Straßenmaut in beide Richtungen

Asunción: Das Dekret Nº 6.703, unterschrieben von Fernando Lugo, ermächtigt das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation dazu, die Maut in beide Richtungen zu erheben sowie die Preise in einem Rahmen selbst zu senken bzw. zu erhöhen. Das Datum ab wann die neue Regelung in Kraft tritt darf ebenfalls das Ministerium festlegen.

Ebenso kündigt die Regierung an, dass sechs Mautstationen (Cerrito, Pozo Colorado, Cuero Fresco, Tacuara, Iruña und 25 de Diciembre) geschlossen werden, drei weitere (Remaso Castillo, km 22,5, Ruta 9 Transchaco, Villa Florida, km 157 Ruta 1 und Coronel Bogado, km 325, Ruta 1) umziehen und eine neue Zahlstation (km 42, Ruta 1 verbunden mit der Schließung der Zahlstellen Ybyraró und Acceso Sur) entstehen wird.

Derzeitig werden noch 5.000 Guaranies pro Pkw der Kategorie 1, leichte Fahrzeuge gefordert. Lastkraftwagen und Busse mit zwei Achsen zahlen in der zweiten Kategorie 7.000 Guaranies. Fahrer eines Personenkraftwagens mit Anhänger, Kategorie 3, zahlen 7.000 Guaranies. Lastkraftwagen mit drei Achsen gehören in die Kategorie 4, die 8.000 Guaranies Maut erfordert. Lastkraftwagen mit mehr als drei Achsen werden in der 5. Kategorie mit 15.000 Guaranies Maut belegt.

(Wochenblatt / Presidencia)

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7 Kommentare zu “Straßenmaut in beide Richtungen

  1. na ja, habt doch bitte Verständinis, die Amtszeit der jetzigen Regierung geht ja einmal zu Ende, bis dahin müssen noch viele Taschen gefüllt werden. Wir haben diesmal Glück, unsere Mautstelle wird verlegt, deshalb müssen wir nach der Verlegung nichts mehr bezahlen wenn wir nach Asuncion fahren oder von dort kommen.

  2. Genau. In einem Land mit 10% Mehrwertsteuer, 0% Einkommensteuer für normale Menschen oder maximal 10% für Leute, die ein bisschen mehr verdienen, immer schön meckern über die Kleinigkeiten. Klar, hier bauen sich die Strassen ja von selbst und das ganze Geld geht an die Bonzen. Menschenskinder, selbst wenn wir Ausländer zweimal am Tag 5000 Gs bezahlen, wen bitte bringt das um?

    Entweder ist man doch freiwillig hier, dann ist es ein leichtes, in die tolle EU oder die Schweiz zurück zu gehen, wenn einem die Maut zu hoch erscheint, oder man ist es nicht. Im letzten Fall sollte man den Ball flach halten, im ersteren einfach abhauen.

    Man lässt uns hier leben und die meisten dazu noch ohne Steuern. Beim Einkaufen im Shopping del Sol den Reisepass vorzeigen und nicht mal Mehrwertsteuer zahlen. Und von den 0 EUR Beitrag dann über die Strassen oder eine kleine Maut meckern. Weiter so. Aber klar: man bezahlt ja eine Putzfrau und einen Gärtner und trägt zum Aufschwung des Landes bei. Nur zahlen die (auch?) nur 10% MwSt. beim Einkaufen und keine Einkommensteuer. Woher also die Strassen?

    Und nebenbei: Ist eigentlich schon mal jemanden aufgefallen, wie freundlich die Maut-Kassierer/-innen sind? Wie die allermeisten Paraguayer uns gegenüber? Diese Menschen geben mir jeden Tag mit ihrem Lächeln und ihrem Lebensmut mehr Kraft, als dass dies bisschen Maut mir an Ärger jemals nehmen könnte.

    1. Endlich mal einer der die Wahrheit sagt. Diese dummen Leute denen hier nichts recht ist , sollen doch bitte wieder dorthin gehen wo sie hergekommen sind. Solch Leute braucht Paraguay nicht

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