Venezuela: Europäische Staaten erhöhen Druck auf Maduro

Berlin: Während die paraguayische Regierung ihren Standpunkt zu Maduro schon vor Wochen bekannt gab, machen es Frankreich, Deutschland und Spanien etwas anders.

Die Regierungen in Berlin, Paris und Madrid haben Venezuelas Staatschef Maduro eine Frist gesetzt. Wenn er nicht binnen 8 Tagen neue freie Wahlen ausruft, wird Juan Guiadó von ihnen als neuer Präsident Venezuelas anerkannt.

Acht Tage – so viel Zeit hat Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro, um Neuwahlen anzusetzen. Weigert er sich, wolle die Bundesregierung Juan Guaidó als Staatschef anerkennen – den selbsternannten Interimspräsidenten, derzeit Maduros schärfster Widersacher. Das erklärte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz.

Die Staatschefs der USA, Kanada sowie der Mehrzahl der südamerikanischen Staaten brauchten keine 8 Tage um zu diesem Entschluss zu kommen. Sie erklärten bereits vor Tagen Maduro nicht als Präsident anzuerkennen.

Paraguay war zudem Vorreiter als Land, welches venezolanische Diplomaten auswies. Die 15 Tagesfrist ist am vergangenen Freitag abgelaufen.

Die nächsten Tage in Caracas sind entscheidend für die Zukunft des Landes. Weitere Großdemonstrationen für die kommende Woche sind bereits geplant.

Wochenblatt

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

20 Kommentare zu “Venezuela: Europäische Staaten erhöhen Druck auf Maduro

  1. Wer will die EU als Ganzes noch für voll nehmen? Keine gemeinsame Flüchtlingspolitik, statt dessen die Tore weiter offen für eine systematische Islamisierung. Wer sich getraut, dagegen aufzumucken, wird in die rechte Ecke und vor Gericht gestellt – in Deutschland, wie auch in Frankreich, England und Schweden. Und nun im Fall Venezuela ein Totalversagen auf ganzer Linie. Statt sich eindeutig gegen einen verdammten roten Diktator auszusprechen, der sein Volk seit Jahren in den Ruin treibt, nur Ausflüchte und Entscheidungen auf „die lange Bank schieben“ Hoffentlich getrauen sich die USA zu mehr, als nur zu Imponiergehabe. Sonst schaffen derweil die Russen und Chinesen Fakten und das kann für niemand im Westen gut sein. Im Zweifel können wir nur an uns selbst denken, wie unsere Wirtschaft läuft und unsere Freiheiten bewahrt bleiben. Russland und China sind fürwahr keine Vorbilder. Wer das anders sieht, ist ein Träumer, leugnet Fakten und schadet am Ende uns allen im Westen. Spinner haben wir schon genug, siehe SPD, GRÜNE, LINKE und grosse Teile der CDU/CSU mit ihrem Weg der Islamisierung Europas.

    1. ach Manni ist wieder aus seinem NDP-Staub auferstanden, mit seiner „Islamisierung“. Wenn man sich solche Deutsche, die den ganzen lieben Tag nur Hass verbreiten können, anschaut, dann kann die Islamisierung gar nicht schnell genug erfolgen.

      1. 1.) Das heisst nicht NDP, sondern NPD. 2.) Ich war und bin aufrechter Demokrat mein Leben lang, früher aktives CDU-Mitglied, heute absoluter Sympathisant der AfD. 3.) Wenn Sie den Islam so toll finden, warum wandern Sie dann nicht in ein islamisches Land aus? 4.) Wer sich zum Befürworter einer Islamisierung Deutschlands aufschwingt und damit bekennt, dass ihm sein Heimatland nichts wert ist, der ist für mich entweder nicht mehr ganz klar im Kopf, oder ein Vaterlandsverräter und Verräter an unseren nachfolgenden Generationen. Vermutlich gehören Sie auch zu diesen links-grünen Gesinnungsterroristen und Neu-Faschisten, die Nichtkonforme am liebsten wegsperren wollten.

        1. Mannilein: der „Heiland“ wird es Ihnen danken. Unter der Leserschaft wird Ihr Freundeskreis tagtäglich größer. Glückwunsch.
          Sie reden nur Unsinn, unterstellen, verbreiten Hass und Tobsucht! Pfui. Und das will ein erfolgreicher Schrotthändler aus Deutschland sein? Und noch ein Laienprediger obendrein? Ich muß mal die Lutheranische Kirche kontaktieren und fragen, was sie uns da für einen Spezi geschickt haben.

        2. meinetwegen simpel. sei oder war was auch immer du bist. die zukunft in deutschland wird ohnehin ohne dich gemacht. da kannst du deine auswendig gelernten parolen (oder plagiate der afd) immer und immer wieder, total zusammenhanglos und am eigentlichen thema vorbei runterrasseln. damit veränderst du gar nichts. möglich, dass du mal demokrat warst, aber keinesfalls ein christ. du hast wohl nie verstanden, wofür ein christ einsteht?

