Tourismussektor in Paraguay steigt deutlich an

Berlin: Der Tourismussektor erlebt einen Boom in Paraguay. Auf einer Pressekonferenz in Berlin gab die Ministerin Marcela Bacigalupo von der Senatur weitere Einzelheiten bekannt.

In der deutschen Hauptstadt findet die Internationale Tourismusmesse (ITB) statt. Laut Bacigalupo habe sich der der Inlandstourismus in den letzten zwei Jahren um 85% erhöht. „Die Guarani Kultur trägt zu einer starken Identifizierung bei, nicht nur durch den Namen der Währung, die eine der stärksten auf dem Kontinent ist, sondern auch durch ihre Sprache, die 90% der paraguayischen Bevölkerung sprechen“, erklärte Bacigalupo. Die Ministerin vom Tourismussekretariat Senatur führt den Boom beim Tourismussektor auf eine bessere Anbindung durch Luftfahrtgesellschaften und eine größere Anzahl von Übernachtungsmöglichkeiten zurück.

Bacigalupo hob die Einführung der Yerba- und Zuckerrohrschnapsrouten hervor. „Mit diesen Zielen zeigen wir das Beste aus unserem Land. Es wurde ermöglicht durch eine Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft“, betonte die Ministerin.

Vom 8. März bis heute findet die Tourismusmesse in Berlin statt. Paraguay will die Aufmerksamkeit der deutschen und europäischen Öffentlichkeit anziehen. Das Land, so Bacigalupo, sei ein idealer Ort für Reisegruppen, Familien oder Individualreisende.

„Der Chaco entwickelt sich immer mehr zum Reiseziel, vor allem der Europäer. Das Bestreben unserer Behörde ist es, weitere Ziele, die die Kultur, die Natur und natürlich die Jesuitenruinen erschließen. Wir arbeiten an vielen Projekten für die Zukunft“, erklärte Bacigalupo.

Quelle: ABC Color

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3 Kommentare zu “Tourismussektor in Paraguay steigt deutlich an

  1. Die gute Nachricht: „Der Tourismussektor ist deutlich angestiegen“. Das ist relativ. Von Null auf eins sind schon einmal 100 %. Die Frage ist, wo sind diese Touristen, was suchen sie hier? Sind das Einkaufstouristen oder welche Motive bewegen sie nach Paraguay zu kommen. Oder sind das gar keine Touristen, sondern Geschäftsleute oder solche die in PY das Licht ihrer Tätigkeiten scheuen? Eine gründliche Analyse und Befragung der „vielen Touristen“ wäre die wichtigste Grundlage um darauf aufbauen zu können. Aber dazu gibt es ja bestimmt genug Spezialisten die das sicherlich alles schon unter Kontrolle haben. Zuckerrohr und Rum sind schon mal ein guter Anfang.

  2. Yerba und Zuckerrohrschnapsrouten sind ideale Routen um die Touristen, mit untergejubelten Drogen durch die Polizei erpresst zu werden natuerlich nur als Touristenattraktionen

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