Überfall Kooperative Carlos Pfannl: Drei weitere Festnahmen am gestrigen Tag

Asunción: Nachdem gestern in Pedro Juan Caballero, wie berichtet, ein Tatverdächtiger bei dem Überfall auf die Kooperative festgenommen wurde konnten noch drei weitere Personen in dem Fall verhaftet werden.

Die Razzien der Kriminalpolizei fanden fast gleichzeitig in verschiedenen Teilen des Landes statt.

Der Überfall auf die Kooperative Carlos Pfannl fand in der Nacht vom 15. auf den frühen Morgen des 16. August statt, als eine aus Brasilianern und Paraguayern bestehende Kommandogruppe eine Bankangestellte aus ihrer Wohnung entführten und dann den Geschäftsführer Wilfrido Metzinger als Geisel nahmen, der von den Kriminellen gezwungen wurde, die Räumlichkeiten der Genossenschaft und den Safe zu öffnen.

Bereits während der Flucht, im Fahrzeug von Metzinger, wurde er erschossen. Die Bankangestellte überlebte den Angriff.

In den folgenden Tagen führte die Polizei in der Region mehrere Razzien durch und konnte mindestens ein Dutzend mutmaßlicher Tatverdächtiger festnehmen.

Genau genommen war die Auswertung der Verbindungsdaten entscheidend für die Verhaftung von sechs weiteren Personen.

In Pedro Juan Caballero, Amambay, wurde zum Beispiel gestern der Brasilianer Teodoro Rodriguez Brites (57 Jahre) festgenommen. Er soll, nach Angaben der Polizei, alle Informationen in der Kolonie Independencia gesammelt haben, um den Coup vorzubereiten.

Der Brasilianer hätte auf Anordnung von Vidalino Jara Dominguez (55), gehandelt, der gestern ebenfalls in San Pedro verhaftet wurde. Er ist der mutmaßliche Organisator des Raubüberfalls, weil er sich zuvor als Kommissar ausgegeben hatte. In einem Hotel in Independencia traf er sich mit einem Polizisten der örtlichen Polizeistation, um ihm einen Prozentsatz der Beute anzubieten.

Dieser Polizist hingegen teilte in diesem Moment das an ihn gerichtete suggestive Angebot mit und warnte davor, was geplant sei.

Gilberto Fleitas, Leiter von der Polizeieinheit gegen das organisierten Verbrechen, sagte, Dominguez sei Anwalt, aber zumindest habe er in Paraguay keine Zulassungsberechtigung. Fleitas berichtete auch, dass der Verdächtige Verbindungen zum Drogenhandel in Brasilien habe.

Víctor Javier Ríos Llamas (46), der dritte Festgenommene, wurde gestern bei einer Verfolgungsjagd gefasst, als er vor seiner Hausdurchsuchung in der Stadt Valenzuela im Departement Cordillera geflohen war. Seine eigene Frau bestätigte gegenüber der Polizei, dass sie einige der Brasilianer beherbergte, die sich nach dem Überfall in ihrem Haus versteckt hatten.

Ein weiterer Mann, der gestern verhaftet wurde, ist Heriberto Feliciano Roa Melgarejo (40), der sich in seiner Werkstatt in Itauguá aufhielt.

Verbindungsdaten zeigten, dass er vor dem Überfall regelmäßig mit dem Geschäftsführer der Genossenschaft, Wilfrido Metzinger, gesprochen hatte, der nach dem Angriff ermordet wurde. Nach jedem Gespräch mit dem Manager telefonierte Melgarejo später auch mit den mutmaßlichen Organisatoren des Überfalls, wie Víctor Javier Ríos Llamas.

Gestern Nachmittag wurden zwei weitere Gefangene wieder freigelassen, nachdem sie vor der Staatsanwältin Alicia Sapriza ausgesagt hatten.

