Überfall trotz hohem Sicherheitsstandard

Asunción: Heute Morgen gegen 03.00 Uhr wurde ein junges Paar in seinem neugebauten Haus im Stadtteil San Pablo überfallen, weil die vier Unbekannten die Information hatten, dass die Eigentümer über viel Bargeld im Haus verfügen.

Ein eben erst gekaufter Neuwagen der Marke Volkswagen, Model Saveiro kam den Räubern zuvor. Aus diesem Grund entscheiden sie die Frau zum Geldautomat nach Villa Elisa zu begleiten während die anderen den Ehemann im Haus gefesselt bewachen. Die etwa zwei Stunden voller Terror samt zwei jungen Kindern im Haus sorgt besonders unter dem Mittelstand und den gut betuchten für Unwohlsein.

Das neugebaute Haus welches rund herum mit braun getönten Blindex Fenstern und Türen versehen war und auch mit 4 m hohen Mauern und Metallzäunen ausgestattet ist, wurde durch die einfallsreichen Delinquenten mit einer einfachen Leiter bezwungen, die beim Nachbar angelehnt wurde.

Der finanzielle Verlust des Paars liegt bei etwa vier Millionen Guaranies, die Furcht vor zukünftigen Attacken und das fehlende Vertrauen in das Umfeld wird jedoch schwerer wiegen.

(Wochenblatt / Abc / Telefuturo)

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40 Kommentare zu “Überfall trotz hohem Sicherheitsstandard

  1. Langsam wird es ungemuetlich,in Paraguay zu leben.Trotz guten Nachbarn gibt es keine Sicherheit mehr.
    Ueberlegen uns,wenn wir ein Haus haben,nur in der Umgebung mit reichen Paraguayern und Mittelstandsleuten aus Europa und anderen Laendern,einen Sicherheitsdienst zur Ueberwachung anzustellen.Es wird uns immer wieder gesagt,wenn wir anstaendig und zu gut mit den Menschen in Paraguay sind,das nicht unbedingt Sicherheit gewaehrleistet.Wenn das stimmt,fuer ungefaehr nicht einmal 800.00 EUR dann das oben genannte zu erleben,ist ein besser bezahlter Sicherheitsdienst mehr Geld wert!
    Finden das Vorgefallene unglaublich,moechten es nicht erleben,hatten anscheinend in den letzten 40 Jahren auf der ganzen Welt beruflich und privat Glueck,wurden nur 2 mal beklaut,ohne etwas zu merken,dass gehoert dazu,wenn man mehr hat als andere Menschen!!

    Was meint Ihr dazu,moechten gerne von Europaern,die schon laengere Zeit in Paraguay leben,etwas hoeren und lernen.Danke!!

    1. Als Deutscher bist du für Paraguayer automatisch reich. Auch wenn du es selbst nicht so empfindest; fährst du Auto bist du reich.

      Damit bist du ein Ziel. Ich persönlich lebe gern hier und empfinde mein Leben als nicht gefährdet. Jedoch können sowohl ich als auch meine Frau mit Schußwaffen umgehen und unbewaffnet wird man mich selten bis nie antreffen. Sollte ich eine Home-invasion – wie das Paar im Artikel – erleben, dann werde ich nicht darauf vertrauen, daß die Angreifer so vernünftig sind und ohne Probleme mit 4m Gs wieder abziehen.

      Ich würde vom möglichen schlimmsten Fall (Mörder) ausgehen und entsprechend handeln. Wer nichts mehr sagen kann, kann auch nicht lügen und seine harmlosen Absichten bekunden, wenn sie verstehen was ich meine.

      Sollten sie diese Zeilen erschreckt haben und sie sich denken „das könnte ich niemals tun“, dann sollten sie sich überlegen, ob Südamerika der richtige Ort für sie ist und es nicht besser wäre in den USA/EU/Japan zu leben, wo es zwar Diebstähle gibt aber sehr viel weniger Gewaltverbrechen mit Todesfolge. In Paraguay wird schnell und viel gemordet.

