Touristische Highlights auf dem Land sind für den Sommer schon fast ausgebucht

Asunción: Viele kleinere Tourismusbetriebe die etwas versteckt an den schönsten Plätzen des Landes verstreut liegen, investierten viel um auch den nationalen Touristen Alternativen zu bieten.

Einige von den Orten wie die „Rancho Laguna Blanca“ in der Provinz San Pedro sind schon vollkommen ausgebucht bis Ende des Jahres. Im Gegensatz zu früher planen die Urlauber heute mehr und kümmern sich frühzeitig um ihre Feiertagsunterkunft. Auf der Ranch mit seiner klaren Lagune kann man schon ab 30.000 Guaranies die Nacht campen. In Mehrbettzimmern gibt es die Übernachtung ab 80.000 Guaranies. Dazu kommt noch ein Eintrittspreis von 20.000 Guaranies pro Person. Die Reservierung für einen Besuch muss ebenfalls im vorab gemacht werden.

Eine weitere Alternative die weitaus näher an der Hauptstadt liegt ist die „Cabañas Itakua“, gelegen 8 km von der Ruta 2 in Itacurubí de la Cordillera. Dies ist ein traumhaft schöner Ort an dem man die Seele baumeln lassen und die Natur erkunden kann. Auch hier ist bis Ende des Jahres schon alles ausgebucht bei Übernachtungskosten von 350.000 Guaranies pro Paar.

Ein Ort der es genauso sehr wert ist besucht zu werden ist die „Granja Francisca“ in der Kolonie Independencia, Provinz Guairá. Diese befindet sich etwa 35 Minuten vom Stadtteil Planta Urbana entfernt und verfügt wie auch die anderen Urlaubsorte über einen See mit einem kleinen Wasserfall. Umgeben von den Bergen des Ybytyruzú ist auch hier in alles machbar was das Herz begehrt. Camping ist möglich und Ausritte und Wanderungen sind besonders zu empfehlen.

Der paraguayische Chaco hat genauso einen Ansturm zu verzeichnen. Die „Estancia Iparoma“ liegt rund 20 km nördlich von Filadefia in der Provinz Boquerón. Auf ihr haben rund 50 Personen Platz zum Übernachten. Die Estancia ist gut besucht bei 60.000 Guaranies pro Übernachtung sowie 20.000 Guaranies als Eintritt.

Für Reservierungen: Rancho Laguna Blanca – 021 424 760, Cabañas Itakua – 0972 866 994, Granja Francisca – 0981 398 014 und Estancia Iparoma 0491 32-589. Mehr Bilder aus Facebook.

(Wochenblatt / La Nación)

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12 Kommentare zu “Touristische Highlights auf dem Land sind für den Sommer schon fast ausgebucht

  1. finde ich super …..

    und wünsche allen Betreibern auch weiterhin ein gutes Geschäft

    Urlaub – muss nicht am verseuchten See in SanBer sein***

  2. Na schönen Dank auch für deinen bösartigen Kommentar. Ich denke ich spreche hier im Namen aller Gastronomen von SanBer!!!!

  3. @Lorri: Danke für die Unterstützung!!! Es ist ja nicht nur San Ber… Auch Aregua, Altos, Ypacarai etc… und außerdem gibt es Pools und Leute die in den Chaco fahren, fahren sicherlich nicht zum baden dahin. Die haben andere Interessen, Reiten z.B.

  4. Wie wäre es eigendlich wenn man auch ein bisschen Werbung machen könnte für die Betroffenen am See? Ich glaube die hätten es jetzt ganz besonders nötig. Oder sind vielleicht die Gastronomie-Tourismusbetriebe Schuld das der See so versaut ist? Man sollte etwas mehr Solidarität erwarten dürfen, dass wäre in diesem Fall sicherlich angebracht.

