Spektakulärer Brückeneinsturz

Coronel Oviedo: Wieder einmal stürzte eine Holzbrücke zwischen San Rafael und Coronel Oviedo ein. Ein LKW mit Baumaterial war der Auslöser des Geschehens. Beide Insassen im Fahrzeug wurden zum Glück nur leicht verletzt.

Der Lastwagen gehört dem Bauunternehmen “Miguelito“. Auf der Ladefläche wurden Zement, Ziegelsteine und Sand transportiert. Die Fracht ging vollständig im Fluss verloren.

Beningno Acuña, der Fahrer von dem LKW, erklärte, er sei schon des Öfteren über die Brücke gefahren. Es ist der einzige Zugang nach San Rafael. Jedoch war der Zustand von der Holzkonstruktion schon immer desolat.

Acuña betonte, das Bauunternehmen habe Aufträge von der Regierung für soziale Wohnungsbauten erhalten. Ursache für den jetzigen Einsturz sei der Bruch einer tragenden Säule aus Holz an der Brücke gewesen.

Juana Goméz, eine Bewohnerin aus San Rafael, erklärte, es habe schon viele Versprechungen von der Gemeinde aus Coronel Oviedo für eine Reparatur gegeben, etwas Konkretes sei aber nie passiert.

Eladio González (ANR), der zuständige Bürgermeister, sagte, das Jahresbudget für Straßenreparaturen betrage knapp 1,5 Milliarden Guaranies. Die Summe reiche nicht aus, alle Probleme zu beseitigen.

450 Millionen Guaranies sind in dem Haushaltsplan der Gemeinde von Coronel Oviedo für Kraftstoff vorgesehen, 500 Millionen Gs. fließen in den Bau von Gehwegen, Kanälen, Leitungen und Sandauffüllungen. Weitere 500 Millionen Gs. sind für Straßenreparaturen vorgesehen. Diese Posten kommen aus Mitteln und Ressourcen der Gemeinde.

Zusätzlich erhält Coronel Oviedo fünf Milliarden Guaranies jährlich aus Asunción. 80% sind für wichtigen Arbeiten in allen Sektoren bestimmt.

Quelle: ABC Color

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4 Kommentare zu “Spektakulärer Brückeneinsturz

  1. Der zuständige Bürgermeister meinte, daß die zugewiesene Summe in Höhe von 1,5 Milliarden nicht ausreicht, alle Probleme zu beseitigen. Da mag er wohl recht haben. Doch wenn, angefangen bei der Staatsregierung, über den Beamtenwasserkopf in ASU und dem gleichen Wasserkopf in den Kommunen, die Hälfte des ohnehin überwiegend untätigen und unfähigen Personals entlassen würde, dann, ja dann, wären vielleicht ausreichend Finanzen übrig, um endlich das Notwendigste in diesem Land zu tun. Doch lieber bereichern sich die Parteigenossen auf Kosten des Staates, genauers gesagt auf Kosten der Steuer zahlen Bürgern. Ob diese geschröpften und betrogenen Bürger die Zusammenhänge jemals begreifen, aufwachen und auf Recht und Gesetz pochen?

    1. Voellig richtig Manni. Selbst hier im MOPC gibt es ein Haufen Leute, die „unterbeschaeftigt“ sind. Meine kleine, niedliche Kollegin gleich neben mir, arbeitet, nachdem sie Punkt 15 Uhr vom Ministerium abstempelt noch in der Universidad Catolica.
      Mehrmals sehe ich wie sie waehrend der Arbeitszeit voellig andere Dinge erledigt, wahrscheinlich für ihre Uni – und niemanden stoerts. Kassiert 7 Millionen Gs. monatlich.

  2. Hab schomal vorgeschalgen, schlicht die Brücken auf eigene Kosten zu bauen und danach erst die Regierungsgelder zu beantragen, dann klappts auch?

    1. Das Geld können diejenigen, die den Bau vorfinanzieren vergessen. Der Mentalität hier ist es doch so, daß solange gewartet wird, bis sich ein Dummer findet der in Vorleistung geht, die er dann allerdings gleich wieder abschreiben kann.Früher sammelt die Indianer Früchte und Beeren – heute sammeln die Nachfahren Spenden. Früher jagten die Indianer Wild mittels Fallen – heute jagen die Nachfahren die Naiven, Dummen und …….

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