  2. Was wollen die denn machen, wenn Maduro die 8 Tage Frist nicht einhält, das ist einfach nur lächerlich. Die haben doch alle in Ihrem Land genug zu tun.“ Paraguay gab schon vor Wochen den Standpunkt zu Maduro bekannt“, aber nicht den Standpunkt der Frente. Welchen Standpunkt hat denn Paraguay vor Wochen !!! bezogen, die haben nur drauf gewartet, was Ami Land macht, und das ist nicht einmal 4 Tage her. Alle können anerkennen wen Sie wollen, das ist wie zu Hitlers, Strössners, Erdogan und wie sie alle heißen, solange die das Militär und die Macht haben, wird sich nichts ändern. Höchstens über einen Krieg vom eigenen Volk, was gleichzeitig, da alle Weltmächte darin involviert sind, auf einen Weltkrieg hinaus läuft

  3. Als der Ober-Terrorist und Kommunist Mugabe sein Land ruinierte (Rhodesien, später Zimbabwe), krähte kein Hahn danach, denn außer Getreide- und Tabakanbau hatte und hat das Land kaum etwas zu bieten. Bei Venezuela sieht es anders aus. Die vorgenannten Speichellecker und Vasallen des US-Hegemon haben nichts anderes zu tun, als sich aufzuplustern um dem großen Manitou auf der anderen Seite des Atlantiks den Hintern zu küssen und den Hof zu machen. Mir kommt es hoch! Sie sollten sich allesamt schämen und lieber gemeinsam überlegen, wie man die Misere in Venezuela beenden kann. Man stelle sich vor, der selbsternannte „Präsident“ des Landes und US-Suppenkaspar Guaido würde wirklich die Regierung übernehmen? Die „Kleinen Leute“ hätten nichts zu lachen, die Wirtschaft und die Bodenschätze den USA ausgeliefert, Sozialabbau, mickrige Löhne und viele andere tolle Leistungen mehr. Dafür wird dann das Volk mit Coca Cola, Kaugummi und Hamburger getröstet. Sicher werden sich auch einige Sekten breit machen wie die Mormonen, Zeugen Jehovas und andere Seelenfänger, die ihnen ein tolles Jenseits versprechen, wenn sie sich nur gefügig verhalten. Guaido hat übrigens ander von der CIA unterlaufenen George Washington University studiert.

    1. Was sind Sie nur ein Schwätzer: „…Die Kleinen Leute hätten nichts zu lachen“ Haben die JETZT etwas zu lachen? Hauptsache Ihnen geht es gut und Sie können weiterhin ungestraft Hassbotschaften verbreiten, dank der Meinungsfreiheiten im von Ihnen so gehassten Westen, die der Kommunismus, die Russen und die Chinesen nicht kennen. Dort wären Sie schon längst im Gulag gelandet, mit Ihren losen Redensarten.

      1. Man kann schreiben und sprechen, ja, aber es gibt bereits Dinge genug, die durchaus schon bestraft werden, wir wissen alle was ich da so meine und diese Dinge interessieren in China und Russland nebenbei niemanden und werden dort auch so gesehen wie sie sind. Zweitens bleibt es beim Schreiben oder Sprechen. Wer wirklich etwas tut und zu nahe kommt, der ist dann noch schneller weg. So gesehen also nur ein leeres Wort und daher auch ein leerer Schmuck und in europäischen Zeitungen würde so gut wie kein Kommentar, der hier regelmäßig erscheint, veröffentlicht werden.
        Wie ich ebenfalls mal wieder hinweisen will, ist ein Artikel zur Situation Venezuelas ohne erwähnen der US Sanktionen in etwa genauso wertvoll wie die eben besprochene Meinungsfreiheit.

      2. Mannilein: Ihnen fehlt die Fähigkeit, nachzudenken. Den kleinen Leuten werden von der Opposition Versprechungen gemacht, die sie nicht einhalten werden und wollen. Wie es die Erfahrung in anderen Ländern der Welt zeigt. Dass es den Menschen in Venezuela momentan gut geht, habe ich nie behauptet. 70 % von ihnen geht es schlecht. Das war vor eiigen Tagen in einem Dokumentarfilm der BBC zu erkennen. Aber wenn man nur Kauderwelsch-Deutsch versteht und die Sprache der Märchen-Bibel in sich aufsaugt, kommt lediglich Dummheit dabei heraus. Also: wie ist es nun mit meinem Angebot? Limousine, zwei starke Männer, Zwangsjacke?

      3. Mannilein: Leider kann ich Ihnen nicht erwidern. Wie immer zensiert. Sie dürfen andere Kommentatoren Idioten nennen, wenn ich hingegen andere Wörter nehme, die weitaus milder sind, wird mein Kommentar nicht veröffentlicht. Machmal denke ich, die Redaktion ist ebenfalls vom heiligen Geist beseelt und unterstützt Sie, wo sie nur kann.