Es handelt sich um Luis Edgar Franco Borja (53), der bei einer Polizeikontrolle auf der Straße Eusebio Ayala in Asunción festgenommen wurde. Alcides Elpidio Cantero Delgado (48) ist der zweite Tatverdächtige, den die Polizei in der Stadt Yaguarón, Departement Paraguarí, verhaftete.

Sie standen unter Verdacht, einige der für den Raubüberfall eingesetzten Fahrzeuge zur Verfügung gestellt zu haben, weil sie auch bei den Auswertungen der Gesprächsnachweise auftauchen, aber ihre Alibis überzeugten die Staatsanwältin Sapriza.

Wochenblatt / ABC Color

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17 Kommentare zu “Überfall Kooperative Carlos Pfannl: Drei weitere Festnahmen am gestrigen Tag

  1. Wenn man schon Straftaten begeht, dann sollte man keine Handys verwenden oder nur welche mit Chips auf Fantasienamen und nach der Tat versenken.

    1. Es ist schrecklich wenn ein Mensch so ermordet wird.Man kann davon ausgehen das der Mord geplant war.Geschäftsführer Wilfrido Metzinger konnte mit großer Sicherheit einen Teil der Täter an Messer liefern.Das war sein Tod!
      Keine Händys mit nehmen ist bei derartigen Straftaten keine Lösung.In gewisser weise hast auch Recht!
      Sie müssen sich verständigen untereinander.Funkgeräte auf 11m und 70cm,auch mit Nachbrenner, hat in den Bereich nur eine begrenzte Reichweite.Kurzwellengeräte könnten sie einsetzen.Sie kosten Geld, nicht jeder kann mit Umgehen.Sprechfunk kann jeder, bei CW wenn die Verbindung schlecht ist schluß.So helle sind sie auch nicht!
      Telefon wird in Paraguay überwacht,gespeichert,Internet auch, nicht nur die Verbindungsdaten, mehr als einige denken.
      Der Funkverkehr so gar fast Automatisch vom PC.Da lauschen auch einige die Nachbarländer!
      Der Fehler den sie alle gemacht haben.
      Sim Karten neutral beschaffen,saubere Wegwerfhandy kaufen,diese mit Crypto Software versehen.
      Jedes Gespräch, jede SMS usw. Alles verschlüsselt, nie klar Text
      Nach der Straftat alles, auch die Bekleidung, in die Tone,20 l Diesel mit 10 l Benzinmischen in die Tone gießen und Abfackeln Auch die Autos .an zünden.
      Da sie das nicht gemacht haben bekommt man sie alle früher oder später an den Eiern zu greifen.

