Sturz in eine Sickergrube

Lambaré: Ein Teil eines Hauses, das auf einer Sickergrube gebaut war, gab nach und eine Frau stürzte hinein. Die Feuerwehr konnte sie bergen und brachte sie ins Unfallkrankenhaus.

Die Feuerwehr von Lambaré erhielt einen Hilferuf, um beim Sturz einer Frau in eine Klärgrube einzugreifen. Das Unglück ereignete sich im Viertel Santa Lucía.

„Der Boden des Hauses gab nach und die Frau stürzte in das Loch“, sagte der Feuerwehrmann Carlos Recalde. Der Bau des Hauses erfolgte auf dieser bereits ausgetrockneten Klärgrube.

Das Opfer wurde zur gründlichen Untersuchung ihrer Verletzungen, die aber nicht schwerwiegend sein sollen, in das Unfallkrankenhaus überwiesen.

Wochenblatt / NPY / Twitter

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6 Kommentare zu “Sturz in eine Sickergrube

  1. Lambares Partnerstadt in D ist womöglich Wattenscheiss 🙂
    Scheint recht tief zu sein, wenn man die drinstehende Leiter so sieht.
    Das Ende war zwar beschissen, aber glücklicherweise nicht allzu schwer.
    Glück im Unglück!

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  2. Ich vermute mal, das war keine Sickergrube, sondern ein Septiktank. Denn wer hat eine Sickergrube direkt unter seinem Haus?
    EinenSeptiktank habe ich auch, aber nicht direkt unter dem Haus, weil ich einen Keller haben wollte.
    Da die meisten sich hier aber keinen Keller bauen, bauen die sich die Septiktanks direkt unter das Haus.
    Septiktanks baut man da, wo man sein Haus nicht an eine öffentliche Kanalisation anschließen kann, man seine Fäkalien aber trotzdem einigermaßen Umweltbewußt aufbereiten will.
    Ich habe einen modernen 3-Kammer Septiktank. In dem Sedimentation und bakterielle Zersetzung stattfindet. Das ist zwar aufwändiger, aber deutlich besser für die Umwelt als ein Einzeltank. Alle paar Jahre muss der geleert werden. Also die Sedimente entfernt. Mache nicht ich, sondern eine Firma. Hört sich schlimmer an als es ist.
    .
    Irgendwann wird mal Geld investiert und eine Hauskläranlage nachgerüstet. Das wäre für die Umwelt und ergibt guten Stickstoffdünger. Aber das ist schon nicht mehr meine Aufgabe. Das kann meine Tochter irgendwann machen. Ich mach an der Schei*e gar nichts mehr.

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  3. Eine Sickergrube wird im Normalfall selbst hierzulande zwei Meter neben dem Haus gebaut (viel zu wenig). Das sind die kreisrunden hochgemauert. Die sind aber recht teuer. Geben auch viel Arbeit. Habe aber auch schon bei einem Gewerbehaus gesehen, dass sie eine viereckige Grube gebaut haben und dann zubetoniert haben. Dort wo der Eingang ist und die Menschen ins Gebäude ein- und austreten. Okay, Bretter und genügend Armierungseisen, dann wird es auch halten, wenn die Menschen darüber laufen. Selbst 14 Tage nachdem die Alleskönner ihre Plata bekommen haben. Mit etwas Pech hält die Betonplatte genau so lange wie das Holz noch nicht vermodert ist. Egal, Hauptsache Alleskönner hat seine Plata. Der Rest dürfte ihm ziemlich so lang wie breit (snurz) sein.

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  4. Da hat man sich die Plata für das Auffüllen der bereits aufgegebenen Sickergrube gespart.
    Die Fliesen wurden dann direkt auf die Ziegelabdeckung der Grube geklebt, die nicht dafür ausgelegt ist, Gewicht zu tragen.
    Igual nomás.
    Muy lindo!
    Was lernen wir daraus?
    Man fällt auch in Gruben, die andere gegraben haben.
    Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert.

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