Tribunal verurteilt Chimenes Pavão und Capilo

Jarvis Chimenes Pavão und Antonio Carlos Caballero, alias Capilo wurde gestern zu 8 und 7 Jahren Haft verurteilt nachdem sie im Dezember 2009 nahe Yby Yaú verhaftet wurden. Die Staatsanwaltschaft klagte beide wegen Geldwäsche, Verstoß gegen das Waffengesetz und der Bildung einer kriminellen Organisation in dem Wissen an, dass sie riesige Drogenbosse sind. Eventuell aus diesem Grund wurden alle Besitztümer der Verurteilten vom Staat beschlagnahmt.

Insgesamt drei Grundstücke mit einer Ausdehnung von 400 ha, darunter die Estancia „4 Filhos“, vier Geländewagen (zwei Toyota und zwei Chevrolet), zwei Motorräder, zwei Quads, 8 Handfeuerwaffen und 92 Millionen Guaranies in bar gingen damit in staatlichen Besitz über während eine Sammlung von Schmuck als persönliche Habe aus der Anordnung ausgegliedert wurde.

Für die Verteidiger der beiden Männer mit Auslieferungsantrag nach Brasilien konnte keiner der Klagepunkte bewiesen werden, weswegen sie auf Absolution hofften. Obwohl keine Drogen bei den Durchsuchungen und Verhaftungen beschlagnahmt werden konnten war Chimenes Pavão’s Sohn auch schon wegen dem Besitz von 116 kg Kokain hinter Gittern und wurde auf wundersamer Weise wieder freigelassen. Während Jarvis Chimenes in Tacumbú untergebracht wurde sitzt Antonio Carlos Caballero in der Agrupación Especializada ein, wo nur Schwerverbrecher mit hohem Fluchtrisiko untergebracht werden.

Die Anklage wurde am 30. Oktober 2010, rund 10 Monate nach der Verhaftung präsentiert. Dank diverser Schikanen, die den Prozess ausbremsen sollten konnte dieser erst am 13. März 2014 beginnen.

(Wochenblatt / Abc)

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