“Sie sind sehr mutig“

Guahory, Caaguazú: Alles schien geregelt, aber nun drangen wieder 200 Familien gewaltsam in ein Grundstück ein. Sie besetzten es und die Polizei konnte es nicht verhindern. Die landlosen Bauern, Campesinos, sind angeblich gut organisiert durch politische Kräfte und bewaffnet.

Der Nationale Bauernverband (FNC) und der liberale Senator Luis Alberto Wagner sollen angeblich bei der Aktion die Finger im Spiel haben.

Ari Weber ist einer der betroffenen Siedler, insgesamt sind es 70 an der Zahl. Weber berichtete, die Campesinos hätten landwirtschaftliche Flächen angezündet und Kolonisten aus ihren Häusern gejagt. Im September vertrieb die Polizei mit einem Großaufgebot alle Eindringlinge. Jetzt kamen sie wieder. Laut Weber seien diese “tapferer und mutiger“ als die Vorgänger. Nägel wurden auf den Zufahrtstraßen platziert, damit die Polizei nicht eingreifen kann.

„30 Polizisten wollten die Angreifer bekämpfe. In der Kolonie ist mittlerweile ein Polizeistützpunkt. Sie hatten keine Chance. Mit Macheten und Stöcken wurden die Beamten angegriffen. Nägel auf den Straßen verhindern deren Verfolgung. Wir wissen nicht, was weiter passieren wird, die Polizei hat keine Möglichkeit zu handeln“, sagte Weber.

Die Invasion wurde den lokalen Behörden mitgeteilt. Die Kolonisten beklagen die Situation und beschuldigen den Senator Luis Alberto Wagner (PLRA) und Bauernführer der FNC hinter der Aktion zu stecken.

Die Regierung hat den Campesinos schon Lösungen angeboten, eine Ausgleichsfläche wurde vorgeschlagen, sie zögern aber noch diese anzunehmen. „Die Mühe war umsonst, es geht wohl so weiter“, klagte Weber.

Quelle: Hoy

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4 Kommentare zu ““Sie sind sehr mutig“

  1. Klar, die sind von Fidel Castro – oh schon gestorben, na egal – oder von Che, von Honecker, Mielke und Breshnew – geschickt worden, um Paraguay zu destabilisieren. Oder sie machen es, um die Paranoia bei einigen Leuten hier noch weiter voran zu treiben. Oder war es Ho Chi Minh, Rudi Dutschke?

    Naja, solche Helden hätte Stroessner vermutlich schnell irgendwo in der „Versenkung“ verschwinden lassen. Hätte er sich mit an Paranoia leidenden Mitarbeitern umgeben, wäre er nie so lange an der Macht geblieben.
    In den USA soll sich der gute McCarthy mit den Worten „Die Russen kommen“ aus dem Fenster gestürzt haben. Das ist zwar eine unwahre Legende – passt aber prima zu einigen Leuten hier.

  2. Diese „Campesinos“ spielen nur „landslose Bauern“. In Wirklichkeit handelt es sich um gut organisierte und finanzierte Handlanger/Banditen, die als „nützliche Idioten“ linker Gruppierungen oder/und interessierter Politiker eingesetzt werden. Daß diesem schon seit Jahren bestehenden Unwesen kein Ende bereitet wird, läßt die Vermutung zu, daß man das aus bestimmten Gründen überhaupt nicht möchte.

  3. So gehen Kommunisten vor das Fußvolk wird ins Feld geschickt um dann später eine Lösung zu erpressen was dann der Kommunisten Partei mehr Auftrieb bringt. Erst Terror dann Politische Lösungen. Wo ist nur mein geliebter Alfredo Stroessner ,leider gibt es solche Helden wie ihn nicht mehr. Da hatten diese Roten Banden nichts zu lachen und schon gar keine EPP.Hätte mich gerne unter Stroessner freiwillig gemeldet um dieses Geschmeiß zu bekämpfen.

    1. Klar, die sind von Fidel Castro – oh schon gestorben, na egal – oder von Honecker, Mielke und Breshnew – geschickt worden, um Paraguay zu destabilisieren. Oder sie machen es, um die Paranoia bei einigen Leuten hier noch weiter voran zu treiben.
      Naja, solche Helden hätte Stroessner vermutlich schnell irgendwo in der „Versenkung“ verschwinden lassen. Hätte er sich mit an Paranoia leidenden Mitarbeitern umgeben, wäre er nie so lange an der Macht geblieben.
      In den USA soll sich der gute McCarthy mit den Worten „Die Russen kommen“ aus dem Fenster gestürzt haben. Dies stimmte zwar nicht – passt aber prima.

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