Stroessner soll “mal wieder“ heimgeholt werden

Asunción: Wie zu jeder neuen Amtsperiode eines Präsidenten beginnt eine Debatte darum, ob die sterblichen Überreste von General Alfredo Stroessner nach Paraguay überführt werden.

Einen diesbezüglichen Antrag stellte Manuel Modesto Esquivel, Ex-Director der paraguayischen Post unter der Regierung Alfredo Stroessners. Laut Esquivels Ansicht sollte es unter Abdo Benítez doch möglich sein, dass der Sohn des ehemaligen Privatsekretärs des Ex-Diktators der Überführung aus Brasilien zustimmt.

„Für alles was er für Paraguay getan hat verdient er auch hier beerdigt zu werden. Wir versammeln uns aus ganz unterschiedlichen Bewegungen der Colorado Partei, um eine offizielle Anfrage zu stellen“, fuhr Esquivel fort.

Die letzte Initiative gab es 2012 als Stroessners Neffe Alfredo, geborener Dominguez, vorschlug die Reste nach Paraguay zu überführen. “Goli“ wurde sogar als paraguayischer Botschafter für die UN vorgeschlagen, bis politischer Gegenwind Cartes von der Initiative abbrachte und “Goli“ von der Oberfläche verschwinden musste.

An all die Personen, die sich gegen die Initiative stellen sagte Esquivel: „Habt keine Angst vor Stroessners Knochen. Omanóma ningo, mba’e jajapóta? (Er ist gestorben, was soll man da noch machen)“.

Wochenblatt / Última Hora

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6 Kommentare zu “Stroessner soll “mal wieder“ heimgeholt werden

  1. Das wäre ein Schlag ins Gesicht für all die Familien, deren Mütter, Töchter, Väter und Söhne verfolgt, gefoltert und oft auch getötet wurden. Für all die damals jungen Menschen, die das Land verlassen mussten, und die bis heute all zu oft von ihren Liebsten getrennt leben müssen. Während der Strössner Diktatur wurden unschuldige junge Menschen inhaftiert und gefoltert, auch mit water bording!. Das zum Zweck, dass sich ja kein einziger Paraguayo sicher fühlen soll, und sei er noch so rechtschaffen.
    Wenn Strössner in Paraguay beerdigt werden soll, muss ich meinen Mann exhumieren und mit nach Europa nehmen. Dann hat dieses Regime auch noch die Totenruhe von unzähligen Patrioten gestört. Ich hoffe, dass Mario Abdo Benitez das nicht zulässt.

    1. na mal schauen – du darfst nicht vergessen, wer der Vater vom guten Mario war. Also hatte Mario als Kind und Jugendlicher auch viele Kontakte zum lieben Alfredo. Und woher hat denn die FAmilie Abdo Benitez ihr Vermögen….

    2. Ja. Nicht vergessen, dass unter der Regierung vom Großen Diktator Strössner über zweitausend Menschen bis heute verschwunden sind. Vermutlich aus dem Flugzeug geworfen, der Caco ist ja groß. Ah, ja, ex-Präsident Cartes Papi war als Pilot wahrscheinlich eher im Zigaretten In- und Export tätig.

  2. Genau das sollte so sein !! Diese ach so armen Verfolgten Kommunisten und Sozialisten die eine von Kuba finanzierte Untergrund Armee unterhielten aber feige im Ausland argierten heulen noch Heute rum das sie verfolg wurden,ja zu Recht sage ich wenn man sich die Geschichte der Welt anschaut und alle Länder wo dieses Pack regierte wo mehr Verfolgung Mord,Folter herrschte als in allen Rechten sogenannten Diktaturen hatte ein Stroessner das Recht hier Ordnung zu schaffen.Das jüngste Beispiel für Verfolgung ,Mord und Folter ist Venezuela wo wieder diese Sozialisten ein Volk versklaven.Nein diesen Mann gebührt die Ehre das seine Gebeine hier Ruhe finden und ich gehe noch einen Schritt weiter ein Denkmal gehört ihn gesetzt. Nennt mich Nazi oder Rechter ist mir egal ich werde mich nie einer angenommenen Mehrheit Diktat der leider Weltweit agierenden Sozialisten beugen.

  3. Nicht einmal die brasilianischen Straßenköter wollen diese Knochen des Großen Diktator Strössners? Naja, mal ausprobieren wie das die hiesigen Straßenköter sehen.

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