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    @Simplicus
    Dass ich ohne Kritik im vorigen Artikel ueber die „Pfannl“ ueber die Mennoniten geblieben war stimmt nicht. Was die da gegruendet haben mit der mennonitischen IUG (Interkolonialen Untersuchungs Gruppe) ist eine private Polizei besoldet von der Privatwirtschaft die u.a. Lobbyarbeit betreibt (schmieren von Nationalpolizei um deren Mitwirkung zu „erleichtern“, und dergleichen). Natuerlich ist diese IUG viel effektiver als vom Staatstopf finanzierte Nationalpolizei.
    Es waere so wie wenn der Volkswagenkonzern seine eigene Privatpolizei unterhielte um die Auslaender rauszutreiben rundum aller VW Fabriken. Mal sehen was Merkel dazu sagen wuerde.
    Eben hier die Zentralregierung ist schwach und in DE AT CH ist sie stark. Der Mennonit hat sich immer wohl gefuehlt unter einer schwachen Regierung. Praktisch kein Mennonit existiert im Kolonies- Kooperativssystem in Laendern mit einer starken Regierung (DE, Kanada, USA) sondern die Mennonitenkolonien existieren in Mexiko (klassifiziert als „failed state“), Paraguay (weak-failed state), Suedamerika, Russland (damals da sie zaristische Regierung relativ schwach war. Der Kommunismus breitet sich eher in einer armen Bevoelkerung aus mit einer schwachen Regierung anstatt in Laendern wie England wie Karl Marx es aber fehldiagnostiziert hatte).
    In Kanada findet man nirgends diese Mennonitenkolonien und ich glaub das System in Kanada ist weit besser entwickelt und organisiert als das in Paraguay.
    Zudem verkennst du eine immer dringendere Tatsache: die Schere zwischen Arm und Reich unter den Mennoniten wird immer groesser. Also glaub nicht dass das ein erstrebenswertes Modell ist.
    Zum Beispiel Steuern werden von der Kooperative den Mitgliedern nicht progressiv abgeknoepft sondern fuer alle gilt die gleiche Grundsumme Steuern (kein progressives Steuersystem). Die Reichen haben sich auch im mennonitischen System die „Nachhaltigkeit“ ihres Reichtums gesichert – auf kosten der Armen. Traditionell werden die Armen der Kolonie ins naechste Flugzeug nach Kanada gesetzt – da wiss dich irgendwie. In den vorigen Jahrzehnten wurden die Armen also exportiert – was heute nicht mehr so leicht geht also wird der Unterschied zwischen Arm und Reich unter den Mennoniten immer groesser. Der Steuerdruck des Staates auf die Viehzuechter (Reiche) ist ungefaehr 1% wo der Steuerdruck auf die Milchbauern (aermere Schicht) bei 5% liegt. In der Kolonie haben sich z.B. die Mueblerias (Tischlereien) durch Lobbyarbeit 30 Jahre zurueck einen verschwindend geringen Steuersatz gesichert – der beibehalten wurde bis zum heutigen Tag. Tischlereien gehoeren nur Reichen Mennoniten. Das ist nur ein Beispiel.

    1. Deine Beiträge nerven einfach nur noch. Gib einfach eine eigene Zeitung heraus, dann können die Deine geistigen Ergüsse lesen, die es interessiert. Werden ja nicht Allzuviele sein.

      1. Mich nerven hier auch viele. Vor allem die Intoleranten, Hassprediger, Christenbeleidiger, Gotteslästerer und solche, die nicht einmal richtig die deutsche Sprache und Rechtschreibung beherrschen aber große Klappe aufreißen wollen. Dennoch akzeptiere ich, daß sie hier ihre Beiträge leisten und spreche ihnen nicht das Recht ab Kommentare abzugeben. Das ist nun mal der Sinn einer solchen Einrichtung. Niemand sollte daher einem anderen den Mund verbieten oder ihn in übler Gossensprache fertig machen wollen! Einfach dagegen argumentieren oder nicht lesen. Niemand ist gezwungen Kommentare zu lesen, die ihm nicht gefallen. So einfach ist das!

        1. Mannilein: Sie versuchen doch ständig, mir den Mund zu verbieten?! Ihre pseudo-intellektuellen Kommentare können Sie für sich behalten. Der größte Stänkerer sind doch Sie und wundern sich, wenn andere sich wehren. Ich wiederhole: Die Kommentarfunktion ist nicht dazu da, anderen den „heiligen Geist“ zu predigen. Sonst kommt jemand auf den Gedanken, den Islam oder eine andere Religion zu verkünden. Gegen einen echten Mufti kommt argumentativ kein Pfarrer an, schon gar nicht ein Laienprediger.

