Straßenarbeiten einfach eingestellt

Am 16. August werden es sechs Jahre, seit damals, im Jahre 2010, die Straßenarbeiten zwischen Eusebio Ayala und dem Hügel “Gloria“ in Mómpox bei Tobatí begannen. Das Auftragsvolumen betrug mehr als 13 Milliarden Guaranies und bestand darin, den Weg zu pflastern. Innerhalb von zwei Jahren sollten die Arbeiten abgeschlossen sein, geschafft hat die Firma Tembiapo Porã nur drei Kilometer, dann wurden diese eingestellt.

Der Auftrag wurde vom Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) an das Konsortium Tembiapo Porã vergeben. Die Regierung unter Präsident Fernando Lugo zahlte 45% der Auftragssumme aus. Die Streckenlänge beträgt 18,6 km und in dem Projektvorhaben sind auch der Neubau von vier Brücken vorgesehen, die Arbeiten sind aber auch nur angefangen worden. Laut dem Bürgermeister von Eusebio Ayala, Eladio Girett (ANR) habe er keine Informationen darüber, dass es zu einer neuen Ausschreibung gekommen sei. Ramón Jiménez Gaona, Minister vom MOPC, versprach, dass die Arbeiten beendet würden, bis jetzt geschah aber noch nichts.

Der Hügel “Gloria“ ist ein Wahrzeichen Paraguays und wird von Touristen und Studenten oft besucht. Nach geschichtlichen Überlieferungen kämpften hier zwischen 3.000 und 20.000 jugendliche Soldaten während des “Triple Allianz Krieges“. Almides Alcaraz führt Touristen in die Region und sagte, das Desinteresse der Behörden sei unverantwortlich. „Tausende Mal blieben wir mit Fahrzeugen im Schlamm stecken, das Verhalten des Ministeriums ist unverantwortlich“, beklagte er.

Quelle: ABC Color