Temporärer Umweltschutz verabschiedet

Asunción: Ein Gesetz aus dem Jahr 2006, welches Unternehmen dazu zwingt, bei Eingriffen in die Umwelt, eine gewisse Landfläche unter Schutz zu stellen, um eine Art Ausgleich zu schaffen, fand nun das erste Mal Anwendung. Die Cartes Gruppe feiert die Gesetzeskonformität.

Das Umweltministerium informierte darüber, dass das Unternehmen Cementos Concepción SAE (CECON SAE) 5.967 ha Land im Departement Concepción kaufte, um dies temporär unter Schutz zu stellen. Durch eine Umwelterklärung (DIA), die bei schweren Eingriffen in die Natur gemacht werden muss, hat das Unternehmen 1% seiner Investitionssumme, was 12,1 Milliarden Guaranies oder 2 Millionen US-Dollar sind, für Umweltkonservierungsprojekte investieren. Dies passierte mit dem Kauf der knapp 6.000 ha.

Der Umwelteingriff zum Abbau von Mineralien kommt in der Calera Risso zustande, im Distrikt San Lázaro, Departement Concepción.

Rolando de Barros Barreto, Leiter des Bereichs Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung der Cartes Gruppe, sagte, „Cementos Concepción hat aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung, die seine sozial-ökologische Verantwortung demonstriert, diesen Kauf abgeschlossen. Das Unternehmen erwirbt die Zertifikate für hochwirksame Aktivitäten, in die das Zementunternehmen während der Bauzeit von 36 Monaten 1 Prozent der Gesamtinvestition investieren muss. Wir haben die 5.967 Hektar erworben, wir bewahren und schützen sie während dieser Zeit in Verantwortung des Unternehmens, damit wir Abholzungen auf dieser Fläche vermeiden”.

Die Zementfabrik Cecon hat einen Baufortschritt von 60 Prozent und befindet sich zeitlich in dem geplanten Rahmen. Mitte bis Ende nächsten Jahres soll die Fabrik fertig werden. Das dafür benutzte Grundstück umfasst 1.505 ha und 2 km Uferlinie des Rio Paraguay.

Die Zertifizierung von Umweltdienstleistungen beinhaltet für ihren Inhaber die Verpflichtung, die Wartung und Pflege der zertifizierten Gebiete während der gesamten Laufzeit der CSA, die 5 Jahre beträgt, einzuhalten. Zu diesem Zweck kann das Umweltministerium in diesem Zeitraum Vor-Ort-Prüfungen durchführen. Darüber hinaus muss der Lizenznehmer jährlich aktualisierte Satellitenbilder des betreffenden Gebiets einreichen.

Wochenblatt / Mades / La Nación

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