Tödlicher Verkehrsunfall vermutlich wegen Aquaplaning

Arroyos y Esteros: Gestern starb eine 31-jährige Ärztin bei einem Frontalzusammenstoß mit einem LKW. Nach den angekündigten regnerischen Wettervorhersagen für den gestrigen Tag mit zeit- und gebietsweise starken Regenfällen war vermutlich Aquaplaning die Ursache für den Verkehrsunfall.

An diesem Mittwochnachmittag kam es in der Stadt 25. Dieciembre zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Lastwagen und einem Auto. Bei dem Unfall waren Aníbal Román Vázquez (48) beteiligt, der eine Scania-Lastwagen fuhr und Ana Liz Martínez (31) in einem Auto der Marke Toyota. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde in das Bezirkskrankenhaus Arroyo y Esteros gebracht. Der Direktor dieses Krankenhauses, Dr. Agustín Saldívar, teilte mit, dass die Schwerverletzte später in das Trauma-Krankenhaus überwiesen und dort gestorben sei.

Die Frau kam mit einem schweren Polytrauma ins Krankenhaus, das einen hypovolämischen Schock verursachte.

In der Zwischenzeit gab der Inspektor Christian Marín von der Straßenpolizei den Medien bekannt, dass der Alkotest, den man bei dem Fahrer des Lastwagens durchgeführt habe, ein negatives Ergebnis erbrachte. Er erklärte auch, dass vermutet wird, dass die Fahrerin des Autos aufgrund der starken Regenfälle und dem auftretenden Aquaplaning die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren habe.

Wochenblatt / ABC Color

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8 Kommentare zu “Tödlicher Verkehrsunfall vermutlich wegen Aquaplaning

    1. Wenn du dich, auf diesen Mondlandschaften, der Geschwindigkeit anpassen willst, musst du zu Fuss gehen und dein Auto an den Strassenrand stellen und 10 Minuten warten bis die Karre gestohlen ist

  1. Der Artikel hat mich jedenfalls von der Vorstellung befreit, dass hier Ärzte vielleicht etwas mehr Verstand haben als das gemeine Volk.

  2. ab wann tritt Aquaplaning auf ? Ab 60 h/km. Das ist unverantwortlich schnell auf einer Ruta ? Muß man wirklich (als nicht Ortskundiger) damit rechnen, das überall ein Wassersee auf der Fahrbahn ist ? Vielleicht liegt das Problem woanders ?!

    1. Roland, Aguaplaning tritt oder kann auch schon bei 30 oder 20 kmh auftreten, wenn die Reifen Slicks sind, man das Fahrzeug so wie so nicht unter Kontrolle hat und mit dem Handy rum daddelt, ein kleiner Schwinger und das Lenkrad wird verrissen und ab geht die Kutsche.

    2. Roland, Aq(g)uaplaning hat sehr wenig mit der Geschwindigkeit zu tun. Eher mit dem Profil der Pneus (wie Eggi richtig schrieb). Eine Masse, die sich bewegt, übt nicht nur Kraft in die Bewegungsrichtung auf, sondern auch aus die Erde. Wenn – wie hierzulande oftmals beobachtet, da es keinen TÜV gibt – das Reifenprofil gegen null strebt, kann das Wasser nicht „ausweichen“ (zwischen das Reifenprofil von mind. 1,6 mm) und der Wagen läuft dann über das Wasser wie einst… ähm. David Copperfield. Deshalb müssen sie an der Formel 1 an die Boxen fahren Regenreifen montieren. Bei trockener Fahrbahn benutzen sie Pneus ohne Profil, die zudem weich sind und auf der Piste „kleben“, wenn sie warm sind. Darum Aufwärmrunde.
      Im Wesentlichen könnte die hiesig Polizei das relativ einfach herausfinden und auch akkurat darüber Aussagen treffen, ob Aquaplaning im Spiel war oder nicht: Misst Reifenprofil, suchst nach Pfütze, suchst nach Bremsspuren etc. Aber so im Großen und Ganzen stimmt’s scho.

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