Tödliches Schicksal in Mbocayaty

Villarrica: Es ereignete sich ein schwerer Unfall am Samstag bei Mbocayaty. Ein älteres Paar überschlug sich in ihrem Fahrzeug und kam ums Leben. Rinder sollen mit verantwortlich für den Unfall gewesen sein.

Das Unglück passierte gestern um 16:30 Uhr auf der Strecke zwischen Mbocayaty und der Kolonie Independencia, an der Kreuzung Capitán Samudio. Die beiden Verstorbenen waren Eigentümer der Copeg Tankstelle im Ortsteil Jorge Naville, auch bekannt als Capi’i.

Ein anonymer Anruf alarmierte die Nationalpolizei. Julio Dominguez, der Fahrer von dem Unfallfahrzeug, hatte die Kontrolle verloren, kam ins Schleudern und der Toyota kippte um. Wahrscheinlich wich er Rindern aus. Dominguez wurde von der Freiwilligen Feuerwehr noch in das Regionalkrankenhaus nach Villarrica gebracht. Jedoch kam jede Hilfe zu spät. Er starb auf dem Weg dorthin.

Teresa Melgarejo, die Beifahrerin in dem Unglücksfahrzeug, verstarb noch an der Unfallstelle.

Édgar Chavez, Staatsanwalt, führt die weiteren Ermittlungen in dem Fall.

Wochenblatt / ABC Color

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8 Kommentare zu “Tödliches Schicksal in Mbocayaty

  1. Es bedarf eines Gesetzes, welches jeden Bürger ermächtigt, Kühe, die an der Strasse weiden, zu beschlagnamen! Ich denke dann wär schnell Schluss mit dieser Gefährdung?

  2. Die Gesetze zum Verbot für freilaufende Rinder gibt es schon lange. Doch keiner schert sich um die Gesetze. Viele Rinderhalter ähneln offensichtlich eher kastrierten Stieren – sie sind ignorant und stur wie ein Ochs. Außerdem wurden vor einigen Jahren angeblich 20 speziell geschulte Lassowerfer für ganz Paraguay angestellt um frei laufende Rinder einzufangen. Wo waren nun diese Lassowerfer? Man kommt sich hier vor wie im Lande Schilda.

  3. Die Strecke Mbocayaty bis Planta Urbana ist sehr gefährlich, leider werden auch die beiden Verstorbenen nicht die letzten Opfer unverantwortungsloser Politik hier sein. Die nächsten 3 Tage wird die Strecke wie üblich nach jedem Todesfall duch Kühe Tier frei sein, dann geht weiter wie gehabt.

  4. Es werden nicht die letzten Opfer sein.Gesetze sind vorhanden,Lassowerfer müssten da sein!
    Die Gesetze werden nicht umgesetzt.! Es gibt auch eine andere Lösung!
    Der Saat soll die freilaufenden Rinder auf der Strasse straffrei frei geben.Ein mal sind die Viehdiebe beschäftigt.
    Gefrierschränke/Truhen werden kostengüstig gefüllt und Asdo wird es geben.
    Nach kurzer Zeit gibt es nur noch zweibeinige Rindviecher auf der Straße.

    1. Da hilft wohl kein Gesetz. Ein wenig Anarchie – geduldet vom Staat wäre angebracht. Tierfänger befreien die Strassen von Rindern – und werden von der Justiz nicht belangt.

      1. aber wo ist die Grenze ? Ein Rind – fest angepflockt am Strassenrand ? Ein Rind neben der Strasse ? Welche Strasse – nur die Rutas ? Und wenn ich es anders gesehen habe, als der andere ???

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