Tonnen von Drogen im Chaco beschlagnahmt

Mariscal Estigarribia: Der Anti-Drogenbehörde Senad gelang ein wichtiger Schlag gegen Rauschgifthändler. Es handelt sich dabei um den größten Fund, der jemals im Chaco beschlagnahmt wurde.

Beamte von der Behörde Senad führten intensive Patrouillen in Gebieten in der Nähe der bolivianischen Grenze durch, wo man zwei wichtige Mengen an Marihuana beschlagnahmte, die insgesamt 5,7 Tonnen betrugen.

Der Senad-Bericht stellt fest, dass während einer Patrouille am Sonntag, dem 23. September, eine Spezialeinheit der Antidrogenbehörde eine Ladung Cannabis entdeckte, die in einer hügeligen Gegend versteckt war, zusammen mit einem Lastwagen der Marke Nissan Frontier, bei der Stadt Gabino Mendoza.

Dem Bericht zufolge flohen beteiligte Personen, als sie bemerkten, dass die Einheit näher rückte.

Am Montag dem 24. September, durch eine Erweiterung der Kontrollen, fand die gleiche operative Gruppe von der Behörde Senad ein weiteres Depot von Drogen in der Nähe der Stadt General Eugenio Garay.

In diesem Fall war die Ladung Marihuana in einigen Säcken aufbewahrt worden und sollte wohl bald abtransportiert werden.

Darüber hinaus weist der Bericht darauf hin, dass aufgrund der schlechten Bedingungen auf den Straßen, die zu den Verstecken der Drogenhändler führen, es zu Verzögerungen bei der Bekanntgabe des Gewichts und Analyse der Drogen gekommen sei.

Erst am Mittwochnachmittag kam die gesamte Menge an Drogen in der Stadt Infante Rivarola an. Dort untersuchte man jedes Paket Stück für Stück.

Die Intervention ergab schließlich, dass das gesamte gefundene Marihuana 5.712 Kilogramm betrug. Es ist die größte Beschlagnahmung von Cannabis, die jemals im Chaco registriert wurde.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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6 Kommentare zu “Tonnen von Drogen im Chaco beschlagnahmt

  1. Wenn Paraguay nicht aufpaßt, werden sich hier bald Verhältnisse auftun wie in Mexico. Die Verflechtungen zwischen Drogenmafia auf der einen Seite und vielen Politiker, Richtern, Staatsanwälten und Polizei auf der anderen Seite geben Grund für schlimmste Befürchtungen in der Zukunft. Drogenfunde sind gut, aber noch wichtiger wäre es, die Täter und Hintermänner zu fassen, sowie das gesamte Beziehungsgeflecht im Drogenhandel aufzudecken.

  2. Noch einfacher wäre es, Marihuana schlicht frei zu geben und sich auf die echten Drogen zu konzentrieren? Allein durch die Tatsache, das dieses harmlose Kraut von den USA in den sechzigern aus politischen Gründen kriminalisiert wurde, wird es für Gangster lukrativ. Würde man es legalisieren, wäre diese Einnahmequelle für Kriminelle und Politiker weg, aber darüber denkt der Konservative eher nicht nach und süffelt weiter an seinem Bier?

    1. Stimme ich zu. Und ich konsumiere kein marihuana, weiss aber von deren heilenden Eigenschaften. Viele behaupten sogar dass Alkohol an sich eine schlimmere Droge ist als Marihuana.
      In San Pedro finden sogar viele Menschen Arbeit auf den Plantagen.
      Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der übermässige Konsum den Paraguayern wohlbekommt. Könnte mir vorstellen, dass der Ich-mach-was-ich-will-Gedanke noch stärker ausgeprägt ist.

    2. Tatsächlich ist das heutige böse Drogenproblem erst richtig entstanden, als das Zeug verboten wurde. Auf der anderen Seite sollte man Drogenabhängigen nicht als Kranken, sondern als Idioten begegnen und ihm Unterstützung und Pflege nur gegen Bezahlung gewähren, sonst aber nur auf tiefstem Niveau.
      Bei uns in der Schweiz machen sich die ach so Armen ein gutes Leben, der Staat bezahlt alles, auch den Lebensunterhalt, dessen Höhe man einem Nicht-Schweizer lieber nicht mitteilt. Der Tourismus in unsere Sozialwerke ist schon so hoch genug.

  3. Du meinst die harten Drogen,wie Heroin,Kokain Küchentischdrogen/Legal Highs,Crystal,Krokodiel usw.
    Die richtig Süchtigen kann man nicht helfen,maximal mit Methadon und co.Sie sind in der absoluten mehr Zahl
    nicht über Hasch/Marihuana zur Sucht gekommen.Oft an gefixt mit billigen Heroin oder Derivaten.
    Das musste mal Trennen.
    Nebenbei, in der Schweiz verdient man gutes Geld ,die Schweiz hat aber gute Preise. Wir längere Zeit Liestal.Pratteln
    Wir waren im Restaurant Zun Geni , Zur Stadtmühle , das Essen einsame Klasse aber die Rechnung hatte sich gewaschen.Verständlich das es da etwas mehr gibt!
    Was ist das für ein Theater.Gibt Marihuana frei.Verkauft wie Zigaretten und richtig Versteuern.Alle harten Drogen gnadenlos verfolgen. In Uruguay geht es doch auch mit ein paar Pflanzen und einer geringen Freimenge.Selbst in den USA ist es in vielen Bundesstaaten frei.Von Marihuana süchtigen werden,das kann man auch von Wasser genau so gut.

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