Und jetzt?

Villarrica: Nach einer ausführlichen Untersuchung der Unterschrift auf der Kündigung als Gouverneur von Guairá kamen zwei Experten zum Resultat, dass Rodolfo Friedmann zu 100% das Schreiben selbst unterzeichnet hat.

Die zwei Prüfer der Staatsanwaltschaft, Denisse Insaurralde und Julio Maldonado, die als Koryphäen auf diesem Gebiet gelten, kamen zu dem Resultat, dass die Unterschrift auf der Kündigung von Rodolfo Friedmann selbst stammt.

Um zu diesem Schluss zu kommen wurde die besagte Unterschrift mit 90 weiteren von Friedmann getätigten verglichen und untersucht. Diese stammten von Dokumenten der Departementsverwaltung und vom Standesamt.

Friedmann weigerte sich seine eigene Kündigung als solche anzuerkennen. Als er auf Hochzeitsreise war, gelangte dieses Schreiben ins Sekretariat der Departementsrates, der nicht lange fackelte und dem Wunsch nachgab. Erst durch die Intervention von Richtern und Anwälten konnte Friedmann seinen Posten legal wieder besetzen.

Inwiefern diese Kündigung nun Wertigkeit hat bleibt abzuwarten, da nicht davon auszugehen ist, dass Friedmann jetzt nachgibt. In politischen Kreisen werden jedoch gerne einmal Blanco Schreiben mit Unterschrift als Garantie für Versprechungen eingefordert, weswegen es nicht verwunderlich wäre, wenn es sich auf hierbei um etwas derartigen handelt.

Wochenblatt / Minsiterio Publico

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3 Kommentare zu “Und jetzt?

  1. Ja, aber die zwei Experten zum Resultat würden auch die vom „Der Spiegel“ veröffentlichten Tagebücher von Kleinadolf als echt erkennen. Warum sollte der Gouverneur von Guairá seine eigene Kündigung anfechten, wenn er sie tatsächlich unterschrieben hätte? Dennoch hält sich mein Mitleid mit diesem Typen in Grenzen müsste er wieder Straße wischen um sich seine(n) Luxus(-damen) finanzieren zu können.

  2. Unlogisch wäre es schon, daß ein Gouverneur seine Kündigung einreicht um sie kurz darauf zu widerrufen. Das macht doch überhaupt keinen Sinn! Daher scheint es eher logisch, daß die angebliche Kündigung eine Fälschung ist und es sich bei den beiden Gutachten um Gefälligkeitsgutachten handelt. In Paraguay ist schließlich alles möglich!

  3. Für ist das keine Unterschrift, die nicht ein intelligenter Sesselpuper mit Fingefertigkeit und einiger Übung nachmachen kann. Drei Kreuze wären vielleicht schwieriger gewesen.

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