Streit um Goldsuche auf Estancia eines Deutschen: Person wird durch Schuss verletzt

Paso Yobai: Die Nationalpolizei berichtete, dass bei einem Streit um eine Goldsuche auf einer Estancia eines Deutschen ein Mann durch einen Schuss verletzt wurde.

Kommissar Elber Franco, Direktor der Nationalpolizei von Guairá, teilte mit, dass ein Mann bei einem Streit über die Suche nach Gold auf der Estancia Temi im Bezirk Paso durch einen Schuss verletzt worden sei.

Er erklärte, dass der Schuss in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in einem dunklen Bereich in einem Sektor der oben genannten Estancia gefallen sei. Zur Identität des Opfers hat die Polizei noch keine Angaben gemacht.

Franco sagte weiter, dass es derzeit einen Streit über die Suche nach Gold zwischen dem Koordinator der kleinen Bergleute, sozialen Organisationen und einer anderen Gruppe von Bergleuten unter der Leitung von Antonio Colmán alias Correlo gebe.

Er fügte an, dass vor 72 Stunden etwa 300 Personen in die Estancia eingedrungen seien, Mitglieder der Organisation der kleinen Bergleute, die sich mit Erlaubnis des Grundstückseigentümers in einem Steinbruch zur Goldsuche niedergelassen hätten.

Andererseits erklärte Franco, dass Colmán mit dem Grundstückseigentümer im Streit liege, weil sie auf dem Gelände weiterarbeiten wollen.

„Colmáns Firma geht davon aus, dass der Verband der kleinen Bergleute den deutschen Eigentümer unter Druck gesetzt hat, dass sie ihn aus der Estancia hinauswerfen, in der sie das Gold ausbeuten”, fügte der Polizeichef hinzu.

Die Estancia Temi befindet sich in der Gegend Potrero Cubas, im Distrikt Paso Yobái, die Johann Langer gehört, wo im Bergbau gearbeitet wird und man natürlich auch nach Gold schürft.

Im vergangenen Jahr führte die Nationalpolizei aufgrund der ständigen Bedrohungen, die von beiden Seiten bereits registriert wurden, eine große Operation in der Region durch.

Wochenblatt / Ultima Hora

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