  2. Am besten kein Haus in Paraguay bauen oder mieten und schnell wieder
    verschwinden. Die Kriminalität wird von mal zu mal schlimmer.
    Entweder man baut sich so ein und bewaffnet sich bis an die Zähne ( dann muss man aber immer auf der Lauer sein und bereit einen Einbrecher zu erschießen ) oder verpflichtet einen Sicherheitsdienst der 24 Stunden neben einem steht . Ist doch kein Leben wenn man ständig in Angst um seine Gesundheit und sein Hab und Gut ist .
    Sicherlich gibt es noch ein paar Ausländer die noch nicht dass Vergnügen hatten ausgeraubt zu werden, aber im Gegensatz sind es etliche die sehr viel schlechte Erfahrungen gemacht haben, sei es durch Einbruch , Überfall , oder durch Bedrohung mit einer Waffe . Diese allerdings möchten am liebsten sofort aus Paraguay verschwinden , nur denen fehlt entweder das nötige Kleingeld oder sie können ihre Immobilie nicht verkaufen oder aber sie dürfen bzw. können aus bestimmten Gründen nicht wieder zurück in ihre Heimat . ( es sind mir persönlich einige dieser Betroffenen bekannt ) Darum mein Rat sich nicht zu sicher in diesem Land fühlen , auch wenn einige das Gegenteil behaupten .

  3. Wir leben jetzt seit 5 Jahren in PY

    Vorher lebten wir 20 Jahre in Spanien ( Alicante )
    Fazit : in Spanien 4 mal ins Haus eingebrochen und viel geklaut worden. 3x ins Auto eingebrochen

    Hier in PY — keine Vorkommnisse ! bisher !!

    1. Hallo Miguel,

      was hast Du für ein Glück. Mein Haus wurde bereits nach vier Monaten ausgeräumt, inklusive Schlafanzüge, Schuhe, Brillen, teurer Fernseher, Elektrorasierer und und und.
      Ich habe in etlichen Ländern gelebt. Dort wurde mir nur zweimal das Portemonnaie geklaut. Mein Entschluss steht deshalb fest: nix wie weg!

  4. Jeder kann nachlesen was auf der Seite der Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes über Paraguay steht. Also in Kauf nehmen so wie es hier ist oder sich besser informieren. Auch die Schnäppchenmentalität hat seinen Preis!

  5. Es gibt kein Land wo man in vollkommener Sicherheit lebt. Wer meint er lebe in Europa sicherer, sollte sich einfach mal etwas genauer informieren. Einige, so wie es scheint, leben wirklich in einer Traumwelt. Eines möchte ich aber noch hier erwähnen, wenn in Europa der grosse Knall kommt, möchte ich das auf keinem Fall miterleben.

  6. Egal wie…. ein Haus mit guten Gebrauchsgegenständen sollt man nie allein lassen, weil die Gringos hell leuchten wie eine Fackel bei Nacht.
    Manchmal wünschte man sich den Dreschflegel von Alfredo für
    die Strauchdiebe zurück.
    Redefreiheit tausche ich gerne für leibliche- und materielle Sicherheit.
    Ja, ja ich höre es schon der böse Stroessner…….

  7. Lebe seit 10 Jahren hier und habe hier gebaut, mir wurde nicht ein Nagel gestohlen, hatte teilweise 18 Paraguayos, sie waren alle sehr freundlich, hilfsbereit und ehrlich.

    Ich glaube wenn man sich wie ein Gast in einem diesem Land bewegt, nicht überheblich oder gar beleidigend zu den Paraguayos ist, hat man kaum etwas zu befürchten.

    Ich kenne einige Überfälle wo nachweisbar die Deutschen selbst dazu beigetragen haben.

