Taxifahrer geraten unter Druck

Asunción: Im Streit zwischen den Taxifahrern und den Plattformen MUV sowie Uber scheint der Schuss von dem “gelben Monopol“ nach hinten los zu gehen. Jetzt will die Stadtverwaltung, dass ein Bericht über die Taxistände erstellt wird, denn die Fahrer bezahlen keine Steuern.

Felix Ayala, Vorsitzender des Ausschusses für Verordnungen in der Stadtverwaltung, sagte spät in einer ordentlichen Sitzung am Mittwoch, dass er die Gilde der Taxifahrer aufgefordert habe, einen Bericht über die Taxistände der Hauptstadt in Paraguay zu erstellen.

Insbesondere will er Informationen darüber haben, wie viele genehmigte Taxistände es gibt, wie viel Steuern an die Kommune gezahlt wurde und wie viele Fahrer 2018 beschäftigt waren.

Vor der Entscheidung des Verwaltungsrates im Streit zwischen den Taxifahrern und anderen Anbietern aus dem Sektor der Personenbeförderung sagte Arístides Morales von dem Taxiverband APTA gegenüber dem Fernsehsender Telefuturo, dass die Taxifahrer 1.200 Millionen Guaranies pro Jahr an Steuern und Gebühren zahlen würden, jedoch bestätigte die Stadtverwaltung von Asunción, dass dies nicht der Fall sei.

Felix Ayala bemerkte auch an, dass von der Kommission, die den Vorsitz führt, ein Verordnungsentwurf über die Genehmigung von Verkehrsdiensten mittels digitaler Anwendung ausgearbeitet wird, der in 15 Tagen vom kommunalen Plenum geprüft werden soll. Er erklärte, dass die Verordnung dazu dienen werde, den Dienst von MUV und Uber zu regeln und den Bürgern die Nutzung zu garantieren.

Zu der Version befragt, dass die Gilde der Taxifahrer sich weigerte, an der Realisierung des Projekts teilzunehmen, sagte er, dass es tatsächlich der Verband APTA gewesen sei, der sich an den Stadtrat gewandte habe, um die Teilnahme ihrer Interessenvertreter zu erhöhen.

Im März letzten Jahres hatte die Stadtverwaltung einen Bericht über die Taxistände angefordert, die in verschiedenen Teilen der Stadt aktiviert sind.

Bei dieser Gelegenheit ergaben die Berichte der Mitglieder des Taxifahrerverbands, dass in den 79 Taxiständen der Hauptstadt 1.379 Fahrzeuge im Einsatz sind.

Laut einer journalistischen Veröffentlichung besetzen Taxifahrer seit mehr als drei Jahrzehnten die Straßen von Asunción nach eigenem Ermessen, ohne der Stadtverwaltung, die die Straßen unterhält, einen wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen.

Die Behörden von Asunción räumten ein, dass Taxifahrer für die Nutzung des öffentlichen Raums keinen Tribut zahlen. Dies wurde vom Transitdirektor der städtischen Einrichtung, Ingenieur Luis María Pereira, dem Direktor für Rechtsberatung, Juan Carlos Ramírez Montalbetti und dem Stadtrat Federico Franco Troche, bestätigt.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Taxifahrer geraten unter Druck

  1. Vorsitzender der Stadtverwaltung will Informationen darüber haben, wie viele genehmigte Taxistände es gibt, wie viel Steuern an die Kommune gezahlt wurde und wie viele Fahrer 2018 beschäftigt waren.
    Das will der nach 200 Jahren Taxi wirklich schon wissen?
    Dazu fordert er die Gilde der Taxifahrer auf einen Bericht über die Taxistände der Hauptstadt in Paraguay zu erstellen? Die Fahrer bezahlen keine Steuern? Die Gilde der Taxifahrer weigert sich, an der Realisierung des Projekts teilzunehmen? Ein Projekt? Die Behörden von Asunción räumten ein, dass Taxifahrer für die Nutzung des öffentlichen Raums keinen Tribut zahlen? Der Direktor für Rechtsberatung und ein Stadtrat bestätigt da auch noch?
    Ouuhhhhh mon dieux, aber wer will den schon Land und Leute schlecht machen? Also ich nicht. Aber un poco sí. Also frustriert Kommentare lesen, Artikel eh zu schwierig zu erfassen, zu viele Buchstaben, wenigstens diejenige, die nebst der Gurkenplantage zu pflegen wenigstens ein Lesekompezenzdefizit ausweisen.

  2. Genau was ist sagte, als der Streit losging, ich hätte den Ball flach gehalten wegen der kostenlosen Standplätze, aber dazu hätte man vorausschauend und klug sein müssen? mei die san soo dumm…

    1. jo mei, da nehmen sie sich nicht so viel, die Taxifahrer, die Kommune, deren Angestellte und die Jungs bei Uber & Co.

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