Verkaufspreis hat, der aufgrund der hohen Gebühren an den INAN, die die gesamte Verzollung im Preis um ein vielfaches übersteigen, einen verhältnismäßig und für den Endverbraucher vollkommen unverständlich ist, während gleichzeitig LKW-weise aus PJC dieselben Artikel angekarrt und auf verschiedene Handelsbetriebe verteilt werden, und der selbe Artikel aus PJC ist dann deutlich billiger, da er niemals beim INAN registriert wurde. Da den Endverbraucher zu recht lediglich der Endverkaufspreis interessiert, und nicht, wie dieser zustandegekommen ist, zieht er natürlich auch zu Recht vor, den Artikel, der aus PJC angekarrt wurde, zu kaufen. Im Grunde ist Shopping China ja auch gar nicht interessiert, nach Asuncion zu verkaufen, deshalb müssen die Interessenten aus Asuncion ihre Ware in PJC schon selbst abholen auf eigene Rechnung. Der einzige Sinn und Zweck des Bestehens deses Chopping China ist lediglich, die viel niedrigen Zollsätze Paraguays als z.B. Brasilien auszunützen und dann riesige Mengen dieser Waren auf dem Schmuggelwege nach Brasilien zu bringen. Deshalb ist auch in den Millionenstädten an der Ostküste Brasiliens (Rio, SP, Santos etc.etc.etc.) der Markt voll von diesen durch Shopping China aus der Grenzstadt PJC in Paraguay importierten Produkten. Und da es in Brasilien eine ähnliche Institution wie den INAN in Paraguay nicht gibt, ist auch das Fehlen des Registers einer Lebensmittelkontrollstelle des Gesundheitsministeriums kein Problem. Allerdings können die in Paraguay verbliebenen Produkte sehr wohl Probleme verursachen, soweit einer der Händler, die diese Produkte aus PJC führen, seinen Sitz in Asuncion hat, denn die Kontrolle enthält auch die Prüfung, ob die Artikel den von INAN erteilten Registrierungs-Cod. überhaupt tragen. Deshalb werden diese Artikel auch in Asuncion nicht verkauft, dafür steht dann das ganze übrige Land dafür zur Verfügung. Und die in Asuncion ansässigen Importeure wundern sich schon lange, warum ihr Verkauf stark zurückgegangen ist, und die Kunden die von ihnen gewünschen Importartikel ganz einfach von irgend einem Freund oder Verwandten vom Lande mitbringen lassen. Denn die VKP sind auf dem Land viel niedriger, und auch das Sortiment der Produkte ist ungleich grösser.

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