    1. Vielleicht sind es dieselben Fälle die mir auch zu Ohren gekommen sind.
      Das Eigentumsgefälle und der Neid unter den Europäern ist zum Teil gross bis sehr gross und einen oder mehrere willige Handlanger findet man immer um einen Überfall zu inszenieren.
      Bandidos gibt es überall und man muss sicher immer aufmerksam sein, besonders in den Städten.
      Aber da ist es wohl auch ratsam, wenn man einem Sukowsky mit seiner 9mm nicht begegnet.
      Ganz zu schweigen von den Zorros, die mehr oder weniger legal die unbedarften Europäer „überfallen“, aber wenn man sie beherzt aus der sicheren Distanz vom Rücksitz aus zusammenstaucht, ziehen die sofort ab und unterschreiben stanto pede bei der Heilsarmee.

    2. @ Erich.

      Ich habe die selben Erfahrungen gemacht (klopf auf Holz)
      Kein Paraguayer hat mich bisher bestohlen…

      Schlimmer sind hier angebliche „Freunde“, Anwälte und Banker. Je länger die Krawatte, desto gefährlicher.

  8. Mann Leute… die Ueberfaelle nehmen in allen Laendern zu! Das ist nicht nur das Problem von Paraguay oder Suedamerika. Nur viele der Raubueberfaelle die in Deutschland, Spanien oder sonstwo passieren bekommen wir hier gar nicht mit! Die gehen erst durch die Medien wenn es Tote gibt!
    Wo ist es bitte noch sicher ?? Siehe Berlin: Verlaesst ein Lokal und wirst Totgepruegelt….

  9. In Deutschland werden Menschen auf offener Straße ( Münchner UBahn, Berlin Alex, usw.) aus lauter Langeweile und viel Agression totgetreten. Es werden Leuten nachts im Schlafzimmer Messer an die Kehlen gesetzt und auch die selbigen durchgeschnitten, nur wegen einigen wenigen Euros. Von den vielen hunderten Einbrüchen in Wohnhäusern und Autos jeden Tag ganz zu schweigen. Würde in Deutschland jedes Gewaltverbrechen in der Zeitung publiziert, so wie hier in Paraguay, dann hätte die Bildzetung jeden Tag Telefonbuchformat.
    Ich wünsche allen noch einen schönen Tag.
    Klaus

  10. Es ist für Neuzugezogene schwer auf Anhieb zu erkennen, wo hier die “ Fallen “ sind. Schon der Grundstückskauf entscheidet hier über Wohl und Wehe. Die eigene Außenwirkung und Wahrnehnung unterscheidet sich deutlich von der in Europa. Leider merken das einige zu spät.
    Die Großfamilien fallen immer mehr auseinander. Unter der letzten Regierung wurde alles getan um ein investitionsfreundliches Umfeld zu verhindern. Durch ständige Landbesetzungen und dohenden Enteignungen z.B. der „Brasiguayos“ sollte das Agrarland Paraguay festzementiert werden. Da auch hier in der Landwirtschaft eine Mechanisierung stattfindet – so ersetzt ein Zuckerrohrvollernter bie zu 30 Arbeitskräfte – entstehen in Paraguay kaum wertschöpfende Arbeitsplätze und damit keine Chance auf Wohlstand. In Bildung wurde und wird kaum investiert.
    Die Kriminalität wird damit weiter steigen. Gesetze gibt es schon, nur ist die Justiz nicht in der Lage und Willens durchzugreifen. ( außer im Staßenverkehr )
    Gutmenschen , die hier auf Recht und Gerechtigkeit hoffen , sind hier schnell in Gefahr alles zu verlieren. Ansonsten gilt auch hier wie in Deutschland , wenn ich zur falschen Zeit am falschen Ort bin … ja dann ist es gut eine 9mm in der Tasche zu haben. Wer mit Waffen nicht umgehen kann und nicht bereit ist, diese auch kompromisslos anzuwenden, sollte nicht nach Paraguay auswandern. Meine “ guten “ Freunde heißen Heckler und Koch … leider !