    2. Also ich habe Ihren Kommentar durchgelesen und finde ihn sehr interessant. Vor allem sticht heraus, warum Länder wie die Schweiz ein progressives Steuersystem haben und hier das nicht der Fall ist (ob es stimmt kann ich allerdings nicht beurteilen, da ich keine Einkommenssteuern bezahle, da ich mein Geld im Ausland verdiene). Aber wenn das so ist, dann müsste man das hier im Paragau noch erfinden. Wäre ja nichts weiter als gerecht. Doch die reiche PY-Mafia wird das wohl schon zu unterbinden wissen, so nehme ich an.
      Über die Mennos weiß ich wenig und es ist doch interessant aus erster Hand zu erfahren, dass es auch da Unterschiede zwischen Arm und Reich gibt. Ich kann nur beurteilen, dass man einen Liter Milch in DÖCH auch für diesen Preis bekommt wie hier (gut, der Dollar und Euro sind gestiegen, aber als der Euro noch 5.000 Guaranies war, also für einen Euro bekommst einen Liter Milch auch in EU). Zwar sind die Wege in Paragau beschwerlich, aber das Land ist nicht viel größer als Deutschland (rechnet man das Stachelschwein noch dazu). Demnach müsse ein Indio, der für die Mennos in der Milchwirtschaft arbeitet umgerechnet nicht 200, sondern 2.000 bis 3.000 Euro verdienen. Oder ein paar von denen Stoßen sich gesund mit Indios-Auspressen. Natürlich bleibt immer die Frage nach der Moral. Aber Moral besitzen die Bonzen eh wenig.

    3. Das was du schreibst über die Verhältnisse stimmt fast,vielen ist es nicht bekann!
      Stimmt aber nicht ganz was Du schreibst. Die Großkonzerne haben neben den normalen Werkschutz unter anderen eine interne Ermittlungseinheit.Sowohl für Wirtschaftskriminalität, Betrug,und normal Sachen.Egal, BASF,Bayer, VW und viele Große mehr!
      Sie werben Leute gezielt gute Leute, von Polizei,Finanzamt,Zoll,Verfassungsschutz ab.Sie bieten einfach mehr als Staat.
      Egal selbst die Rente ist besser!
      Die zaristische Regierung hat den Mennoniten und andere Einwanderer relativ viele Freiheiten gelassen.Der Zar wollte Nahrungsmittel,Erfolge für sein Volk.Das war bei den Kommunisten nicht mehr so , sie legten die Bauern das Bürgertum, die Menschen an die Kette.Wer s´nicht schnell genau fort war,verschwand im Lager ohne Wiederkehr., wenn er was Hatte.Eine Kuh,Pferd etwas Land reichte bei dennen
      Die Mennoniten waren bei den Roten keine anerkannte Religionsgemeinschaft mehr.Viele Konvertierten zu den Baptisten!
      Die Mennoniten flüchteten über den Amur seiner Zeit das hat seinen Grund.Das Gebiet Amur,Sibirien,die asiatischen Republiken waren nicht so sicher für die Kommunisten bis ca .1940.Da sind so einige denen über die Klinge gesprungen.In Richtung China,Türkei und Persien gab es Lücken!
      Bei der Wanderschaft aus Kanada nach Mexiko, Südamerika hier spielte wohl die Heranziehung zum Wehrdienst und weltliche Bildung eine große Rolle,
      Der Kommunismus breitet sich eher in einer armen Bevölkerung aus mit einer schwachen Regierung anstatt in Ländern wie England wie Karl Marx es aber fehl diagnostiziert hatte). Warte mal ab es wird was ausbreiten ob es gut oder schlechte ist eine anderE Kiste!
      Karl Marx es nicht fehl diagnostiziert er hat nur die Rechnung den listigen Wirt gemacht.Die Regierungen haben den Leuten einfach nur das Maul gestoppt.Rente,Krankenversicherung,Sozialhilfe,Hartz IV,Rechtsstaat und was es sonst noch schönes gibt.
      Weil die Regierungen genau wissen, lange geht es nicht mehr weiter so. Redet man jetzt über das Bedingungslose Grundeinkommen.
      Das ist das kommende Betäubungsmittel für die Massen.Wenn es erst mal kocht, die Verteilungskämpfe da sind ist es für die Herrschaften zu spät.

      1. Es ist fast lustig zu lesen wie ein linker Denken von einem noch linkeren Denker belehrt wird. Seufz. Ist es wirklich so schwer zu verstehen, daß der Mensch ein Säugetier, nicht unähnlich dem Wolf (Hund) ist? Wir brauchen und wollen ein System, welches Herr-Sklave unterscheidet.

