Überschwemmungen im Chaco: Argentinier werden nach Paraguay ausgeflogen

Pozo Hondo: Mehr als 2.500 Argentinier in dem Gebiet von Misión La Paz(Salta) müssen aufgrund der Überschwemmungen des Pilcomayo Flusses nach Paraguay evakuiert werden.

Der Präsident von der Nachbarschaftskommission aus Pozo Hondo, Alberto Jaime, erklärte, dass ein Notlager in einem Gebiet der Marine, namens Loma, errichtet werde. Dort sollen 2.500 Argentinier vorübergehend unterkommen, weil es im Nachbarland keine höher gelegenen Areale gibt, die Schutz vor dem Hochwasser bieten. Hubschrauber aus der argentinischen und paraguayischen Luftwaffe sollen die Evakuierungen unterstützen.

„Die meisten von den Betroffenen sind Kreolen oder Indigene“, sagte Jaime.

Ebenso sind etwa 20 Personen in Pozo Hondo isoliert und können nicht auf dem Landweg gerettet werden. Auch hier forderte Jaime Luftunterstützung an. „Das Hochwasser ist ernst und wird noch schlimmer. So etwas ist noch nie passiert“, erklärte Jaime.

Pozo Hondo hat eine Hochwassermauer, sie ist aber nur acht Meter hoch. „Der Pegel vom Pilcomayo Fluss wird höher werden als die Mauer. Ich hab so was mein ganzes Leben noch nicht erlebt“, sagte Jaime.

Das Nationale Notfallsekretariat SEN und die Departementsregierung unterstützen die Betroffenen, meistens Indigene. Viele Tiere sind jedoch jetzt schon verloren.

Wochenblatt / ABC Color

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