“Sollten froh sein Arbeit zu haben“

Asunción: Der Finanzminister des Landes hört sich schon seit rund 2 Monaten die diversen Forderung staatlicher Institutionen an, die Lohnerhöhung fordern. Die wirtschaftliche Lage und die Anzahl der Forderungen überspannen den Bogen.

Benigno López, ein Halbbruder des Präsidenten, kümmert sich um die Finanzen des Landes und somit auch um die Haushaltspläne. Da sich das Land wie die Region in einer Rezession befinden und die Aussichten nicht als positiv eingestuft werden können, nimmt er Abstand davon auch nur einer Institution einen Lohnzuschuss zu versprechen. Obwohl es einige verdient hätten, reicht das Geld vorn und hinten nicht. Nur der Senat, der den Haushalt verabschiedet tut so als wüßte er davon nichts oder wäre nicht verantwortlich für das überaus hohe Budget im Vergleich zur geringen Leistung.

López fasste es gestern bei einem Treffen mit Vertretern beider Kammern des Kongresses zusammen und erklärte, “dass staatliche Funktionäre froh sein sollten Arbeit zu haben anstatt immer mehr Lohn zu fordern“. Er bat die Abgeordneten und Senatoren seiner Empfehlung zu folgen und keinen Bitten nachzugeben. Mal abgesehen von der Inflation nimmt der Arbeitsaufwand ja meist nicht zu sondern wird durch Technologie immer weniger, was sogar zu Stellenstreichung führen müsste.

Das der Kongress jedoch der Kongress ist und politische Versprechen vor der Bitte des Ministers schon zugesagt wurden, ist eher nicht davon auszugehen, dass man den Empfehlungen folgt.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu ““Sollten froh sein Arbeit zu haben“

  1. Zitat: „“dass staatliche Funktionäre froh sein sollten Arbeit zu haben anstatt immer mehr Lohn zu fordern“. “
    Da unterstuetz ich diesem Vettern des Praesidenten in seiner Amtshandlung 100%. Das ist die Sache auf den Punkt gebracht.
    Feuert 50% von diesen Zockern und Aufmuepfern und ersetzt das durch Informatik (Jeff Bezos stellt dir gerne weit billiger Serverraum zur verfuegung als man es bei den Lokalen bekommen koennte) oder streicht Stellen gleich ganz.
    Der Beamte sieht sich ja sowieso in der Arbeit indem er Huerden und Hindernisse aufstellt so dass es heute in Paraguay weltweit eins am schwierigsten ist eine legale Firma zu eroeffnen. Huerden und Hindernisse gelten fuer den Beamten als „Arbeitsnachweis“.
    Weg mit solchen ganz und gar. Lasst die uebergewichtigen Solteronas mit 4 Kindern von 4 verschiedenen Vaetern im Schlepptau Kuehe melken anstatt im Bureau rumzusitzen und anderen Schwierigkeiten zu bereiten.

  2. Die Überschrift sollte heißen, die sollen froh sein, ohne Arbeit viel Geld zu bekommen. Denn Arbeit ist ein Fremdwort für die meisten hier und für alle staatlich Angestellten oder Politiker sowieso.

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