Unwirkliche Realität

R.I. 3 Corrales: Oftmals liegt es an Erfahrungen und an der Einstellung. Doch wenn man sich unsicher fühlt, sei es aufgrund eines Vorfalls oder einem Gefühl, was sich nicht abschütteln lässt, ist die Heimreise manchmal das Beste.

Leider kam es speziell in der Ortschaft nahe Coronel Oviedo vermehrt zu Raubüberfällen und Morden, die Deutsche gleichsam wie Österreicher betraf. Ein Leben danach war für die Hinterbliebenen in Paraguay nicht mehr möglich.

Die Opfer des letzten Überfalls, ein 55-jähriger Deutscher und seine Tochter, sind wie auch die Ehefrau und Mutter nach eigenen Angaben traumatisiert. Abgeschieden und weit weg von größeren Ansiedlungen mag die Ruhe und Gelassenheit wie eventuell im Schwarzwald oder sonst wo vorherrschen, doch zu vergleichen sind sie nicht.

Würden alle Einwohner Löhne wie in Deutschland haben, wäre die Kriminalität geringer, würden staatliche Behörden wie die Polizei ihren Dienst richtig tun, könnte man friedlicher miteinander leben.

Dennoch gibt es unzählige Auswanderer denen über Jahrzehnte nichts Schlimmes passierte und die niemals an die Rückkehr denken, während andere, aus welchen Gründen auch immer, es kein Jahr in Paraguay aushalten. Dieses facettenreiche Thema ist leider je nach Standpunkt nicht leicht zu lösen bzw. nachzuvollziehen. Dennoch sollte man auf die innere Stimme hören.

Wochenblatt / bewusstsein-jetzt.org

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8 Kommentare zu “Unwirkliche Realität

  1. Elijahu Ritter Pfeiffer von Palmenkron

    Leider hindert das reCaptcha bzw ist inkompatibel mit „gewissen“ (sichereren) Internetdiensten die die IP verschleiern – zu den Waffen ihr Internetfritzen, die Freiheit des Netzes wird angegriffen und ist in aeusserster Gefahr!
    Nun, wolle man „europaeische Loehne“ den paraguayern zahlen so verkauft man jetzt den Deutschen die JAC Fahrzeuge fuer 100.000 Euro waehrend die Paraguayer einen Mercedes Benz der Luxusklasse jetzt fuer 5.000 Euro kaufen. So, ja dann kann man den Schluckern Gehaelter zahlen die sie dann vermeintlich von der Kriminalitaet abhalten.
    Kriminalitaet haengt nicht so sehr vom Reichtum der Leute ab, sonst wuerde ja Abdo oder Cartes auf einmal Engelsfluegel wachsen und sie saengen gleicht danach „das Geld im Klingelbeutel klingt“ im Kirchenchor mit und „ihre Seele in den Himmel springt“ – gemaess der Philosophie von Tetzel.
    Stehlen tut man aus Ueberzeugung des Herzens – im Staate wie im Kooperativssystem der Mennoniten. Das sind immer bewusste Entscheidungen eines finsteren Herzens. Zachaeus – er war steinreich aber stahl immer weiter, etwa wie all die Kooperativsfuzzies in den verschiedenen Komitees. Erst als er Jesus als Koenig der Juden und Messias anerkannte, hoerte er auf mit stehlen und gab das Gestohlene 4fach zurueck; er muss ziemlich was abgezwackt haben und das Geld dann „fuer sich arbeiten lassen“, wies so schoen heisst.
    Klar stehlen Drogensuechtige aus der Sucht heraus, die Beschaffungskriminalitaet und Hungernde stehlen Essen und Geld aus dem Hunger heraus. Auch das ist wahr.
    Nur findet man es selten dass Reiche jemals „satt werden von Geld“ sondern sie werden eher noch viel „gefraessiger“ und werden zu „Nimmersatts“.
    Die Rechnung ist ja so dass Alfredo Stroessner fast allein an den Staatstrog rankam und nach 2 Milliarden USD die er gestohlen hatte dann „satt“ wurde. Nach der Demokratiewende kam das Volk an den Staatstrog en Masse und wuerde wohl auch „satt“ werden aber diesesmal sind es 7 Millionen Menschen die gerne 2 Milliarden USD stehlen wuerden, macht zusammen dann 1.4e+16 nach meinem Rechner, also etwa 14.000.000.000.000.000 US Dollars wenn das Volk satt vom Gelde sein soll und satt vom stehlen. Es kam daher billiger nur Stroessner stehlen zu lassen denn das kostete „nur“ 2 Milliarden USD anstatt die Zahl mit 15 Nullen angehaengt.
    Die ganze EU basiert ja sich praktisch auf diesem oekonomischen Zerwuerfnis wo fast nur Deutschland alleine exportiert und vor allem die suedlichen EU Laender die teuren Produkte wie BMW, etc aufkaufen muss die eine hohe „Burn rate“ haben – sie verbraten sehr viel Geld mit Unterhalt, etc. Waehrend die Gewaechshausbauern in Spanien sich reihenweise an den Balken der Gruenhaeuser aufhaengen aus verzweiflung der niedrigen Preise von Aldi, etc. Das Geld in der EU fliesst nur in eine Richtung und zwar in die Richtung Deutschlands von den Suedlaendern wo die Deutschen aber spottpreise zahlen wollen fuer die Produkte der Suedlaender. In etwa so funktioniert es auch innerhalb der Mennonitenkolonien und im Kooperativssystem. Bist du Chauffeur fuer einen Mennoniten der am Kooperativstropf haengt mit seiner LKW Flotte so bekommst du genau doppelt so viel Lohn wie wenn du fuer einen privaten mennonitischen Zulieferer (Privatsektor) faehrst und zudem noch selber die Produkte musst mitabladen helfen.
    Deswegen sehen es Oekonomen nicht unbedingt fuer positiv wenn die Einkommenschere immer weiter auseinanderklafft denn der Reiche kann nur sicher in einem bewachten Wohnkomplex wohnen und kommt halt nicht in den Genuss seines Reichtums.
    Tuerken und Osteuropaeer werden bald dieselbe Situation in DACh einfuehren und tun das schon nur eben das kommt in Europa aus politischer Korrektheit nie in die Presse.
    Burgen und grosse Haeuser sind Ostentationsobjekte die eine Visitenkarte fuer Ueberfaelle sind. Deswegen sind ja gerade die spanischen Kolonialbauten so wie sie sind. Alle Pracht entfaltet sich hinter den dicken Mauern ins innere der Kolonialbauten wo man von aussen nichts sehen kann und auch auf nichts schliessen kann „was er besitzt“. So leben auch chinesische Staatsangestellte – unscheinbare haessliche Apartments von aussen, innen aber wie ein koeniglicher Prunksaal ausgestattet.
    Es tut mir leid wenn die Tochter vergewaltigt wurde, das hat niemand verdient. Der Deutsche ist etwa genau so viel Wert wie der Mennonit: er definiert sich nur durch die praktische Arbeit, wo man der Frauenwelt das „Nachdenken“ ueberlaesst das nur auf Plauderkonsens besteht und der Mann versteht dann einen Traktor zu reparieren und das Steuer rumzudrehen. Das „gehen zur Kirche“ ist auch noch drinn denn jeder Mensch mit 2 Beinen kann ja gehen.