  5. @Lorri, Werbung muss jeder für sich selbst machen,ich lebe in SanBer und weiß, dass die Municipalidad sehr bemüht ist, aber auch diese Menschen können aus Wasser nicht Wein machen. Jeder weiß wer Schuld ist! Die wenigen Leute die hier Gastronomie auf höherem Niveau betreiben, haben autmatisch ein vernünftiges Umweltbewusstsein, und die kleinen Kneipen, die wie Pilze in der Temporada aus dem Boden schießen, eröffnen erst im Dezember… Selbst wenn alle zusammen ihren ganzen Mist in den See kippen würden, würde der See das verkraften, obwohl er stark vorbelastet ist. Er ist seid Jahrzehnten verdreckt. Zugegeben, so schlimm habe ich es noch nicht erlebt, aber auch das wird die „Upper Class“ nicht hindern, im Wasser zu stehen (schwimmen können sie ja meist nicht) oder mit ihren Jetskis herum zu düsen. Wir werden sehen…

    1. Gut beobachtet, „(schwimmen können sie ja meist nicht) oder mit ihren Jetskis herum zu düsen“. Deshalb ist die
      Wasserqualität noch Nebensache!

      Die Upper Class” vermietet ein geräumiges Anwesen für 3000 US Dollar monatlich. Wir sehen die Touristen lassen sich nicht abschrecken … ist auch gut so!

      Wasserqualität ist noch Nebensache!

  6. Man sollte dennoch darauf achten, dass das gute Seewasser nicht zu dickflüssig wird, da es ansonsten die Motoren der Jetskis schaden könnte.

  7. ich gönne allen Menschen ein gutes Geschäft…..

    aber jetzt, fünf Minuten nach 12 Uhr fangt ihr in SanBer zu rudern an…..

    das Problem des Sees besteht schon seid Jahren….

    aber während der “ Temporada“ werden die Taschen gefüllt und dann hat man ja wieder ein Jahr Ruhe….

    was machen die Geschäftsleute für SanBer ???
    es mangelt doch am fehlenden Umweltbewusstsein …..

    also sorry, wenn ich die Geschäftsleute in SanBer nicht bedauere :-(((

    kopiere hier etwas rein:

    Auszug aus den SanBer Nachrichten !!!

    Die Mitglieder der Wasserkommission “de las vertientes de la cuenca del lago Ypacaraí” haben sich am 9. Oktober versammelt. Bei der Zusammenkunft wurde händeringend nach Strategien und Aktionen gesucht um die Unterstützung der Reinigung des Sees zu gewährleisten. Es waren auch mehrere Spezialisten für Umwelt anwesend.

    *********

    Es wurden ca. 30 Personen gezählt, aber wenige Geschäftsleute aus SanBer * :-)))) *

  8. Es ist ein Versagen auf allen Linien. Die öffentliche Hand ignoriert das Problem seit mehr als 20 Jahren, obwohl sich die Bürgermeister der Anrainergemeinden jahrelang monatlich einmal getroffen haben um das Problem zu erörtern. Geredet wurde viel, aber gemacht leider nichts.

    Man hat immer wieder gehofft das Problem löst sich von selber, wenn es nur genug regnet. Jetzt ist der See biologisch gekippt und es wird wieder geredet, geredet, geredet, anstatt die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen und wenn nötig die Betriebe zu schliessen.

    Auch sollten sich die San Bernardiner bei den Ohren nehmen, da die ganzen Abwässer in den See geleitet werden. Ich kann doch nicht den Ochsen vergiften der meinen Pflug zieht.

    Fazit, wenn nicht mit aller Strenge gegen die Verursacher dieser Misäre vorgegangen wird, dann ändert sich auch in Zukunft nichts! Man will die Verursacher anklagen und sie stehen auch namentlich in den Zeitungen, das mag richtig sein, aber zeitgleich sollte man alle Betriebe schliessen bis sie die nötigen Umweltauflagen erfüllen. Aber das traut man sich nicht, da Wahlen anstehen. Das Wichtigste ist jetzt an der Macht zu bleiben, keinen zu verärgern und vielleicht löst sich das Problem irgendwie von selber.

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