Staat schuldet Asunción 42 Millionen US-Dollar

Asunción: Der Staat hat Schulden in Form von Gebühren und Steuern an die Stadtverwaltung in Asunción in Höhe von rund 239 Milliarden Guaranies (42 Millionen US-Dollar).

Damit könnten das Fußballstadium Nueva Olla von Cerro Porteño zweimal neu gebaut werden, um nur an einem Beispiel die Größenordnung der Schulden zu veranschaulichen, die 65 Behörden der Gemeinde Asunción in Form von Gebühren, Steuern, Abgaben und weiteren Bereichen seit 2014 nicht beglichen haben.

Darunter befinden sich das Gesundheitsministerium, das Finanzministerium, das Bildungsministerium, der Nationalkongress und die Nationale Universität von Asunción.

„Dieser Betrag ist dynamisch, er wird ständig aktualisiert. Es sind Ressourcen, die wirklich der Stadtverwaltung entsprechen, wie zum Beispiel die Grundsteuer. Nur mit der Ausgabe von Staatsanleihen kann das Problem gelöst werden“, erklärte Braulio Ferreira, Generaldirektor für Verwaltung und Finanzen der Gemeinde Asunción.

Die Straßenabteilung der Gemeinde Asunción hat ein Budget von 68,88 Milliarden Guaranies (12 Millionen Dollar). Dies bedeutet, dass die Staatsschulden das Budget in dem Sektor für dreieinhalb Jahre decken würden, einschließlich der Gehälter der Beamten.

Der städtische Direktor für Straßen, Jorge Samaniego, erklärte, dass mit dem gegenwärtigen Budget das Ausbessern von Schlaglöchern, die Instandhaltung von Straßen, die Reparatur von Brücken, unter anderem, vorgesehen sei.

Die Pressesprecherin vom Finanzministerium, Laura Núñez, erklärte, dass jede Behörde für die Erstellung seines Haushaltsplans verantwortlich sei, und dass es nicht Aufgabe des Finanzministeriums sei, diese Art von Schulden zu übernehmen.

Auf der anderen Seite erklärte der Verwalter des Gesundheitsministeriums, Hugo Martínez, dass seine Institution gerade dabei sei, ihre Situation zu regeln. Laut Expidio Palacios, dem Finanzdirektor des Bildungsministeriums, verhandeln sie derzeit ebenfalls über die Schulden mit der Stadtverwaltung in Asunción und würden diese in Kürze begleichen.

Wochenblatt / ABC Color.

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3 Kommentare zu “Staat schuldet Asunción 42 Millionen US-Dollar

  1. Schulden machen und nicht zurück bezahlen – ist doch nicht unüblich. Vielleicht finden sich ja Dumme, die die Schulden übernehmen.

  2. Wenn der Staat nur diese Schulden haette koente die Weltbank damit beginnen die USA aus Ihren Schulden zu helfen… aber nur wenn….

  3. Das ist alles nicht ernstzunehmen. Einerseits heult die Stadt Asuncion, der Staat schulde ihr Geld in Grundsteuer und anderen Abgaben, die nunmal an die Stadt zu bezahlen sind. ANDE und ESSAP heulen, weil die Stadt Asuncion und auch die staatlichen Institutionen ihren Strom und ihr Wasser nicht bezahlen. Die Hacienda heult, weil ANDE, ESSAP und COPACO ihre Steuern an die Hacienda nicht bezahlt, denn immerhin werden ja Strom, Wasser und auch Telefon mit MWST dem Verbraucher berechnet, nur werden diese vereinnahmten Steuern nicht abgeführt. So schuldet also letzlich jeder jedem, und die einzelnen heulen jeweils, weil sie ihre Außenstände bei den anderen nicht eintreiben können. Aber keiner von diesen Heulern erwähnt, daß er selbst auch an die anderen viel Geld schuldet. Die müssten sich eben mal zusammensetzen und jeder legt seine Unterlagen auf den Tisch, was jeder an jeden schuldet. Vielleicht ist das letztlich gar nicht so schlimm, wie es jetzt aussehen möge.

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