  11. Nun, wie dem auch sei. Es gibt Untersuchungen der Vereinten Nationen uber die Kriminalitaet in de einzelnen laendern der Welt. Es lohnt sich, sich diese anzusehen. Interessant ist etwa, dass die Chanc, in der Schweiz ermordet zu werden fast dreimal so hoch ist wie in Deutschland.

  12. Einfach nur der Graus was man hier zum Teil liest. Paraguay ist so sicher oder unsicher wie jedes andere Land dieser Welt, aber das einige hier bewaffnet rumrennen dürfte wohl die grösste Gefahr darstellen. Hoffe nur für diejenigen das sie auch einen Waffentragschein besitzen. Ein grosses Problem hier in Paraguay ist, dass es gewissen Leuten zu einfach gemacht wird eine Waffe zu kaufen. Den privaten Waffenbesitz müsste man hier einfach um ein vieles erschweren. Fact ist nun mal, wo viele Waffen im Umlauf sind ist die Sicherheit dahin. Das beste Beispiel dafür dürfte wohl die USA sein, wo haufenweise verrückte Waffenfreaks rumrennen.

  13. @El Tucan:
    Was den Neid, die Missgunst unter den Deutschen betrifft kann ich Dir nur beipflichten. Es ist oft erschreckend, was mancher Deutsche sich einfallen lässt, um seinen Nachbarn fertig zu machen.
    Und wenn man dann den Hintergrund dieser netten Zeitgenossen einmal beleuchtet, dann fragt man sich, wie
    die ihre Cedula (Führungszeugnis) bekommen haben. Sicher, es geht mit Geld immer etwas leichter. Aber manchmal kommt es mir so vor, dass einige, wenige Deutsche mehr auf dem Kerbholz haben als die Einheimischen.
    @Fuzzy und @9mm:
    Waffen sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Sicher halten die Paraguayer Abstand vom Haus, wenn man ab und an mal herumballert. Aber habt ihr mal darüber nachgedacht, wie die über euch denken? Die sind sicher nicht gerade begeistert davon, dass ihr ständig mit einer Knarre auf euren Grundstücken unterwegs seid.

    Ich kann für mich nur sagen, dass wir uns hier genau so sicher oder unsicher fühlen wie in anderen Ländern dieser Welt.
    Es kommt immer darauf an, wie man sich benimmt!

    @erich: Genau so ist es!

  14. Alle Deutschen heulen rum wenn sie mal wieder hören dass etwas passiert ist. Keiner ist aber bereit etwas als Prävention zu tun. Und “ 9 mm “ bei 4 bewaffneten Angreifern hast Du nicht die Spur einer Chance, egal wie viel Waffen Du hast. Auch wenn Du ein Meisterschütze bist.

    1. „4 bewaffneten Angreifern hast Du nicht die Spur einer Chance“

      Vollkommen unrichtig. Es ist nicht einfach oder schnell mit 4 Mann eine hohe Mauer mit nur einer Leiter zu überwinden.

      Selbst voll durchtrainierte Menschen brauchen dafür etwas Zeit. Dannach sind da die Hunde, denen das sicher nicht entgeht. Dauert nochmals bis diese ausgeschaltet sind (Giftköder oder Bärenspray).

      Das gibt den Leuten im Haus reichlich Zeit, sich in das Innere zu begeben, 911 zu wählen und die Türen zu verschließen. Hat man große Glasfronten, hat man ein Problem. Hat man überall Eisengitter, dann wird an diesem Punkt für die Angreifer Endstation sein.

      Sollten sie es trotzdem versuchen etwa zu viert ein Gitter abzureißen oder ähnliche Großtaten, dann sind 1-2 bewaffnete im Haus, leicht in der Lage auch 5+ Angreifer abzuwehren. Sobald Schüße fallen oder 911 gewählt wurde tickt auch die Uhr, denn selbst die dümmsten Angreifer wissen, daß irgendwann jemand kommt.