      1. Elijahu Ritter Pfeiffer von Palmenkron

        Die falsche Orthographie des Wortes „tuen“, welches richtig „tun“ heissen sollte, ist typisch mennonitisch. Auch wieder typisch ist dass es gerade Mode ist den anderen wenn dieser eine abweichende Meinung hat oder es besser weiss, als bemitleidenswerten, nicht ganz dichten Sack anzusehen der so wahnsinnig ist die Meinung gutbuergerlichem Spiessertums nicht als ultimatives Evangelium anzusehen. Mit „der Schrift“ fangen die wenigsten Mennoniten heute was an und ersetzen diese eben durch die durchschnittliche gewichtete Volksmeinung, welches das Pendat zum Volkstum der Reichsbuerger in Deutschland ist oder irgendwann sein wird. Glauben Sie mir „er sprach mit dem Vieh, den Fischen und den Voegeln“ ist nichts neues – ich „predigte“ heute meinem Traktor bei der arbeit „was herab“ wo der Paraguayer (der die Strauchwurzeln nach dem Traktor aushackt) unglaeubig in meine Richtung schaute „zu wem er denn spraeche“, ese loco alemamm. Konrad Lorenz, der Vater der Tierpsychologie: https://epdf.pub/er-redete-mit-dem-vieh-den-vgeln-und-den-fischen-tiergeschichten.html (sie koennen sich das PDF Buch Lorenz hier runterladen).
        Man findet viel mehr „glauben“ in einem Onlinemedium als vis-a-vis Personen gegenueber.
        Was bedeutet denn dieses?: Markus 6,4 „Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet außer in seiner Vaterstadt und bei seinen Verwandten und in seinem Haus!“.

        1. 4 Mose 31ff
          Und die Kinder Israel nahmen gefangen die Weiber der der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie,
          und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte ihrer Wohnung und alle Zeltdörfer.
          Der Meinung, dass Kuno Graf vom Ei und Schinderhannes, jetzt Ritter Pfeiffer, bewegungsbehindert ist und nur noch den PC als Sparringspartner hat, ist durchaus glaubhaft.

        2. Ich bin ebenso wenig Mennonit wie sie jemand der es kurz auf den Punkt bringt. Ich drücke nochmals mein Bedauern für sie aus. Die Schreibdiarrhoen müssen doch schmerzhaft sein.

  2. Zum Thema traumatisiert. Dieses Problem kann jeder erleiden der durch Polizei/Justizwillkür, bedrohende Nachbarschaft oder Terror in irgendeiner Dorm erleidet. Bei Don Wil de Paz glaube ich nicht daran, jedoch bei seiner im hörigen Frau und dem Kind.

  3. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Oh, es gibt wieder ein paar Türen, Fenster, Streichhölzer, leere Bierbücksen und ne Behausung der armen Einheimischen grati. Glaube kaum, dass die Opfer ihre Investitionen wieder nei bekommen. Denn welches Frischfleisch will schon dahin ziehen. Und für die Einheimischen eh demasiado caro (zu teuer). Dann schon lieber warten bis abgehauen. Dann grati, 10 Jahre lang einen Nagel einschlagen und nach hiesig Ökonomischen Prinzip – mit nichts tun wollen bzw. Hängematte, möglichst viel zu Aproveche (provitieren) alles mein. Grati. Phänomenal. Ist ja nicht der erste Fall.
    Es gibt nur eines, um in den Paragauy einzuwandern: allen Einheimischen hier und da ein Arbeitchen zu verschaffen und für hiesig Verhältnisse gut zu bezahlen. Was natürlich auch schon mal Einsicht gibt, was da beim Alemam de M***** so alles zu finden ist. Dann ist man gut beraten diese humanitäre Leistungen stetig weiter zu führen. Sonst wird es dann wirklich gefährlich, kann Bueneducado nichts mehr profitieren. Dann muss er sich’s halt selbst holen.

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