Urlaubsregion kann aufatmen – giftige Algen im Ypacaraí See nehmen deutlich ab

San Bernardino: Nachdem sich heute die Bürgermeister der angrenzenden Gemeinden des Sees mit dem Staatsoberhaupt des Landes trafen, um erste Schritte der Reinigung zu besprechen, wurde bekannt, dass die Anzahl der giftigen Algen im Ypacaraí See bemerkenswert rückläufig ist. Die Maßnahme des Ausbaggerns wird nach wie vor als sinnvoll erachtet.

Der Vorsitzende des Amtes für Umweltgesundheit (Digesa), Gustavo González, bestätigte heute, dass die Anzahl der giftigen Algen die den See belasten abgenommen haben.

Von anfangs gemessenen 1.300.000 Zellen pro mm³ verbesserte sich die Kontamination sehr positiv auf 327.000 Zellen pro mm³. In der Gemeinde Areguá sind es sogar nur 62.000 Zellen anstatt der eingangs gemessenen 1.100.000.

„Die Gründe sind höchstwahrscheinlich die Konkurrenz zwischen den Zellen sowie das Auftreten von natürlichen Feinden. Aber auch die klimatischen Bedingungen wie der ausgiebige Regen haben ihren Teil dazu beigetragen, erklärte González.

Derzeit befällt den See eine Art grünblauer Algen die das Baden als gefährlich einstufen lassen. Diese Algen sind giftig für den humanen Organismus.

(Wochenblatt / Abc)

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7 Kommentare zu “Urlaubsregion kann aufatmen – giftige Algen im Ypacaraí See nehmen deutlich ab

  1. Toll, also alles nicht so schlimm und rechtzeitig zum Sommer wird man behaupten, dass ein Wunder geschehen ist und man wieder baden kann. Und viele Paraguayer werden im See baden, so oder so.
    Wenn ich die schöne grüne Färbung sehe…..

  2. Es wird nicht lange dauern und man wird uns erklären, der See hat Trinkwasserqualität und kann für die kommende Saison problemlos benutzt werden. Geschäft geht eben vor Gesundheit. Bis heute wurde kein einziger Betrieb geschlossen, der seine Abwässer in den See leitet und so wird es auch bleiben.

  3. sagte ich doch bereits 🙂

    rechtzeitig zur Saison, damit die Taschen gefüllt werden können und dann ist erstmal wieder ein Jahr Ruhe….

  4. Vorallem laufen garantiert alle Abwässer der herumliegenden Städte in den See, SanBer, Aregua etc. Da kommt eine ganze Menge sh..t zusammen, sollte man nicht versehen. Die paar Industrieanlagen, die nur eine kleine Multa jährlich zahlen sind da auch nicht gerade mehr ausschlaggebend… Die Kloake von Asunción läuft ja auch komplett ungeklärt in den Rio Paraguay, nur ist es da nicht so schlimm = läuft ja ab!

    1. Wie dass bei den anderen Anliegern des Sees ist, kann ich nicht beurteilen. Die Abwässer von SanBer werden jedenfalls geklärt, über drei Stufen, und dann in den Rio Salado abgeführt. Also weg vom See. Die Klärbecken sind am Nordende des Sees über Google Earth gut zu erkennen. Ich war auch dort und habe es mir angesehen. Im dritten Becken leben sogar Fische.

  5. es bleibt zu hoffen, dass die verantwortlichen Politiker sich Gedanken machen, kostet natürlich am Ende was, aber Möglichkeiten sind da; um das Gewässer sauber zu bekommen

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