      Im Urwald in stiller Alleinlage wie das Paar bei La Colmena vor ein paar Jahren, ist die Situation leider anders. Dort bist du bei Ärger wirkich auf dich allein gestellt aka „am Arsch“.

      Nachsatz: Diese Erklärung ist lang und ausführlich geworden, da einige hier im Faden ein wirkliches Interesse gezeigt haben.

      Das geschilderte Szenario ist in Paraguay nämlich nicht 1:10 000 Zufall wie etwa in D, sondern hier hast du eine echte reale Chance, daß genau DIR das innerhalb von vielleicht 10 Jahren wirklich passiert. Das Archiv hier im Wochenblatt bietet zahlreiche Fälle nur aus 2011/2012.

  15. Also Leute heutzutage in Paraguay protzen zieht zwangsläufig Spitzbuben an. Nehmt ein Auto mit lädiertem äußeren das ist der beste Tarnanzug. Warum groß auffallen?
    Beschneidet euer Ego und ihr werdet 100 Jahre alt.
    „Kill your ego!“

  16. Wenn deutsche hier deutschen Baustil fröhnen und tolle Autos fahren, sollten sie sich nicht wundern…….
    Wenn sich hier jemand mit ner 2,50m hohen Mauer sicher fühlt, dann gilt wie fürs Haus, der Eingangsbereicht ist der unsichere Bereich und wenn dir dort jemand ne Waffe unter die Nase hält, nutzen alle Vorkehrungen eh nichts.
    9mm&Co
    Solltest Du mal in deiner überirdischen Intelligenz jemanden erschiessen müssen, denk dran möglichst noch am gleichen Abend den Koffer zu packen. Die 200 Verwandte werden dir sicher nicht alle auf die Schulter klopfen wollen.
    Mein Tip: Finger weg von Waffen und die Einheimischen respektvoll behandeln. Das man, was man hat, nicht nach aussen vorzeigen sollte, versteht sich von selbst.

    1. Guter Beitrag!

      “ wenn dir dort jemand ne Waffe unter die Nase hält, nutzen alle Vorkehrungen eh nichts.“

      Das ist vollkommen richtig! Beim Betreten des Hauses bzw. beim Verlassen ist man am verwundbarsten. Da lohnt es sich, im Zweifel eine extra Runde um den Block zu fahren, wenn etwas verdächtiges zu sehen ist.
      Es ist auch günstig im Eingangsbereich keine Büsche oder Bäume zuzulassen, hinter denen sich jemand verstecken könnte. Dies ist auch der Grund warum ein Grundstück normalerweise an 3 Seiten ummauert ist und nach vorne die hohen Metallgitter hat. Man kann durchsehen.

      „Die 200 Verwandte werden dir sicher nicht alle auf die Schulter klopfen wollen.“
      Trifft am Campo absolut zu. In Asu oder CdE eher weniger.

      „Einheimischen respektvoll behandeln. Das man, was man hat, nicht nach aussen vorzeigen sollte“
      Absolute Zustimmung! Hält dir viel Ärger vom Leib – Berufsverbrechern ist das allerdings egal und das ist die gefährlichere Sorte. Leider hat Paraguay (auch dank der vielen Drogengeschäfte) davon nicht gerade wenige.

  17. @Lorri das ist nicht ganz richtig, ich glaube gelesen zu haben, dass in venezuela oder ecuador waffenbesitz verboten ist… und dort ist es noch schlimmer, da „diese“ die illegal irgendwo eine waffe herbekommen haben und die absicht haben jemanden auszurauben, ein leichtes spiel dort haben, da sie wissen, dass kaum jemand ne waffe besitzt… ist also nicht ganz richtig was du sagst…

    ich bin seit 4 jahren da, und bei mir ist auch schon einmal eingebrochen worden, leider war ich nicht zu hause…aber es hat weh getan… was fehlte und was kaputt war, aber ich schliese mal daraus aus meiner erfahrung und was ich auch schon oefter hoerte, dass die meissten einbrecher es darauf absehen keinen zu verletzen, sondern denen geht es ums geld und deswegen nutzen sie die zeit wenn keiner im haus ist, natuerlcih gibt es auch die agressiveren einbrecher die vor tod nicht zurueck schrecken.

