Umweltschädliche Zementproduktion

Der Internationale Währungsfond hat vor kurzem auf versteckte Millionenkosten hingewiesen die beim Gebrauch von fossilen Brennstoffen entstehen und schädliche Auswirkungen auf Gesundheit sowie Umwelt haben und empfahl eine Reduzierung ihrer Verwendung.

Dennoch hält die Nationale Zementindustrie (INC) weiterhin an ihrer Vorgehensweise fest, Heizöl oder Petroleum zu verwenden anstatt Biokraftstoffe einzusetzen, obwohl die Kosten der umweltschädlichen Produkte auch noch teurer sind. Die inländischen Hersteller von Biokraftstoffen kritisieren die Vorgehensweise der INC.

„Insgesamt entstehen für die Verbraucher nicht mehr und weniger als 5 Billionen US-Dollar jährlich für versteckte Kosten bei der Gesundheit und der Umwelt aus der Nutzung fossiler Energieträger“, sagt ein Artikel aus, der letzte Woche im Wall Street Journal publiziert wurde auf Grundlage eines Berichtes des IWF.

Nach Angaben der Organisation haben Studien ergeben, dass die nicht registrierten Kosten durch Kohle, Öl und Erdgas in Form von staatlichen Beihilfen wiederum den Volkswirtschaften höhere Gebühren in den Ressorts Gesundheit und Umwelt entstehen.

Entgegen der Empfehlung führt die INC eine neue Ausschreibung über den Kauf von Heizöl durch, ab 2016 sind dann Petrolkoks geplant. Am vergangenen Freitag trafen sich verschiedene Behördenvertreter und Manager der Zementindustrie, dabei sagte ein Regierungssprecher, “man schließe nicht aus Biokraftstoffe zu verwenden“, es fehlen aber noch technische Untersuchungen über deren möglichen Einsatz.

Carlos Büttner, Mitglied der Kammer für Biokraftstoffe, sagte, solche Analysen sind bereits vorgenommen worden mit Unterstützung von Petropar. „In der INC besteht absolut die Möglichkeit, umweltfreundliche Produkte zu verwenden, die Zeit läuft aber davon, denn wenn die Ausschreibung beendet ist, reden wir nur noch über Müll, das Thema ist dann vom Tisch. Hier geht es um andere Interessen, nämlich um die der Wirtschaft in dem starken Sektor“, sagte Büttner.

Quelle: ABC Color

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