Und so dankt man einem für den Einsatz

Nueva Esperanza: Mitte der 80er Jahre kam der US-Amerikaner Thomas Owens (77) mit seiner Familie nach Paraguay, wo er auf Landwirtschaft, Ausbildung von Jugendlichen und humanitäre Hilfe setzte. Er sorgte dafür, dass viele selbstständig arbeiten und leben können.

Er bereitete in Yvyrarovana und Nueva Esperanza eine ganze Generation auf das Leben vor, was sich dadurch ausdrückt, dass viele junge Menschen die Grundlagen der Landwirtschaft heute erfolgreich umsetzten. Er half gerne und finanzierte ganze Klassenzimmer für lokale Schulen. Auch wenn er 2017 verstarb, verteilte man seine Asche auf seinen Ländereien, die dann von seinen vier Kindern bewirtschaftet wurden.

Richtig gedankt scheint man dies ihm jedoch nicht, denn heute versuchen Geschäftsleute aus Ciudad del Este, die sich als Landlose ausgeben, die Ländereien der Owens Familie streitig zu machen. Obwohl Owens den aktuellen Bürgermeister Luis Mereles und selbst den Polizeichef von Yhovy damals ausbildete, unterstützen diese heute die Landbesetzer anstatt den Kindern von heute zu ermöglichen, was ihnen früher widerfahren ist.

Nun trampeln der Bürgermeister sowie einige Politiker des Departments auf dem Erbe der Familie Owens herum, wahrscheinlich wegen etwas Populismus und Geld. Was bleibt ist Ernüchterung und Enttäuschung.

Wochenblatt / Colonia Rio Verde New Digital

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13 Kommentare zu “Und so dankt man einem für den Einsatz

  1. Als ehemaliger „Paraguayer“ finde ich es erheiternd dass sich in den letzten 10 Jahren nichts geändert hat.

  2. Pfui Teufel vor solchen charakterlosen Menschen! Und offensichtlich weit und breit niemand in Sicht, der die Hilfe und den Einsatz von Owens würdigt und verteidigt. Das spricht schon Bände. Man muß sich wirklich fragen, warum sollten man in einer solchen Gesellschaft investieren und seine Kräfte vergeuden? Statt dessen wollen sich schon wieder einmal Politiker an dessen Erbe und Vererbnissen bereichern. Im Gegensatz zu diesen Politiker hatte Owens etwas für die Bevölkerung getan, auf eigen Kosten und eigenes Risiko. Was antworten Sie darauf @Anton & Freunde?????

    1. Werden Sie vergesslich? Ich zähle nicht zu den sogenannten Paraguayverstehern.
      Aber wenn der Einsatz von Herrn Owens tatsächlich so selbstlos war wird er doch Gottes Lohn erhalten?

  3. Auch so ein herumkommandierender Sklaventreiber Gringo obwohl diese doch angeblich nur Deutsche sein können. Diese Dinge gibt es überall. Auch bei Gringos und Latinos untereinander. Der Mensch ist wie er ist und wird auch so bleiben. Das ganze hat eher mit Menschenkenntnis zu tun. Wer da geschickt ist, wird gefeiert auch wenn er Diktator und Massenmörder ist. Das ist dann vollkommen egal. Das könnte man jetzt schon wissen.
    Bemerkenswert auch noch, dass sich andere als Landlose ausgeben. Das vermute ich nämlich auch schon lange. Das sind eher diese, die schon zu viel Grund haben, aber nicht genug kriegen. Die Campesinos sind ja nur die Spielsteine.
    .

  4. Bei diesem Ignoranten Volk, bleibt nur eines, “ tue niemanden etwas gutes, so wird Dir auch nichts böses geschehen.

  5. Was anscheinend noch kein Einwanderer verstanden hat:
    Paraguayer kennen keine Dankbarkeit. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, habe ich das hier noch nicht erlebt. Wenn man ihnen Gutes zukommen lässt, dann kommt meist nix und oft nur unverschämte Nachforderungen. In der Beziehung muss ich eggi beipflichten. Sorry, so ist es leider.

    1. Naja, 2007 hatte ich mal gute 20 km vor Toro Pampa ein Elektrik Problem mit dem auto. Kam von Bahia Negra. Kein telefon kein Funk wenig Wasservorrat. Von nachmittags bis spät nach Mitternacht stand ich da. Dan hat mich ein einheimischer bis nach toro Pampa mit seinem wagen gezogen. Er hat darauf bestanden das ich bei seiner Familie im Haus ubernachte. Am nächsten Tag konnte man in toro Pampa das Problem mit mein auto nicht lösen. Da hat er mir aus fuerte olimpo einen Mechaniker mit Ersatzteil besorgt. Er selbst wollte kein geld von mir annehmen. Ich habe nochmal eine Nacht bei der Familie verbracht. Bis heute haben wir Kontakt und sind befreundet. Sehen uns 2 bis 3 mal im Jahr.
      Nicht alle sind Kamele. Das muss sogar ich zugeben.

