Stroessner kehrt zurück: Die Bürger müssen wieder bei “offener Tür schlafen können“

Asunción: Innenminister Juan Ernesto Villamayor brachte obskure Erinnerungen mit Aussagen zur Bürgersicherheit in Verbindung. Er sprach von einer gemeinsamen Arbeit mit Organismen, damit die Menschen wieder bei offener Tür schlafen können.

Eine Aussage, die häufig von nostalgischen Diktatoren benutzt wird. Jedoch konnten die Bürger in Paraguay unter dem Regime von Alfredo Stroessner alle mit offenen Türen schlafen.

Villamayor sagte im Gespräch mit den Medien, dass er alle Departements besuchen werde. Er stellte fest, dass so auf seinen Reisen die von der Polizei durchgeführten Verfahren überprüft werden können, um die Probleme jeder Region zu identifizieren.

„Damit wird mehr erreicht, wenn man mit Leuten spricht, als indem man Richtlinien von Asuncion aus aufstellt“, sagte der Minister.

Er fügte hinzu, dass er auf seinen Reisen mit der Polizei sprechen werde, um die Art und Weise, mit der sie ihre Arbeit ausführen und auch die Umsetzung, wie Verfahren auf öffentlichen Straße durchgeführt werden, zu überprüfen.

„Unsere Aufgabe ist es, die Menschen zu beruhigen, sodass die Menschen wieder mit offenen Türen schlafen können“, betonte Villamayor und paraphrasierte Menschen, die sich nach dem Stroessner-Regime sehnen.

Villamayor sagte weiter, dass die Kontrollen auf den Routen des Landes verdoppelt würden, weil Kriminelle “die ersten sind, die sich auf Rechtsnormen berufen“. „Der Kriminelle hat Rechte, aber wenn er mit Staatsanwälten und Richtern konfrontiert wird, muss die Polizei energisch handeln. Sie verteidigt die Rechte der Bevölkerung und viele Male – oder fast immer – sind unschuldige Menschen die Opfer“, fügte er hinzu.

Wochenblatt / Hoy

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6 Kommentare zu “Stroessner kehrt zurück: Die Bürger müssen wieder bei “offener Tür schlafen können“

  1. Wo soll das Problem sein? Sicherheit ist in den letzten Jahren ja wohl mehr als einmal hier von so gut wie Allen Kommentatoren bemängelt worden. Hier werden junge Menschen nur wegen einem Handy erschossen. Ja und es war sicherer bei den guten Präsidenten Stroessner!! Hier kann jeder seinen Senf zu Stroessner abgeben aber negatives dummes nicht bewiesenes Gestammel wie von Mulftikufti (A—n) sollte besser unterbleiben.Jeder hat seine Meinung zu der Zeit und mit Kritik sind viele gerne dabei sich hervor zu heben ,bemängeln aber genauso die Unsicherheit und die Zunahme von Banditen aber haben außer dieser Kritik keinen Vorschlag wie dem Beizukommen ist.Das in 35 Jahren unter Stroessner 354 Kommunisten verschwunden sind weil sie Terroristen waren stört mich nicht soviel Menschen werden in einer Woche in Venezuela umgebracht Politische Gegner Heute. Da höre ich kein Geschrei von Muftkufti.

  2. drakonische Strafen einführen…Diebstahl…Hand abhacken….aaaaaaber, dann braucht es auch Hilfen staatlicherseits im prophylaktischen Sinne für das entsprechende Klientel…meist Drogensüchtige

  3. Zu Zeiten des Großen Diktator Stroessner gab es keine iTelefone, da konnte auch niemand wegen einem iTelefon erschossen werden. Also von mir aus kann der Große Diktator Stroessner fuhig hinter dem Mond bleiben, da schließe ich lieber die Türe ab als fortwährend: „Hurra, lang lebe der Große Juan Ernesto Villamayor“ rufen zu müssen, damit ich nicht über dem Caco zum Flugzeug rausgeschmissen werden.

    1. Lynn Sensuppe! Habe nie gesagt das es damals Handys gab,es bezieht sich auf Heute und den Artikel :Es geht hier um die Sicherheit die Heute nicht mehr gegeben ist um mit offener Tür zu schlafen. Klar kann man sich einschließen,Gitter,Stacheldraht ,Kameras,Wächter vor dem Haus ,Hunde usw alles möglich doch geht man vor die Tür macht es bum das Handy ist weg ,die Brieftasche oder irgend Jemanden hat die Nase nicht gefallen.Das will der Innenminister erreichen das man seines Lebens wieder sicher ist. So wie zu Zeiten Stroessners!!Der Rausschmiss über den Chaco weil man nicht Juan Ernesto Villamayor ruft ist eine Erfindung der Kräfte die von den Zustand leben und sich die Taschen füllen in dem Paraguay jetzt steckt.

      1. Tja Asgard – die größte Ruhe und Sicherheit herrscht ja bekanntlich auf dem Friedhof. Also lass mal die REgierung Paraguay wieder in einen großen Friedhof umwandeln, wie damals unter deinen geliebten Führer.
        Wenn alle vor Angst schlottern verschleppt, gefoltert oder umgebracht zu werden, wird es keine Kriminalität mehr geben. Das ist wirklich die Lösung.
        Dumm nur für dich, dass du dann vermutlich auch nicht mehr sagen oder schreiben kannst, was du willst. Zuviel Speichelleckerei kommt nämlich auch nicht gut an….

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