        Es wird immer reichere und ärmere Menschen geben. Führer und Gefolgsleute. Selbst wenn der Kommunistisch-sozialistische Wahnsinn es schaffen sollte alles Vermögen auf alle Köpfe zu verteilen – 50 Jahre später ist es wieder so wie vorher. Es sind nunmal die Menschen nicht gleich, haben nicht alle die gleichen Fähigkeiten und sind nicht alle gleich fleißig.

        Jemand muß wirklich sehr viel Zeit haben, wenn er in einer Zeit des größten Wohlstandes für die größte Anzahl von Menschen einen „Aufstand der Armen und Ausgebeuteten“ heranziehen sieht. Wenn überhaupt, dann hat die Unterschicht viel zu viel Resourcen, welche ohnehin nur verschwendet (nutzlos konsumiert) werden. Wer wirklich am Fortschritt der Menschheit interessiert ist, der würde die freie Marktwirtschaft unterstützen und die großen, starken Sozialdemokratischen Regierungen (EU/USA/JP und dergleichen) zu verkleinern trachten. Beamten reduzieren! Steuern senken! Den Staat auf ein gesundes Niveau und seine Kernaufgaben beschränken. DAS würde der Menschheit wirklich etwas bringen – Paraguay kann man da in vielen Dingen zum Vorbild nehmen!!!

  3. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Das bedingungslose Grundeinkommen schlug ich auch schon mal der Kooperative vor. Man wurde nur verlacht.
    In der Tat wissen sich viele Oekonomen nicht mehr Rat. Zum einen konzentriert sich der Reichtum zu 50 – 80% eines Landes auf 5% der Bevoelkerung und somit faellt die Konsumkraft innerhalb des Landes. Zum anderen befinden sich die Arbeitsplaetze groesstenteils im Ausland, also kein Einkommen fuer 90% der Bevoelkerung. Wovon sollen die Leben.
    Ohne Internationalem Handel, Exporte und Globalisierter Produktion wuerde das System wohl schon lange implodiert sein.
    Auch die Oekonomen wissen nicht mehr aus noch ein.
    https://www.youtube.com/watch?v=NmPh5YGGNwo
    https://www.youtube.com/watch?v=64v9iNQEgr0
    Im Neuen Testament ist allerdings der Kommunismus das Wirtschaftssystem mit dem Gebot dass alle Arbeiten sollen (der Mennonit hat aber die Arbeit zum Gott erhoben).
    Apostelgeschichte 4 V 32 ff:
    32 Und die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, daß etwas von seinen Gütern sein eigen sei, sondern alle Dinge waren ihnen gemeinsam. 33 Und mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war auf ihnen allen. 34 Es litt auch niemand unter ihnen Mangel; denn die, welche Besitzer von Äckern oder Häusern waren, verkauften sie und brachten den Erlös des Verkauften 35 und legten ihn den Aposteln zu Füßen; und man teilte jedem aus, so wie jemand bedürftig war.
    36 Joses aber, der von den Aposteln den Beinamen Barnabas erhalten hatte (das heißt übersetzt: »Sohn des Trostes«), ein Levit, aus Zypern gebürtig, 37 besaß einen Acker und verkaufte ihn, brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.

    Im Alten Testament ist das Wirtschaftssystem der moderate Kapitalismus wo jedes 7the Jahr ein totaler Schuldenerlass gegeben wird und jedes 49the Jahr eine totale Umverteilung der Produktionsgueter und Laendereien.
    Der Schuldenerlass wird bemerkenswert aus dem 5. Buch Mose gegeben (das fasst das Ganze Gesetz Mose zusammen).
    5. Mose 15,1 Am Ende von sieben Jahren sollst du einen Schuldenerlaß anordnen.
    5. Mose 15,2 Dies ist aber die Ordnung des Erlasses: Jeder Schuldherr soll das Darlehen seiner Hand erlassen, das er seinem Nächsten geliehen hat; er soll seinen Nächsten oder seinen Bruder nicht bedrängen; denn man hat einen Schuldenerlaß des Herrn ausgerufen.
    3. Mose 25,10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt im Land eine Freilassung ausrufen für alle, die darin wohnen. Es ist das Halljahr, in dem jeder bei euch wieder zu seinem Eigentum kommen und zu seiner Familie zurückkehren soll.