      1. Ja, das stimmt und muss auch mal erwähnt werden. Auch wenn meine Kommentare sehr oft negativ ausfallen, habe ich durchaus auch ähnliche Erfahrungen wie Sie sie gemacht haben gemacht.
        Gerade bei Problemen mit dem Fahrzeug ist man hier sehr hilfsbereit.

    2. Da hilft vielleicht nur eines: Zuckerbrot und Peitsche. Wenn das nicht verstanden wird, dann muss die Nachfolgegeneration der Gründer eben gelernt haben, Zuckerbrot und Waffen …,

      aber sie muss weiter die Werte der Gründerväter vorleben können, jederzeit, und dies auch tun.

  6. Diesen Menschen kannst als gut erzogener Christ, der in Europa eine schöne Jugend hatte, jeder sich fragt, warum du überhaupt hierher gekommen bist und ne bekommen Cedula hast, nur Profitieren anbieten, dafür bekommst noch nen Tritt in den Hintern, wenn dann eingesehen hast, dass sie es nicht wert sind mehr als das nächtliche Durchwühlen (inklusive morgendlichen wieder Zusammenkrümelns der Streuung 5 m herum) deines Müllcontainers anzubieten. Denn ab dann bist nur noch ein Alemam de M., der auch gerne wieder viajar (abhauen) darf. Nicht alle, aber viele denken so über uns Ausländer. Ist auch verständlich, dass sie uns erstmal in den Hintern kriechen, um der Armut zu entgehen, dessen man sich aufgrund Tele-Konsums durchaus bewusst ist. Und ich denke auch über sie (das was hier geschrieben steht).
    PS. Und ja, @PY-Sonnenbrilliy-Willys & @Hobby-Psychologen, mein Hauptbeweggrund hierher zu kommen, war es in den Wald zu rufen. Erst seit da fackeln sie ihren Müll ab und vergiften sich selbst und ihre Kleinkinder, vor meiner Ankunft haben sie aufs Billigbier uvm. verzichtet und fleissig Müllabfuhr bezahlt. Ach, ich boeser Mensch auch.

    1. Boeser Mensch , hallo
      Bei deinen zweiten Text habe ich Verdacht das die Wochenblatt einige Zeilen gelöscht haben vor dem Posten. Das ist mir schon ofter geschehen. Insbesondere wenn ich Vorschläge gemacht habe mit welchen Methoden einheimische zu bestrafen sind. Die geben dann meinen originalen Text nicht zu Preise. Da fehlen einfach Sachen. Zum Beispiel mit Benzin die Füße anzünden konnte ich problemlos schreiben. Aber am Kopf packen und mit dem Revolver Kolben die Zähne ausschlagen habe sie verboten und wurde einfach aus dem Text entfernt.
      Am Anfang habe ich gedacht mein Computer kaputt oder mein Kopf funktioniert nicht mehr gut. Aber Tatsache es werden Sachen einfach geloscht.

      1. Ja, da haben Sie recht, das wurde gelöscht. Glücklicherweise hat das Wochenblatt-Team Ihre E-Mehl Adresse und Ihnen die gelöschten Sätze zukommen lassen, damit Sie sie veröffentlichen können. Das nennt sich Teamwork.

  7. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Das Lied kann man auch unter den Mennoniten singen. So mancher hat sich dem Dienste der Allgemeinheit hingegeben und dafuer nur Kacke auf’m Kopf geklackst bekommen von vorrangig der ungebildeten Masse der Bevoelkerung.
    So dass man jetzt offiziel ueber „Kandidatenmangel“ fuer oeffentliche Kooperativsaemter klagt, oder man stimmt das Lied des „Fachkraeftemangels“ an. Es gibt Zonen in den Mennonitenkolonie wo partout keine Fachkraft hin will, es sei denn man hat seinen Viehbetrieb in der Zone, weil erstens die lokalen Bewohner diese nicht akzeptieren wenn diese nicht „von ihnen sind“ und so mancher schon weggeekelt wurde und zweitens es praktisch keinen Sinn mehr macht den Leuten was Gutes tun zu wollen da man dafuer nur Undank erntet und als „Schwaechling“ angesehen wird.
    Rate mal weswegen kein Lehrer interesse daran hat den Schuelern was beizubringen und eben die PISA Studie dieses mit einer 70%igen Leseunfaehigkeitsrate wiederspiegelt: bringst den Schnoeseln von heute was bei, so wenden sie sich als Erwachsene nur gegen den Lehrer oder seine Kinder.
    Es ist also kontraproduktiv den Schuelern was beizubringen denn diese sind die Feinde von Morgen.
    Das duerfte auch der Grund sein warum die Bildung auch unter den Mennoniten sinkt und an Qualitaet verliert. Das niedliche Tigerkitz (Tigerjunges) von heute zerreisst morgen seinen Brotgeber.
    Eben, das wusste schon die Bibel und man behandelte Jesus selber auch so – als Christen koennen wir nichts anderes erwarten.
    Matthäus 7,6 „Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Säue, damit diese sie nicht mit ihren Füßen zertreten und [jene] sich nicht umwenden und euch zerreißen“.
    Leider wird dieses Wort immer wahrer je mehr man sich dem „Ende der Zeit“ naehert.

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