Supermärkte nehmen Yerba-Marken aus dem Regal

Encarnación: In Solidarität mit den Landwirten aus dem Yerba-Mate Sektor nehmen Händler und Supermärkte im Nordosten von Itapúa Yerba-Pakete der Marken Indega, Campesino und Kurupi aus ihren Regalen.

Die Initiative ist ein Vorschlag von den landwirtschaftlichen Erzeugern aus dem Sektor, die vor allem den Betrieb der Firma Indega, im Stadtviertel Santa Maria von Encarnación ansässig, boykottieren, weil die vereinbarte Zahlung des paraguayischen Zentrums der Yerbaproduzenten nicht eingehalten wird.

Einer der ersten Geschäftsräume, in dem die Produkte der Marken entfernt wurden, ist die Kette Armin mit ihren Supermärkten in den Bezirken Edelira und Capitán Meza.

Der Konflikt um den Preis von den grünen Blättern schwelt weiter, obwohl vor einem Monat eine Vereinbarung zwischen der Industrie erreicht wurde, vertreten durch das Zentrum der Yerbaproduzenten und dem Ministerium für Landwirtschaft.

Dabei kam es zu einem Mindestreferenzpreis in Höhe von 1.800 Guaranies pro Kilogramm zuzüglich Mehrwertsteuer. Für das getrocknete Produkt wurden 6.000 Gs. pro Kilo zuzüglich Mehrwertsteuer festgesetzt.

Einige Unternehmen halten sich jedoch nicht an die Vereinbarung, weil sie nicht mit mit dem Yerbazentrum verbunden sind, wie die Firmen Indega, Campesino und Kurupi.

Seit Montag blockiert eine Gruppe vom Yerba-Landwirten aus den Bezirken Carlos Antonio López und San Rafael del Paraná die Zufahrt der Industrieanlage von Indega.

„Wir werden nicht gehen, bis diese Unternehmen den festgelegten Preis zahlen“, sagte Francisco Lopez, Sprecher der landwirtschaftlichen Erzeuger.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Supermärkte nehmen Yerba-Marken aus dem Regal

  1. Demnach dürften wohl ein paar Mitarbeiter gehen dürfen. Die Jefes und Lomitoholders der Firmen Indega, Campesino und Kurupiwerden wohl kaum auf ihr Geld verzichten. Naja, würde ich vermutlich auch so machen müssen, schließlich tragen die Jefes ja das unternehmerische Risiko.

  2. Ist doch weltweit so, die Menschen, welche was arbeiten, bzw anbauen, werden dann bei der ernte beschissen, Zuckerrohr, Gemüse,Marihuana ,ach bei Allem eben.
    Diejenigen die nur mit dem Schlips „arbeiten“ sind jene welche dann absahnen.
    Diese Welt gehört den Sesselpupsern!

    1. Sozialismus (willkürliche Eingriffe des Staates oder von Produzenten in den Markt) funktioniert eben nicht. Wenn zu viel Ware von der Sorte Yerba Mate auf dem Markt ist, dann muss der Preis so lange fallen, bis einige Produzenten (die uneffektiven) ausgefallen sind und der Preis durch Knappheit wieder steigen kann. Aber ich bezweifle, das Chris2005 das verstehen kann, schon gar nicht die protestierenden Bauern …

      Aber machen Sie sich nichts daraus, die meisten Menschen verstehen nichts von Wirtschaft, weswegen sie glauben, Euro, Guarani oder Dollar seien „Geld.“

      „Gold ist Geld, alles andere ist Kredit (Versprechen).“ J.P.Morgan

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