Trinkwasser in San Bernardino verseucht

San Bernardino: Nach einer Trinkwasseranalyse von dem staatlichen Anbieter Essap gab die Generaldirektion für Umwelt und Gesundheit eine Warnung heraus. Toxische Stoffe und Aluminium wurden, unter anderem, gefunden.

Der Bericht empfiehlt der Essap eine Überprüfung ihrer Wasseraufbereitungsanlage vorzunehmen. Die bereitgestellte Qualität für das Trinkwassernetz der Stadt sei mangelhaft. Eine Wasserprobe wurde am 27. März auf dem Stadtplatz in San Bernardino aus einem öffentlichen Wasserhahn genommen. Erst jetzt kamen die Ergebnisse an das Tageslicht.

Im Fall von Aluminium lag der Wert bei 1,4 mg, der zulässige Grenzwert liegt bei 0,2 mg. Bezüglich der Oxidierbarkeit wurden 3,4 mg gemessen, zulässig sind 3,0 mg. Darüber hinaus wurden alle verschiedenen Arten von Cyanobakterien nachgewiesen.

Die Essap soll nun die nötigen Anpassungen und Wartungen vornehmen, damit die Qualität der lebenswichtigen Flüssigkeit für die Nutzer verbessert wird.

Quelle: ABC Color

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8 Kommentare zu “Trinkwasser in San Bernardino verseucht

  1. Am 27.März die Probe, heute ist der 28.April!

    Passt ja zu Essap, alles wird mit extremer Verzoegerung bekannt gegeben und noch laenger irgendwie „in Ordnung“ gebracht.

    Ein Ingenieur, der Auftraege von ESSAP bekommt sagte mir, dass Essap früher noch faehigere Leute hatte, mometan ist es eine Katastrophe ohnegleichen.

  2. San Bernadino immer und immer wieder „in aller Munde“ – einfach ungenießbar! Die Essap wird noch das Kunststück vollbringen, daß San Bernadino ein aussterbender Ort wird.

  3. ist es schon, ein aussterbender Ort und das Problem ist uralt. Geld fliesst genug…in die falschen Taschen….und gemacht wird gar nichts. Nur auf der ESSAP-Rechnung steht noch AGUA POTABLE, also TRINKWASSER….. Wartet noch ein bisschen dann wird der See wieder als GESUND deklariert und Baden erlaubt MITTEN IM KALTEN WINTER WO SOWIESO NIEMAND DRIN BADET bis zum warmen Sommer, da wird dann wieder gewarnt. Alle Jahre das gleiche Spiel

  4. ich weiss wirklich nicht, warum ihr euch so aufregt. das ist ein problem, dass seit jahren bekannt ist. ich trinke das leitungswasser seit über 10 jahren, allerdings abgekocht. auch war ich diesen sommer mehrfach im see baden. ich lebe immer noch gesund und munter vor mich hin, ohne probleme, sei es magen etc. vom leitungswasser, oder hautprobleme durch das baden im see. kauft doch einfach euer agua potable und geht in euren chemie-verseuchten pool, wenn es euch besser gefällt. aber die menschheit ist ja nicht glücklich, wenn es mal nichts zu meckern gibt, richtig? 😀

  5. Eine Wasserprobe wurde am 27. März genommen und die Ergebnisse kommen heute, 28. April ans Tageslicht, sagt wohl viel darüber aus, wie diese staatliche Firma arbeitet: schnell, effizient und Problemorientiert. Das hat seinen Preis! Der Witz an solchen Meldungen ist für mich immer, dass sich nichts ändert.

  6. Gut dass es mal wieder einen Bericht darüber gibt. Jeder der ein wenig länger hier ist weiß es und verschweigt es. Warum?
    Vielleicht weil es die eigene Existenz gefährdet, die man sich hier mühsam aufbaut und es schadet, wenn der schlechte Ruf des Wassers Kunden und Gäste vergrault? Da postet man doch lieber Bilder von malerischen Sonnenuntergängen und verschweigt, dass der Schein trügt.
    Vielleicht, weil man seine Immobilie an diesem traumhaften Fleckchen Erde doch gerne wieder los werden möchte? Natürlich kann man sich nur schweren Herzens trennen und geht aus privaten Gründen, denn hier ist ja alles supiiii..
    Vielleicht, weil der eigene Alkoholkonsum die gesundheitschädigende Wirkung des Aluminiums bei weitem übertrifft? Scheiß drauf, Prost!!
    Es gibt viele Gründe.
    Was hier in diesem Artikel aufgedeckt wurde, ist doch nur die Spitze des Eisberges. Schaut doch auf die wilden Müllkippen rund herum… Da findet ihr von halbvollen Farbdosen bis hin zu Batterien alles und alles verrottet und versickert.
    Das Wasser ist nicht nur verdreckt, sondern restlos verseucht… Hier säuft man seine eigene Kloake – mal mit mehr, mal mit weniger Chlor… Ganz zu schweigen von den Schwermetallen und Pestiziden. (Die kann man auch nicht abkochen). Die lagern sich schleichend im Körper an.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass das Agua Portable doch ein wenig besser ist, reiner, unbelasteter – man weiß es nicht. Man wird es auch nicht herausfinden und wenn doch, was hätte es für Konsequenzen? Genau: Keine – überhaupt keine.
    Schon mal was von dem dreckigen Dutzend gehört? Kann ja jeder auf Wiki nachlesen. Weltweit verboten, dennoch weit verbreitet in der dritten Welt. Wie auch hier z.B. in maroden, auslaufenden Transformatoren (PCB) und und und… karzinogen, mutagen, teratogen. Reicht´s jetzt?
    Die Rechnung kommmt erst viele Jahre später. In diesem Sinne, wenn ihr es euch irgendwie leisten könnt, kauft wenigstens Agua Portable – vielleicht wenigstens euren Kindern.
    Wie reich man wirklich ist, weiß man erst, wenn man das Wasser aus seiner Leitung trinken kann.

  7. Denkt Ihr denn alle wirklich, das die “ Trinkwasser “ Hersteller die Quelle gefunden haben, die seit über 5000 Jahren, 500 Meter unter der Erde, unberührt, nur darauf gewartet hat, entdeckt zu werden, gefunden haben? In jedem Supermarkt, egal welcher Hersteller, nutzen Wasser zu 80%, nicht einmal aus einem Tiefbrunnen, sondern von Essap angeboten.

    1. Einige Getränke-Hersteller bieten destilliertes Wasser an, dem später wieder Mineralien zugesetzt wurden. Das sollte eigentlich einwandfrei sein, wenn es auch etwas fad schmeckt. Zumindest für Kaffee und zum Suppenkochen gut geeignet. Ansonsten kann man Orangensaft trinken, Purifru 100% (Ingredientes: Jugo de naranja, sin azucar ni aditivos) scheint mir das Beste zu sein, was es hier gibt (oder selbst frisch gepressten herstellen). Ausländisches Mineralwasser gibt es auch, ist aber z. T. sehr teuer, z.B. französ. Evian 1/2 Liter 16-18000 Gs. Argentinisches Wasser aus den Anden ist billiger. Aber letztlich weiß man auch bei diesen Getränken nicht, was alles drin ist.

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