    ich hab mir seit damals auch eine waffe zugelegt, einen hund und ne mauer mit stacheldraht oben drauf, ehrlich gesagt fuehle ich mich sicherer, aber wie schon viele sagten nirgends auf der welt gibt es eine 100%ige sicherheit.

    aber, ich war auch vor kurzen fuer 5 wochen in deutschland, mein haus war leerstehend, meine nachbarn (paraguayer) warfen aber immer ein blick auf mein haus und kuemmerten sich um meine pflanzen und hund… nichts ist vorgefallen.

    1. Um es mit Daniela Katzenberger zu sagen: Bescheidenheit ist eine Zier, dazu rate ich Dir.
      Am Beispiel von dem guten Lui sieht man, wie man in Ruhe auch in Paraguay leben kann.
      Liebe Deine Nachbarn ohne wenn und aber, das ist oft besser als eine Kanone oder ein Hund.

  18. Richte diskret ein spezielles Zimmer für deine wertvollen Sachen ein und das für Fremde nicht einsehbar ist und niemand Fremder kommt da rein. Weg mit Stacheldraht und hoher Mauer. Wenn Alarmanlagen, dann unauffällig mit fast lautloser Mitteilung. Es gibt ja sehr viele Fehlalarme und das braucht ja keiner mitzubekommen.
    Lade dann allmählich deine Nachbar ein, das sie sehen bei dir ist nichts luxuriöses vorhanden und werden es rund gehen lassen. Ein schickes Auto um Eindruck zu schinden darauf sollte man verzichten.
    Ansonsten lebe wie überall auf der Welt „Holzauge sei unauffällig wachsam.“

  19. Das Problem ist das gleiche wie in Deutschland auch – wer protzt und so tut als wär er reich (Deutsche tun das ja gerne, um Neid bei anderen zu schüren, Sprichwort „haste was, biste was“), zieht logischerweise Spitzbuben an.
    Der Unterschied zu Deutschland ist nur, dass in D jemand erst mit grosser Villa und Fuhrpark reich ist, während man in PY mit (nach deutschen Verhältnissen) normalen Haus und neuem Auto schon zu den reichen zählt. Dazu kommt in PY, dass die meisten deutschen auch nicht (für die Paraguayer nachvollziehbar) für ihr Geld arbeiten, sie haben es einfach so (ob Rente, vorher erarbeitet oder was auch immer spielt keine Rolle).
    Wer es nicht nötig hat arbeiten zu gehen, ein schickes Haus und Auto hat, der ist nunmal in PY sehr reich.

    Und wer hohe Mauern baut, zeigt nur, dass er was zu verbergen hat. Lieber gar keine Mauern sondern Zaun mit Durchsicht, nett zu Nachbarn, keine teuren Statussymbol-Gegenstände wie teure Autos, behängt mit Schmuck usw.

    Wer in PY als deutscher Auswanderer leben will, dem empfehle ich lieber ein relativ einfaches und ruhiges Leben zu führen, wer auf die Pauke hauen will und „Bewunderer“ sucht findet eher Diebe 😉

    1. @ Michael64

      Hervorragender Kommentar. Dem kann ich nur zustimmen, je mehr Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, desto sicherer können Diebe und Einbrecher davon ausgehen, dass es etwas zu holen gibt.

    2. Grundsätzlich stimme ich dir zu. Jedoch ist außerhalb der nobelsten Gegenden der Standard der Leute derart niedrig, daß nur wenige Europäer bereit sind auch so zu leben.

      Ich kenne einige, die das tun. Zu 90% stammen diese aus der DDR (oder Rußland) und sind es wohl nicht anders gewohnt.

