Straßenbaubetriebe fühlen sich ausgeschlossen

Asunción: Um ein schlechtes 2013 wiedergutzumachen sahen die nationalen Baubetriebe ihre Chance in der Vergabe des Auftrags die Straße von Caazapá nach Yuty zu asphaltieren. Diese 72,9 km lange Strecke soll rund 80 Millionen US-Dollar kosten.

Die Kammer der Straßenbubetriebe (Cavialpa) erklärte in einem Schreiben an die Medien, dass die Anforderungen bei der Ausschreibung so gestaltet wurden, dass nationale Betriebe nicht teilnehmen und davon profitieren können. Es werden demnach speziell ausländische Firmen angelockt, die den paraguayischen Arbeitern die Arbeit wegnehmen.

Reinaldo Delgado, Präsident des Gremiums, erklärte, dass nationale Betriebe sehr wohl diese Arbeiten ausführen können, weswegen sie auch nicht ausgegrenzt werden sollten. Auf ihre Anfrage erklärte der Minister für öffentliche Bauten, Ramón Jiménez Gaona, dass ein breiteres Angebot gesucht wird um die Qualität zu verbessern. Am 29. Januar 2014 soll der Gewinner der Ausschreibung für die wichtige Verbindung der bei Regen isolierten Städte bekanntgegeben werden.

Der Stellvertreter von Jiménez Gaona, Walter Causarano, widerlegt jedoch die Aussage von Delgado und erklärt, „dass hier keine Teilabschnitte sondern die Gesamtstrecke von 72,9 km zur Ausschreibung stehen. Bei 80 Millionen US-Dollar Auftragsvolumen sind die Anforderungen gerechtfertigt und es muss garantiert werden, dass dieser Bau auch fristgerecht und mit der verlangten Qualität durchgeführt wird“. Die Zunahme der Baustellen wird bald die Milliardengrenze durchbrechen und da können sich paraguayische Firmen auch nicht mehr auf ihre Professionalität berufen, da bedarf es auch internationaler Beteiligung. „Die Regeln sind klar und transparent“, schloss Causarano ab.

(Wochenblatt / La Nación)

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3 Kommentare zu “Straßenbaubetriebe fühlen sich ausgeschlossen

  1. Waren es denn nicht immer die nationalen Straßenbaubetriebe die den Staat in Verbindung mit seinen korrupten Kontrolleuren auf Strich und Faden betrogen haben. Jedes Baulos hat sich bis zum Schluss oft bis zum Mehrfachen verteuert. Ist doch klar, dass sie jetzt wie die Kinder weinen und das Argument der paraguayischen Arbeitskräfte einsetzen.

  2. es ist nicht einmal das schlimmste, nicht fertiggestellt. viel schlimmer wie sie arbeiten.

    die sollen mal auf seitenstrassen lernen wie man strassen aspaltiert.

    es gibt immer ein preis und leistungsverhaltnis.
    gott sei dank gibts noch auslandische unternehmen die die wichtisten strassen hier fertigstellen.

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