Sozialer Wohnungsbau: Häuser drohen einzustürzen

Paso Yobai: Vor zwei Jahren hat das damalige Sekretariat Senavitat im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus mehrere Häuser in Paso Yobai, Departement Guairá, errichtet. Jetzt drohen einige einzustürzen.

Schuld an der Misere ist eine Erosion des Bodens, auf dem die Häuser gebaut wurden. Die Begünstigten bedauern diese Situation und fürchten, ihr Zuhause zu verlieren.

Die Häuser, erbaut und finanziert durch das damalige Sekreteriat Senavitat, dem heutigen Ministerium für Stadtplanung, Wohnen und Lebensraum, im Stadtviertel Sagrada Familia von Paso Yobai, befinden sich in der Nähe einer Schlucht und mit jedem Regen verschlimmert sich die Erosion. Auf dem Gelände wurden 66 Häuser errichtet, von denen die meisten zwar auf sicheren Boden stehen, aber drei Häuser befinden sich in der Nähe der Klippe.

Raquel Romero, eine der Betroffenen, sagte: „Bei jedem Regen haben wir Angst, dass unser Haus weggespült wird. Das Wasser fließt langsam an den Wänden der Schlucht herunter und wir machen uns Sorgen um diese Situation“.

Ingenieur Silvio Fariña , der für den Bau der Häuser verantwortlich war, sagte: „Wir haben den Bau so ausgeführt, wie es in den Plänen gestanden hat, die uns übergeben worden sind. Wir konnten uns keinen Zentimeter bewegen und hielten uns genau an die Vorgaben“.

Der Generaldirektor von MUVH, Architekt Mario Bacchetta, sagte seinerseits: „Wenden Sie sich sofort an die entsprechende Abteilung für die Reklamation von Bauprojekten, um den Standort zu überprüfen und eine Lösung für das Problem bereitzustellen“.

Andererseits sagte der Bürgermeister Ronald Vázquez (ANR), dass sie “mit dem Eigentümer auf der anderen Straßenseite sprechen werden, wenn die Straße weiter ausgebaut wird. Wir haben den Bau von Kopfsteinpflaster geplant, und dieser Weg muss notwendigerweise verbreitert werden. Die Lösung ist der Bau von Gräben, um die Bodenerosion bei jedem Regen zu verhindern“.

Wochenblatt / ABC Color

PREKÄRE HÄUSERSENAVITAT

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3 Kommentare zu “Sozialer Wohnungsbau: Häuser drohen einzustürzen

  1. Der Artikel liest sich wie die Fortsetzung von „Die Schildbürger von Seldwyla“, doch bestimmt macht man beim PY-Ministerium NR. 5 Million auch Bodenproben, bevor man dem dipl. PY-Ing. Pläne übergibt. Man kann vom dipl. PY-Ing. nicht erwarten, dass er sich noch zusätzlich Gedanken über die Pläne hinaus macht.
    Jedenfalls macht man nicht nur Bodenproben nach dem Motto: „Du sollst dein Haus auf Sand bauen“, sondern auch ein dipl. PY-Ing. begibt sich normalerweise persönlich auf die Baustellen.
    In diesem Fall hat man sich aufgrund „zu kalt“, „zu heiß“ und oder „zu keine Lust, erhalte Zahltag dank tiefrot-coloriertem Parteibuch auch so“ modernster Technik wie gockl-maps und Celular bedient: Schaust auf gockl-maps und stellst fest „ja, da ist noch grün, hat noch Platz für ein paar Häuser, die mindestens 14 Tage halten sollen“ und übergibst Pläne an dipl. PY-Ing.
    Auch dieser mit modernster Technik wie gockl-maps und Celular ausgestattete dipl. PY-Ing. mit Landesüblicher „zu kalt“, „zu heiß“ und oder „zu keine Lust, erhalte Zahltag auch so“ Mentalität logt sich aus Facebock aus und ruft seine Teige an: „ja, da noch grün ist, Platz hat noch für ein paar Häuser, sollten mindestens 14 Tage halten, schon mal ohne mich anfangen, noch mein Facebock-Profil updaten muss“.
    Na, da soll jetzt noch einer meine witzig und gedankenreich-Kommentarantwortschreiber behaupten ich könne nicht besser investigative Kommentare schreiben als Gottfried Keller jemals Geschichten.

  2. Schuld sind immer die anderen. Keiner ist für nichts verantwortlich, aber alle wissen es besser. Das sind die Grundvoraussetzungen für Erfolg auf ganzer Linie.

  3. Auf der Baustelle stürzt der Rohbau ein.
    Da brüllt der Architekt den Vorarbeiter an:
    Wie oft muß ich euch Idioten denn noch sagen, daß das Gerüst erst entfernt werden darf, wenn die Tapeten dran sind!

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