Überfall auf Kooperative: Mitglied deponierte 400 Millionen Guaranies

Colonia Independencia: Langsam lüftet sich der Nebel, warum die überfallene Kooperative Carlos Pfannl so viel Bargeld im Tresor hatte. Ein Mitglied lagerte dieses kurz vor der Tat ein.

Wie schon berichtet, erbeuteten die Täter bei dem Überfall auf die Genossenschaft, der mit der Ermordung des Managers Wilfrido Metzinger endete, 514.524.700 Guaranies, von denen bis jetzt 136.484.000 Gs. zurückgewonnen werden konnten. Obwohl schon eine Vielzahl von Tätern verhaftet wurde, bleibt der Rest des Geldes verschwunden.

Der Buchhalter von der Kooperative, Carlos Lobitzberger, wies darauf hin, dass man auf den Bildern der Überwachungskameras in den eigenen Geschäftsräumen den Überfall klar erkennen könnte, auch das gestohlene Bargeld.

Er sagte weiter, dass die Genossenschaft in ähnlicher Weise mit einem externen Audit ihre Nachforschungen fortsetze, um die bisher gesammelten Daten zu bestätigen.

Der zuständige Rechtsberater für die Kooperative Carlos Pfannl, Alcides Bogado, erklärte indes, dass in der Regel nicht so viel Geld in den Tresorräumen der Genossenschaft gelagert werde. Jedoch habe ein Mitglied, am Dienstag, den 14. August, 400 Millionen Guaranies in die Geschäftsräume gebracht, die dann eingelagert worden seien.

Der Überfall auf die Kooperative begann am 15. August und endete mit der Ermordung von Wilfrido Metzinger in den frühen Morgenstunden am 16. August.

„Dieser hohe Betrag ist im Allgemeinen nicht bei uns eingelagert. In der Genossenschaft werden keine großen Geldsummen gehandhabt. Es war eine Ausnahme, dass sich so viel Geld im Tresor befand“, sagte Bogado.

Wochenblatt / El Informante Guairá

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