Traurig aber wahr

Ein 12-jähriger Junge, der seit seinem 4. Lebensjahr Bluttransfusionen bekam als er gegen Krebs kämpfte, stand zwei Tage vor seiner Entlassung im Krebskrankenhaus, als ihn eine Nachricht zu Boden warf. Traurig aber wahr.

Am 29. August 2019 fand man heraus, dass sich der Junge, der im Incan Krebskrankenhaus zur Behandlung war, sich mit HIV angesteckt hatte. Man prüfte die ganze Familie, ob es eine Vergewaltigung von Seiten eines Familienmitgliedes gab, aber nichts. Schlussendlich war es eine Bluttransfusion des Krankenhauses, die den Jungen wahrscheinlich die Zukunft verkürzt. Was nützt ein gewonnener Kampf gegen Lymphdrüsenkrebs, wenn man mit HIV angesteckt wird.

Als würde es sich um einen Schnupfen handeln, schickten der Familie Angestellte des Incan Nachrichten, worin die bestätigen, dass die Situation nicht schwerwiegend wäre und diese Art der Erkrankung nicht aggressiv wäre.

Die Medikamente um die HIV Erkrankung unter Kontrolle zu halten verursachen bei dem Jungen verminderte Bewegung. Er kann nicht laufen, er übergibt sich ständig, hat Durchfall. Die Kommentare im Lactimed, wo er derzeit behandelt wird, sind alle vom gleichen Ton: “So wirken die Medikamente nun mal.“

Wochenblatt / Extra

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10 Kommentare zu “Traurig aber wahr

  1. Hier hilft alles Mitleid nichts. Der „Lebensweg“ des Jungen ist vorgezeichnet, was jedem der sich auch nur ein wenig über HIV informiert hat, klar sein dürfte. Es ist mehr als verwerflich, dass der Tatbestand der schweren Körperverletzung auch noch vertuscht und HIV verharmlost wird.
    Der Artikel zeigt, was hier im Krankheitsfall so alles zu erwarten sein kann und wie die Verantwortlichen dann damit umgehen.

    1. Als Auslaender wirst du in den Krankenhaeuser vorallem um Geld erpresst, ausgebildete Aerzte nach Vorbild der USA usw. gibt es nicht, alles nur gekaufte Titel ! Ich schreibe aus Erfahrung

  2. Was für eine Riesenschweinerei! Was ich immer hier sage: VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT daß es zum Himmel schreit, prägt diese Gesellschaft. Das geht quer durch alle Schichten. Und warum? Weil sie nicht von Klein auf lernen was Recht und Unrecht, was Egoismus und Mitgefühl, was Verantwortung und Verantwortungslosigkeit bedeutet. Es werden einfach KEINE WERTE vermittelt! Und dann kommen eben solche Ergebnissen wie oben dabei heraus. Keine Einzelfälle, sondern eher die Regel!!

    1. Wie sollen denn überhaupt noch Werte vermittelt werden, wenn schon vor 40 Jahren deren Verfall beklagt wurde?
      Paraguay steckt im Sumpf.

  3. abgesehen davon, ist dies keineswegs der erste fall, aber darüber schweigt man sich lieber aus. also liebe leute, lasst euch nur weiter fremdblut verabreichen es soll ja scheints leben retten……..

    1. Die Leukämie wurde durch Fremdblut offenbar geheilt. Vor 1980 konnte es auch in Europa vorkommen, dass mit Erregern verunreinigtes Blut übertragen wurde. Dort hat man aber zwischenzeitlich aus den früheren Fehlern gelernt.

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