Ungleichheit beim Zugang für Gesundheit, Bildung und Justiz: Paraguay an erster Stelle

Asunción: Laut dem regionalen Meinungsforschungsinstitut Latinobarómetro gehört Paraguay zu den Ländern mit der höchsten Wahrnehmung von Ungleichheit beim Zugang zu Gesundheit, Bildung und Justiz.

Latinobarómetro hat durch seine Studie zur öffentlichen Meinung zum ersten Mal die Wahrnehmung der Lateinamerikaner in Bezug auf den Zugang zu Gesundheit, Bildung und Justiz gemessen. Chile und Paraguay führen die Liste an, wo die größte Ungerechtigkeit beim Zugang zu diesen grundlegenden Dienstleistungen zu spüren ist.

Chile ist mit 90% das Land in der Region, das die meisten Ungerechtigkeiten beim Zugang zu Bildung, Justiz und Gesundheit wahrnimmt. An zweiter Stelle liegt Paraguay mit Anteilen von über 80% in den drei Gebieten, so der veröffentlichte Jahresbericht für 2020.

Costa Rica, Uruguay und Nicaragua sind der Studie zufolge die einzigen Länder, in denen geringere Ungerechtigkeiten in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Justiz wahrgenommen werden.

Auch Paraguay steht mit nur 13 % am Ende der Liste, dass es Fortschritte bei der Korruptionsbekämpfung gegeben hat.

In Bezug auf die Wahrnehmung einer Zunahme der Korruption führt Chile (73 %) die Liste der Länder an, die einen Anstieg dieser Geißel wahrnehmen, Venezuela folgt mit 75 %, dann Ecuador (72 %) und Paraguay sowie Peru (70 %).

In der Studie wird auch erwähnt, dass in Paraguay 84% der Bürger gegen Missbrauch und Korruption sind, was zu der Absicht führt, für den Zugang zu Gesundheit und Bildung, für Gehaltserhöhungen sowie Verbesserungen der Arbeitsbedingungen zu protestieren.

Die regionale Umfrage wurde in 18 Ländern durchgeführt, darunter Venezuela und Nicaragua, deren Bericht Adiós Macondo heißt. In seiner Zusammenfassung des Berichts heißt es, dass sich die Regierungsführung der Länder Lateinamerikas und der Karibik von den Bürgern wegbewegt, was der Region komplexe Zeiten ankündigt.

„Kein Volk in der Region ist zufrieden mit der Art und Weise, wie die Demokratie in seinem Land funktioniert. Mehr als 30 Jahre nach dem Übergang haben sich Demokratien mit zunehmender Unvollkommenheit mit stagnierenden Staaten konsolidiert”, heißt es in dem Dokument.

Es zeigt auch, dass Lateinamerika noch Jahrzehnte brauchen kann, um Ungleichheiten und Diskriminierung abzubauen.

Wochenblatt / Ultima Hora

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1 Kommentar zu “Ungleichheit beim Zugang für Gesundheit, Bildung und Justiz: Paraguay an erster Stelle

  1. “In der Studie wird auch erwähnt, dass in Paraguay 84% der Bürger gegen Missbrauch und Korruption sind,…” ja naturloch, das würde ich auch sagen, wenn mich jemand fragt. So schlau bin ich dann auch wieder. Auch wenn ich den ganzen Tag zu Shwuddi Iglesias 120 dB unter dem Mangobaum hocke und warte das Mil, Streichhölzl und Billigpolarbier herunterfällt. Obwohl ich als Ausländer bei der Einwanderung unterschreiben musste hiesig Gesetze zu respektieren. Das mussten die Eingeborenen wohl nicht. Was haben die Meinungsforscher denn von einem mit allen Wassern gewaschenem Volk für Antworten erwartet? «No, isch schtelle immer schön eine Quittung aus um Schteuern zu bezahlen. No, io nix pagare Policia mit Zweidollarschein, ig lieber bezahle 40 Euro pro Jahr für Verkehrszulassung. No, io nix Billigpolarbier grati, ig bezahle lieber Müllgebühr, damit meine Kleinkinder etwas Gscheits lernen und sauf dafür Henniez Natural. No, yo nix bailar Shwuddi Iglesias 120 dB um Müllabfackel, denn das tut den Ohren meiner Kleinkinder nix gut. No, steht ja in der Bibel, sonntags sollst du herumtrokeln vor Heckklappe auf zum Shwuddi Iglesias 120 dB, hob ja ne ganze Woche Zeit um mich zu erholen. No, yo jetzt nicht schaun ob Auto kommt, i will jetzt aussteigen. No, i halt jetzt ned an, i will jetzt da durch, i hobs eilig usw usf». War es etwa das, was die Meinungsforscher erwartet haben.

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