      Wer jedoch in München, Wien, Hamburg oder anderen westlichen Städten aufgewachsen ist, wird eher nicht so leben wollen wie ein Paraguayo mit 800 000 GS/Monat.

      Wenn du also schreibst „wer eine hohe Mauer baut, hat etwas zu verbergen“, dann stimme ich dir 100%ig zu. Eine 3m Mauer um das Grundstück ist nicht billig und kostet alleine mehr, als so manche Paraguayische Hütte mit 40 m2 in der auch noch 10 Leute wohnen.

      Fazit: Wer hier inetwa so leben will wie die Mittelschicht in Westeuropa, der hat schon etwas zu verbergen und da ist eine Mauer doch sehr hilfreich.

  20. Schaut Euch doch viele Auslaender hier in Paraguay mal an wie die rumlaufen.. Goldbehangen bis dorthin…das neueste Auto fahren, den Angestellten mehr bezahlen als Ihnen zusteht… ist es da ein Wunder das es heisst.. Auslaender viel Geld ?? Egal ob Deutsch, Oesterreicher, Schweizer.. manche muessen eben mit Ihrem „Reichtum“ angeben bis zum Abwinken… da ist es kein Wunder das dem einem oder anderen was zustoesst. Sicher ich habe auch eine Waffe daheim.. aber im „Ernstfall“ diese Einsetzen ?? Ich weiss es nicht! Wieviele wurden mit Ihrer eigenen Waffe schon Ermordet ?
    @9mm…sicher es gibt Zahlreiche faelle aus dem Jahr 2011/2012 aber wie hoch ist die Anzahl in Deutschland, Schweiz, Spanien, Oesterreich ?? Es ist nicht nur ein Problem von Paraguay! Die Gewalt nimmt in allen Laendern zu.. leider…..

    1. Hallo Peter,

      da du mich direkt ansprichst auch eine direkte Antwort.
      Die Kriminalität ist sogar in sicheren Städten wie etwa Wien sehr hoch. Du wirst in der U-Bahn beklaut, dein Fahrrad wird dir gestohlen, oder dein Keller aufgebrochen. Wenn du Pech hast, sogar in deine Wohnung eingebrochen. Da hast du schon recht.

      Aber die Gewaltverbrechen von nicht Familienmitgliedern sind sehr, sehr wenige. Oder anders gesagt: Die Chance in Wien von einem wildfremden auf offener Straße wegen deines Handies abgestochen zu werden ist praktisch null.

      In Paraguay andererseits gibt es verdammt viele Verbrechen mit Toten. Ich glaube bei Morden befindet sich Paraguay im absoluten Spitzenfeld weltweit. So viel gemordet wie hier, wird kaum wo sonst. Lies mal hier im Wochenblatt nach – kannst dir selber ein Bild machen, wieviele Tote es dauernd gibt.

      1. @ 9mm
        Stimmt, für Geld wird in Deutschland fast nie gemordet. Dafür aber um so mehr aus Frust und Ageressionen. Da werden Leute auf Bahnhöfen oder wie letztens auf dem Berliner Alexanderplatz zu Tode geprügelt, weil sich junge Leute langweilen. Oder Familienväter löschen ihre ganze Familie aus, weil sie sich überschuldet haben oder frustriert sind. Eine traurige Welt.

      2. 9mm…. aber schon kommisch das in Oesterreich die Anzahl der Gewaltdelikte auch von Jahr zu Jahr steigt….ok… mehr als 50 % im Bekanntenkreis oder Familienkreis… http://www.bmi.gv.at/cms/BK/publikationen/krim_statistik/files/2011/KrimStat_Entwicklung_2011.pdf

  21. Zu erst zum Ausgangspunkt: Die Überfallenen sollten eine größere Menge Bargeld im Haus gehabt haben, wovon sie sich aber mittlerweilen ein Auto gekauft hatten. Wem erzählt man denn soetwas. Selbst dran Schuld.
    Nunn zu der Empfehlung, „zurück nach D.“
    In D werden jedes Jahr 7.000 (in Worten siebentausend) Deutsche alleine durch Ausländer vom Leben zum Tode befördert. Darüber ist in den deutschen Medien natürlich nichts zu lesen, denn der Medienrat hat empfohlen, die Herkunft der Täter zu verschweigen.
    Wo ist es nun sicherer?

