Ungeimpfte dürfen in Krankenhäusern nicht diskriminiert werden

Asunción: Der Gesundheitsminister Julio Borba gab auf einer Presseerklärung bekannt, dass Ungeimpfte in öffentlichen Krankenhäusern nicht diskriminiert werden dürfen und gleichwertig behandelt werden müssen wie Geimpfte.

Er sagte aber weiter, dass es eine rechtliche Analyse zur Trennung von nicht geimpften Personen gebe.

Bis Ende letzter Woche waren 3 Millionen Bürger in Paraguay mit der ersten Dosis geimpft und Borba betonte, dass Überlegungen durchgeführt werden, um diejenigen zu erreichen, die noch nicht diesen Schritt durchgeführt haben.

Die Gesundheitsbehörde erinnerte weiter daran, dass im schlimmsten Moment der Pandemie 120.000 Menschen pro Tag geimpft wurden und dann die Rate auf 5.000 pro Tag gesunken sind. In Capital und Central wollen sich die Menschen impfen lassen, nicht so in anderen Regionen, wo es eine Ablehnung von 40 % gibt. Borba gab an, dass 80 % der Intensivpatienten nicht geimpft sind.

In Bezug auf die Einteilung in Zonen für Geimpfte und Nicht-Geimpfte in den Räumlichkeiten wies Borba darauf hin, dass es sich um eine Diskussion handele, die in den rechtlichen und verfassungsrechtlichen Rahmen geführt werden müsse, erwähnte jedoch, dass dies in anderen Ländern bereits getan werde, wie zum Beispiel in Kolumbien und der Schweiz. Er betonte jedoch, dass dies im öffentlichen Gesundheitswesen von Paraguay nicht umsetzbar sei.

Der Gesundheitsminister musste wohl bei diesem Thema eingreifen, nachdem harsche Kritik aufkam, weil Ungeimpfte angeblich in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen nicht mehr behandelt wurden.

An anderer Stelle sagte Borba, es sei geplant, Kinder zum Schuljahresbeginn 2022 zu impfen.

Wochenblatt / Hoy

CC
CC

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

4 Kommentare zu “Ungeimpfte dürfen in Krankenhäusern nicht diskriminiert werden

  1. Komisch, geschätzt fast die Einwohnerzahl der Schwitzzzerländer, aber nur ein Bruchteil davon GVO-Geipft und nur ein Bruchteil an mit Uhhh-Viru von der Leiter gefallenen 109-Jährigen. Schwitzzzerländer Hauptbeatemte vom Hauptbeatmetenhäuschen haben Plata und zahlen pünktlich.

    14
  2. Der Gesundheitsminister hat da wohl in seiner Aussage nicht ganz die Wahrheit gesagt. In der Schweiz gibt es keine getrennten Bereiche für Geimpfte und Ungeimpfte. Wer das sogenannte Covid-Zertifikat (gültig 12 Monate ab Datum der 2. Impfung) nicht hat, hat keinen Zutritt in Restaurants, Museen, Veranstaltungen usw. Das Covid-Zertifikat muss vorgezeigt werden mit einem gültigen Ausweis. Das Zertifikat zeigt auf, dass man doppelt geimpft wurde. Falls man nicht geimpft ist, kann man sich auch testen lassen (muss selbst bezahlt werden) und bekommt ein Zertifikat für 48 Stunden. Es gibt aber einige Restaurants, welche Zelte aufstellen, dort braucht man kein Zertifikat.

    6
    1

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.