  4. Mich interessiert nicht mehr das Weltbild einiger User hier. Das kennen wir ja zur genüge. Wird ja fast gebetsmühlenartig tagtäglich runtergerasselt. Aufs Krankenbild wär ich weitaus neugieriger.

  5. „Zum derzeitigen Zeitpunkt sehe ich keinerlei Grund für die USA, in Venezuela militärisch zu intervenieren. Die USA sollten mit ihren regionalen Alliierten überlegen, wie die Krise friedlich beigelegt werden kann.“ (von heute)
    Luftwaffengeneral Douglas Fraser im Ruhestand, von 2009 – 2012 militärischer Leiter des Southern Command, verantwortlich für Zentral- und Südamerika als auch die Karibik.
    Die katholische Kirche sollte gebeten werden, zu vermitteln. (von heute)
    Quelle: The Moon of Alabama
    Anmerkung: wieso gerade die katholische Kirche? Warum nicht die Lutheraner oder die Mennoniten?

  6. Der selbst ernannte „Präsident“ Venezuelas Juan Guaido hat den USA versprochen, die Gesetze des Landes bezüglich der Ölförderung zugunsten der USA zu ändern.
    Quelle: The Moon of Alabama

  7. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    @ Caligula
    Die Protestanten sind noch immer weit in der Minderheit obwohl man damit angibt dass der Katholizismus in Lateinamerika bald am ende sei und bald alles Protestanten waeren.
    Der Papst hat ein weit groesseres Gewicht als alle Protestantischen Splittergruppen und Sekten zusammen. Die Mennoniten sind eine verschwindend geringen Minderheit (vielleicht 50000 in Paraguay, also rund 0.5% bis 0.8% maximal in Paraguay, stellen aber 1 Minister und wer weiss wieviele Abgeordnete, Senatoren und Gouverneure. So viel zur „Demokratie“ wo jede Person 1 Stimme hat und die auch nur 1 Stimme zaehlt) haben aber proportionell so viel Gewicht wie sie eben Vieh haben und Maschinenunternehmer sind die den Politikern und lateinischen Geldmenschen den Wald roden und ihre Drogenviehbetriebe zur Geldwaesche einrichten.
    Protestanten sind eher in tausende Splittergruppen zerteilt aber weisen in letzten Zeit starke oekumenische Bestrebungen auf.

  8. Avec le Venezuela, «Trump joue un jeu très dangereux»
    Übersetzung: mit Venezuela spielt Trump ein sehr gefährliches Spiel.
    Quelle: Mediapart, Frankreich
    Tja Mannilein, Kauderwelsch-Hass-Deutsch und Lügen-Bibel reichen einfach nicht, um ein vernünftiges, einigermaßen realistisches Weltbild formieren zu können.

  9. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Also sehr sympathisch wirkt der Guaido auch nicht. Schaut aus nach einem frechen jaehzornigen Rowdy.
    Nun in den 70gern war Venezuela das reichste Land Suedamerikas. Man flog regelmaessig zum Kaffee nach Miami. Ab den 70gern aber verstaatlichte der damalige Praesident teilweise die Unternehmen aber vor allem was Venezuela den Garaus brachte war der fallende Oelpreis. Die Oelueberschuesse wurden in Sozialprogramme gesteckt – praktisch Geld dem Volk gegeben das dieses nicht sparte sondern mit vollen Haenden ausgab. Mit der Verstaatlichung kam auch die grassierende Korruption.
    Norwegen und Schweden taten es anders: sie investierten das Oelueberschussgeld mittels Hedgefonds in verschiedenn Unternehmen wie Apple, Volvo, usw. so dass es Gewinne abwarf.
    Das sind die zwei fundamentale verschiedene Positionen – und Resultate.
    Der hohe Oelpreis ist und war das Geheimnis des venezolanischen Erfolgs. Die Bonanza hoerte auf als es in der OPEC krachte und Venezuela isoliert wurde. Dann kam der Preisverfall des Oels.
    Der mennonitische „Erfolg“ und Bonanza ist genauso nur dem hohen Fleischpreis zu verdanken. Selbstlob ist nicht angebracht denn verfaellt einmal der Viehpreis – so sitzen diese hier auf dem Trockenen denn bis jetzt hat der Viehpreis die internen Preise unrealistisch anziehen lassen so dass es einen abrupten Lebensstandardverfall geben wird passiert etwas mit dem Viehpreis.

  10. Sauerkraut liegt nicht vor Alaska

    Wenn USA Druck auf Europäische Staaten erhöhen, um Druck auf Maduro zu erhöhen, dann erhöhen Europäische Staaten wie Sauerkraut, 51. US-Bundesstaat seit 1944, den Druck auf Maduro. Wer hätte das gedacht?

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.