    1. Dem Pfaffengesocks wird alles bezahlt- Das Haus, die anfallenden Kosten. Der Pfaffe selbst „arbeitet“ wenn es hochkommt, vielleicht fünf Stunden die Woche, den Rest macht er einfach das, was er will. Seine Alte arbeitet gar nicht, seine Töchterchen sind allesamt schön in Vitamin B-Pöstchen untergebracht. Sechsmal im Jahr gehen sie in den Urlaub. Tolles LEben. Verdient laut eigener Aussage fünftausend Euro netto im Monat, und das nur für Sch… labern und irgenwas senilen Rentnern aus seinem Märchenbuch vorlesen. Aber dann immer die Ersten sien, die was von „sozialer Gerechtigkeit“ faseln. Pfaffen sollten so viel verdienen wie sie auch leisten, also fast nichts. Wird aber in unserem angeblich Säkularisierten Deutschland nie passieren.
      Quelle: Pfaffen ans Fließband.
      Abmerkung: jetzt wird mir klar, warum die Wochenblatt-Kommentar-Laienprediger so aggressiv, besserwisserisch und frustriert sind. Infolge ihres fehlenden Bildungsniveaus haben sie es nicht geschafft, „professionelle“ Prediger zu werden, um ein angenehmes Leben frönen zu können. Schade.Aber vielleicht gibt es dafür eine Art Ausgleich im „Paradies.“

  4. Wieso sprach Metzinger vorher immer wieder mit einem der Täter? Wieso war ein Polizist im Vorfeld eingeweiht und der Überfall wurde nicht verhindert? Für uns als Kunden hatte Metzinger leider kaum Zeit als wir wirklich wichtiges besprechen mußten. Der ganze “ Fall“ schreit zum Himmel und wir haben von Anfang an eher vermutet das er untergetaucht ist. Fotos und Videos kann man faken- wie in fiktiven Krimis auch und bestechen ist hier easy.

  5. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    @Dummie
    Genau Chortitzer Komiteemaenner und Betriebsleiter.
    Wenn du was von denen willst sind die „nicht da“ oder „auf Sitzung“ d.i. Besprechung oder „in der Fenz“ d.i. seinen privaten Viehbetrieb.
    Auf die Frage: Wann er denn da sein werde. gibts dann die Antwort „vielleicht so gegen Mittag“, „ganz sicher gegen Abend wenn er erst diese Sitzung beendet hat“ oder „leider hat er nach dieser Sitzung gleich eine andere und wuerde erst am Montag da sein“.
    Kommt man dann am Montag an da wird man wieder „auf Nachmittag“ vertroestet.
    Wenn man dann zum „Sitzungssaal“ rennt wo der Komiteemann oder Betriebsleiter dann angeblich ist, so sieht man in jedem Raum an dem man vorbeikommt, die Sekretaerin telefonieren. Kommt man dann zum angeblichen Raum, ist das Nest ausgeflogen und alter Terere oder Kaffe steht da. Auf die erneute Frage in welchem Raum die Herrschaften denn nun waeren, so wird geantwortet „er ist leider wieder auf Sitz und man wisse nicht genau in welchem Raum es heute waere“. Nach der Anfrage telefoniert die Sekretaerin dann wieder (der geneigte Leser interpretiere fuer sich selber mit wem die Sekretaerin telefoniert).
    Und so geht das Karussell weiter.
    Also laeufts dort genauso wie bei den Mennonitenkooperativen mit den Sesselfurzern und Papiertigern.

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