Straße der Integration: Deutschstämmige und Paraguayer schieben das Projekt weiter voran

Paso Yobai: Es geht im Land immer besser voran, wenn Deutschstämmige und Paraguayer an einem Strang ziehen, wie bei einem Integrationsprojekt, bei dem es in erster Linie um den Ausbau einer wichtigen Fernstraße geht.

Die Route verläuft von Villarrica ausgehend über die Kolonie Independencia, Paso Yobai, San Augustin, Naranjal, San Cristobal um dann auf die Fernstraße 6 zu treffen. Von dort aus ist es bis Encarnación nicht mehr weit, aber auch Ciudad del Este ist gut zu erreichen. Drei Departements durchquert die Fernstraße: Guairá, Caazapá und Alto Paraná.

Mittlerweile ist das Projekt schon sehr weit fortgeschritten, das unter der Modalität des Gesetzes Nr. 5074 oder als “schlüsselfertig” bekannt ist, um den Streckenabschnitt San Cristóbal nach Paso Yobái zu asphaltieren, auf einer Länge von 65 km, der die Departements Alto Paraná und Guairá verbindet.

Letzte Woche wurden die Pläne zur Enteignung und Entschädigung der Betroffenen an der Fernstraße bei Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) abgegeben.

„Die Pläne für die Straße der Integration sind beim MOPC eingereicht worden. Jetzt wird geprüft, in welcher Höhe die Betroffenen an der Route entschädigt werden und zugleich der Enteignungsprozess eingeleitet, damit der Bau beginnen kann. Der Bürgermeister von Abai und der neu gewählte sowie noch amtierende aus Paso Yobai waren ebenfalls bei der Übergabe der Dokumente dabei“, berichtete Claus Escher, ein Mitglied der Kommission der Route der Integration.

Das Projekt schreitet deswegen zügig voran, weil hier Deutschstämmige sowie Paraguayer zusammenarbeiten und vor allem privates Kapital investieren, um die fertige Studie dem MOPC präsentieren zu können. Das Ministerium muss dann nur noch den Auftrag für den Bau im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens vergeben.

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1 Kommentar zu “Straße der Integration: Deutschstämmige und Paraguayer schieben das Projekt weiter voran

  1. Da hat man wieder ein tolles Projekt gefunden, wie das Geld von deutschen Konten direkt in die Taschen der paraguayischen Funktionäre emmigriert. Die Straße wird dabei doppelt so teuer, als wenn sie aus rein paraguayischen Mitteln bezahlt worden wäre und selbst dabei landen schon 50% der Gelder in den besagten Taschen, aber hauptsache ein paar Deutsche können ihr Grinsegesicht in die Kameras halten und sich als Gutmenschen fühlen, die Paraguay voran bringen.
    Wenn Du etwas aufbauen willst, dann mache es lieber selbst! Sobald Paraguayer mit am Planungstisch sitzen, fließt das Geld in einem stetigen Strom davon und wird nie wieder gesehen.
    Ich habe hier gelernt, dass es keine gute Idee ist Geld zu spenden. Wenn Du jemandem helfen willst, dann mache es selbst. Aber nie mit Bargeld. So schnell kannst Du gar nicht gucken, wie das Geld dann weg ist.
    Diese Fernstraße wird einige Paraguayer reich machen.
    Es ist die Aufgabe des Staates Fernstraßen zu bauen, nicht die von Privatleuten und schon gar nicht von Deutschen mit ihren Gutmenschen-Portemonnaies.

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