UNO bittet Paraguay um Aufklärung des Curuguaty Massakers

Asunción: Der residierende Koordinator der Organisation der Vereinten Nationen, Lorenzo Jiménez, bat heute die Regierung das Massaker von Curuguaty aufzuklären weswegen der Präsident Fernando Lugo im vergangenen Juni abgesetzt wurde.

Jiménez forderte bei dem offiziellen Akt zur Erinnerung des internationalen Tages der Menschrechte diesen Akt bei dem auch der Präsident des Landes, Federico Franco und Minister des Obersten Gerichtshofes anwesend waren.

Der UNO Repräsentant erklärte, dass wenn Paraguay weiterhin auf dem Pfad des Kampfes für Menschenrechte bleiben will muss es den Fall sowie die spätere Tötung eines Zeugen aufklären.

Dieser Zeuge, Vidal Vega, arbeitete mit den Hinterbliebenen der elf Campesino Opfer des Massakers zusammen. Er wurde nachts vor seiner Haustür erschossen.

Franco antwortete im gleichen Moment, dass seine Regierung es sich zur höchsten Aufgabe gemacht hat, den Fall zu klären und Maßnahmen zu unternehmen, um der Justiz zu helfen.

Jiménez summierte sich somit zu Amnesty International und der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (CIDH).

Für den heutigen Abend ist ein Marsch durch das Zentrum der Stadt Asunción geplant bei denen Menschenrechtsaktivisten, zivile Gruppen und die Linke erneut um die Aufklärung bitten, da alle von der Regierung getätigten Untersuchungen nutzlos seien.

Zum Schutz vor möglichen Ausschreitungen wurden 750 Polizisten abgestellt. Der Innenminister, Carmelo Caballero, erklärte, dass es Infiltrierte geben könnte die versuchen, das Land mit Gewaltakten zu destabilisieren.

(Wochenblatt / Abc)

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13 Kommentare zu “UNO bittet Paraguay um Aufklärung des Curuguaty Massakers

  1. die Putschisten versuchen die Aufklärung um jeden Preis zu verhindern oder alternativ eine Lügengeschichte a la 11.September 2001 aufzutischen um aus dieser Nummer wieder heraus zu kommen. Zu viele hochgestellte oder solche, die es werden wollen, haben in dieser Sache Dreck am Stecken. Sie wissen alle, daß dieser angebliche Grund für die Amtsenthebung ein abgekartetes Spiel war. Die Aussagen der Staatsanwaltschaft, auch des Oberstaaatsanwaltes, lassen darauf schließen, daß man sich für die Lügengeschichte entschieden hat. Mal sehen wie sie aussehen wird und vor allem, wie viele Zeugen noch ihr Leben lassen müssen, damit diese „offizielle Wahrheit“ unbestreitbar wird.

  2. UNO, Menschenrechte? Was ist denn das für ein Witz??
    Für Alle, die es noch nicht wissen, Deutschland steht immer noch auf der Feindstaatenliste der UNO. Wer`s nicht glaubt, sollte sich mal den Gründungsanlass der UNO anschauen.
    Das weiß Asuncion45 bestimmt besser als ich.

    1. Herr Buchholz sie haben völlig recht. Das mit der UNO, der BRD und dem fortbestehenden Deutschen Reich ist schon eine spannende Sache. In der Tat ist der Gründungsanlaß der UNO der Kampf, vor allem gegen das Deutsche Reich, (übrigens nicht das durch die Nazionalsozialisten gegründete Dritte Reich!). Daher ist Deutschland unter den Feindstaaten aufgeführt und kann jederzeit wieder mit Krieg (der ja bis heute nicht beendet ist!) überzogen werden, wenn es sich nicht verhält, wie es die Siegermächte wollen. Das Paradoxon dabei ist, daß die BRD Mitglied der UNO ist, somit, aufgrund der Feindstaatenklausel, Feind des Deutschen Reiches (Volkes?!) ist. Das Deutsche Reich ist aber der völkerrechtlich einzig bestehende Staat auf deutschem Boden und zwar in den Grenzen vom 31.12.1937. Die BRD ist mit der Streichung des Geltungsbereichs des Grundgesetzes durch die westliche Hauptsiegermacht USA 1990 erloschen. Es besteht nun nur noch eine Nichtregierungsorganisation als GmbH fort. Sie wird in den Verzeichnissen der UNO auch als solche geführt. Die BRD GmbH führt die Geschäfte im Auftrag der Alliierten fort. Selbstverständlich handelt sie auch nur im Interesse der Alliierten und ihrer Hochfinanz. Wie sagte der Vordenker der US-Außenpolitik Brzeziński: „Deutschland (die BRD!) ist ein tributpflichtiger Vasallenstaat“ und Herr Schäuble bestätigte kürzlich: „Deutschland war seit 1945 zu keinem Zeitpunkt wirklich souverän“. Aber mit den Schlafschafen in Deutschland kann man so gut wie alles machen. Sie sind so obrigkeitshörig und ertragen alles viel zu lange und schlagen dann alles kaputt, auch das, was man noch hätte gebrauchen können. So jedenfalls stellt es Herr von Weiszäcker in seinem Buch „Der bedrohte Frieden“ resignierend fest.

  3. Habe selten soviel Unsinn auf einem Blatt gelesen!

    Linke Propaganda, Vermutungen und Behautungen ohne Beweise.
    Und das von Leuten, die in diesem Land Gastrecht geniessen.
    Nur gut, dass Paraguayer diesen Schund nicht lesen!

  4. Was wird die linksradikale Platform amerika21.de wohl schreiben, wenn herauskommen sollte, daß die Scharfschützen aus Venezuela kamen?

    Das politische Komplott also von einem linken Diktator angezettelt wurde? Wird dann schweigen herrschen? Oder vielleicht gar von angemessener Selbstverteidigung der unterdrückten bolivarischen Massen zu lesen sein?

    Wir warten gespannt auf weitere Wahnvorstellungen der (zum Glück) aussterbenden Spezies „Kommunista DDRiensis“

  5. nun haben wir den schießwütigen noch nie wirklich ernst genommen aber welche Logik er da verbreitet ist ja wohl der Gipfel. Bisher galten die Kommunisten, wie Sie die vom Volk gewählten linken Präsidenten in Lateinamerika nennen, immer als Feunde. Nun aber mutmaßen Sie, daß der venezuelanische Präsident eine Schwadron nach Paraguay entsendet um dort wehrlose Menschen umzubringen, die danach zum Sturz des amtierenden linken Präsidenten (der ja sein Freund ist!!!!!) führen. Anschließend versuchen Politiker und Militärs aus Venezuela, so jedenfalls die Darstellung der wenig glaubwürdigen Mainstreampresse dieses Landes, den drohenden Putsch gegen Lugo mit hohen Geldsummen zu verhindern. Hallo, Herr 9mm, dummer geht es wohl nicht mehr. Schalten Sie doch, bevor Sie schreiben, einfach mal ihr Gehirn ein.

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