Tödlicher Stromschlag unter der Dusche

Ciudad del Este: Ein 12-jähriger Jugendlicher wurde in der Stadt San Alberto, Alto Paraná, durch einen Stromschlag getötet, als er am Duschkopf das Wasser von kalt auf heiß umzustellen wollte.

Der Radiosender Concierto berichtete, dass das Opfer 12 Jahre alt sei und beim Versuch, den Duschkopf von kalt auf heiß umzustellen, einen starken Stromschlag erlitten habe. Es geschah in einem Haus in der Stadt San Alberto, im Norden von Alto Paraná.

Laut Polizeibericht sei der Junge im Badezimmer gewesen und habe sich zum Duschen vorbereitet. Während er die Dusche von kalt auf heiß umstellte, erhielt er offenbar einen Stromschlag.

Die Mutter sagte den Polizisten, dass ihr Sohn zum Duschen das Badezimmer betreten habe und Minuten später ein lautes Geräusch gehört habe. Als sie nachschauen gegangen sei, habe sie ihren Sohn auf dem Boden liegende vorgefunden.

Obwohl der Junge von Feuerwehrleuten schnell ins Gesundheitszentrum in der Umgebung gebracht wurde, wurde sein Tod dort bestätigt.

Wochenblatt / Hoy

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15 Kommentare zu “Tödlicher Stromschlag unter der Dusche

    1. Es stirbt ein 12 – jähriger Junge, etwas schlimmeres kann man sich gar nicht vorstellen. Da schreibt dann ein ” Deutscher ” seinen Kommentar dazu, der geht auch nicht blöder. Lassen Sie es doch einfach sein, das will doch keiner lesen. Ich kann nur hoffen, das es nicht noch mehr Landsleute gibt, die sich so äußern würden.

      Mir persönlich tut es sehr leid, der Junge, schlimm so etwas.
      Aber diese Duschköpfe, sie gehörten wirklich verboten, denn elektrischer Strom und Wasser, die gehen nicht zu zusammen.

      1. Wenn ich einen so gscheiten Kommentar, wie den Ihrigen schreiben imstande wäre, dann hätte ich das auch getan. Des Weiteren ist es auch unter einem Artikel eines solch traurigen Vorfalls – da haben Sie recht – erlaubt einen Kommentar zu schreiben. Falls dem nicht so sei, dann lassen sie es künftig einfach!

      2. Mit der idiotischen Antwort von Dätkläff muss man leider leben.
        Ansonsten ist bei richtiger Installation und Verwendung kein Problem bei Strom mit Wasser zu erwarten.
        s.h. Blankdraht Durchlauferhitzer und Lorenzetti Duschköpfe. Wasserkocher usw. usf.
        Bloss die PY Fachleute verstehen nicht den Sinn von Isolation, PE oder gar FI. Ganz zu schweigen von fachgerechter Installation. Ein 30mA FI hätte dem Jungen sicher das Leben gerettet.
        Meine Vermutung: kein PE und die anderen Drähte blank verknibbelt und da ist der arme junge halt drangekommen.

        1. Richtig was Sie schreiben, Sie kennen sich hier aus, ich auch, weil man eben nie weiß, wer die Installation gemacht hat, mag ich diese Duschköpfe einfach nicht. Im Chaco bekam ich eine gewischt, in einem Hotel, sie hatten diese Duschköpfe nur, habe das nie vergessen.

          1. Huldreich Ritter von Geilfus

            Dann war es sicher Salzwasser. Das Hotel hat einen Brunnen der Salzwasser führt oder Lagunenwasser. Das elektrisiert wie verrückt. Ich selber hab einen einfachen Duschkopf ohne elektrische Beheizung. Ich dusch mich immer kalt.

  1. Stelle mir gerade vor, wie ich in die Badewanne steige, ein herrliches Vollbad genieße in wunderbar warmen Wasser, wie das wohl sein würde, wenn ich kein ” Warmwasser ” haben würde. Oh Gott, nein, bitte nie möge dies mir passieren……
    Ich bin doch lieber ein bekennender ” Warmduscher “…..

    1. Huldreich Ritter von Geilfus

      Das geht nzr in Ostparaguay mit Badewanne. Im Chaco wuerde eine Wanne viel zu viel Wasser verbrauchen. Ausser du badest dich mit Wasserloch Wasser, dann aber wieder kalt denn es wuerde in der Wanne mit Heizgeraet elektrisieren es sei denn du haengst ne Spirale in die Wanne aufm Besenstil auf und heizt so das Wasser vor. In dem Fall darf die Heizspirale aber nicht vom Besenstil ins Wasser der Wanne fallen sonst gibts einen Kurzschluss.

      1. Da liegen Sie richtig, ,im Chaco gibt es keine Badewannen, es fehlt am Wasser. Man sammelt es ja in Tanks, leitet das Regenwasser ab, von den Dächern.
        Ich lebe auch in der Hauptstadt, was kein Nachteil ist, wenn es um Komfort geht, in Paraguay.
        Allerdings hatte ich auf meinem Campo auch eine Badewanne, das notwendige Wasser bekam ich aus einem Tiefbrunnen, war auch alles super. Dort hatten wir auch nur Boiler, schon vor 30 Jahren, es waren JAMES Boiler, übrigens sehr gute Qualität, bis heute traue ich diesen Duschköpfen nicht…….

  2. War ja nur ein 12-jähriger Junge, bestimmt aus einer armen Familie. Interessiert doch keinen.
    Wenn es aber einer 19-jährigen, gutaussehenden Frau passiert, die studiert und eine “große Zukunft vor sich hat” aus angesehenem Hause, ja dann trauert das ganze Land.

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