    1. Im Jahre 2010 gab es in Deutschland offiziell 814 Morde, im Jahre 2011 889, davon zu mehr als 80 % von Kulturbereicherern ausgeführt. Aber siebentausend? Woher mag diese Zahl wohl stammen?

  22. Es ist einfach das meisste richtig, wer nach Paraguay auswandern will, oder allgemein suedamerika, der sollte sich anpassen, in die gesellschaft integrieren, und nicht so auf den teller hauen, schoen am boden bleiben, deswegen kann man trotzdem IM HAUS seinen luxus haben, man muss ihn ja nicht jeden zeigen, aber nach draussen sollte man nich die nase zu hoch in den himmel strecken, ganz normal bleiben und die leute respektieren, mal mit ihnen abhaengen, aber bloss nicht angeben dann bekommt man auch mal einiges mit, und man ist auf ihrer wellenlaenge…

    es soll jeder tun was er will, es ist nur ein tipp, denn das war vor meinem einbruch so, ich hatte nicht zu einen meinen nachbarn kontakt bis auf ein hallo, klar die sprache war ja auch noch nicht so, aber meisst ist es denen egal, ein bierchen oder teheree kann man auch ohne reden trinken… nach dem einbruch hats klick gemacht und ich hab mich an die nachbarn gewandt, seitdem lebe ich hier ein ruhiges leben, so dass ich staendig ein angstgefuehl habe ist eigentlich nicht so wie manche schreiben…

  23. Lui hat vollkommen recht. Wenn wir nicht die Integration suchen werden wir in Zukunft schlecht ausschauen, da die Verarmung der Bevölkerung weiter steigt.

    Wir müssen aber noch einen Schritt weiter gehen. Mauern und Zäune niederreissen, damit unsere Nachbarn sich ein besseres Bild von uns machen können. Wir dürfen uns nicht mehr hinter hohen Mauern verstecken, sondern müssen mit unseren Nachbarn kommunizieren, sprich Teil ihrer Familie werden. Der Pool ist dazu der ideale Treffpunkt. Nach dem gemeinsamen Schwimmen noch ein lecker Bierchen zusammen trinken und eine gegrillte Rippe dazu reichen.

    Wir sollten sie so bedienen, wie wir uns immer von ihren Landsleuten bedienen lassen. Nur so können wir vertrauen gewinnen und die Nachbarn werden in Zukunft unseren Besitz wie den ihrigen verteidigen.

    1. @Asuncioner: Vielleicht etwas übertrieben, gleich die Nachbarn der Familie gleichzusetzen, aber im Prinzip gebe ich Ihnen hier einmal recht.
      Auf unserem Grundstück geht die Paraguayer Nachbarschaft ein und aus, genau wie wir in ihren. Gemeinsames Tereretrinken, Asado, ein Bier oder Tetrapackweinchen oder auch mal ein gemeinsamer Badeausflug gehören zum täglichen Ablauf. Und uns ist noch dabei noch nie auch nur ein einziger Nagel abhanden gekommen. Und wenn sich ein oder mehrere Ortsfremde in der Umgebung unseres Hauses aufhalten sollten – wir wohnen auf dem Campo -, werden wir sofort von per Telefon informiert und zu Wachsamkeit angehalten. Besser als in Deutschland, wo kaum einer sich um das Wohl seines Nachbarn schert

  24. 90 % aller Europaer hier in Paraguay schotten sich doch von den Einheimischen voellig ab. Ja keinen naeher als 100 m. an einen rankommen lassen. Nachbar ? Was ist das ? Manchmal kommt es mir hier so vor, dass viele in den Paraguayos nur eine billige Arbeitskraft sehen.

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