Wenn am Ende des Geldes noch Monat übrig ist

Asunción: Die Akkumulierung von Novemberlohn, Weihnachtsgeld und Dezemberlohn sorgte in vielen Häusern zu finanziellen Ausschweifungen, die sich nun rächen. Der Kühlschrank ist leer, das Geld knapp.

Ein typisches Phänomen in Paraguay ist der Spruch „Ipucú la enero“, welcher auch bei anderen Monaten mit 31 Tagen Anwendung findet. Einunddreißig Tage sind einfach zu viel für das Gehalt, davon sind fast alle überzeugt. Um ihrem Dasein etwas Fröhliches abzugewinnen, mehren sich die Bilder in sozialen Netzwerken, auf denen man Bilder zu dem Thema findet.

Die Ausgaben für Urlaub, Weihnachten und die Heiligen drei Könige waren einfach zu umfangreich, als das die Gelder ausreichen. Zudem gibt es Berufsgruppen, die jetzt Zwangsurlaub haben (Justiz) und dadurch auch mehr Geld ausgeben. Bleibt nur zu hoffen, dass niemand zu viele Mangos oder Reis auf den Magen schlagen und sie gut in den Februar kommen.

Wochenblatt

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9 Kommentare zu “Wenn am Ende des Geldes noch Monat übrig ist

  1. “Einunddreißig Tage sind einfach zu viel für das Gehalt, davon sind fast alle überzeugt. ”
    Jetz ist der Kalender schuld, dass Paraguayer nicht mit Geld umgehen können?
    Was für eine lächerliche Einstellung.
    Wenn meine Verwandten im Campo mit 1Mio auskommen müssen und können, dann würde ich zuerst meine Konsumgewohnheiten hinterfragen, wenn 10Mio zu wenig sind.

  2. Wenn ich etliche Kredite bei sämtlichen Unternehmen habe, kann ich eben nicht die Sau raus lassen (Urlaub und CO, Ich habe in den 11 Jahren, wo ich hier lebe nicht einen Tag Urlaub gemacht ), nur weil ich zu Jahresende x mio mehr zur Verfügung habe. Das begreifen die PYler nicht. Ich erlebe dieses Problem jeden Monat, am Samstag bekommt der Gatte seinen Wochenlohn, Sonntag wird gefeiert bis spät in die Nacht, Montags steht dann die Frau mit Ihren 5 und mehr Kinder vor meine Tür und sagt, Sie kann die Rechnung jetzt nicht bezahlen, Sie hat kein Geld und die Kinder haben Hunger.

  3. In der 3. Welt ist das so üblich und wird sich auch nie ändern. Deshalb auch die Multi Kulti Politik in den Industriestaaten, denn man braucht Kunden. Die Globalisten überlegen sicher auch schon lange in Südamerika, Afrika und dem Vorderen Orient Währungsunionen nach Euro Vorbild zu gründen. Also, Party für alle, ein paar wenige arbeiten und zahlen, haben daher keine Zeit für die Party und die Konzerne kassieren. Problem aber, wer wird denn in diesen Gegenden zahlen und arbeiten und auf die Party verzichten? Ha ha ha

  4. Dafür gibt es eine Lösung: https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Ewiger_Kalender
    Also, jeder Monat hat in diesem Kalender 28 Tage. Wiki: “Ein Monat (maskulin, etymologisch verwandt mit Mond) ist eine Zeiteinheit und ein Teil eines Jahres.“ Ein Mondzyklus dauert etwa 28 Tage. 28 Tage mal 13 Mon(d)ate sind 364 Tage, dann gibt es schon mal ein Monatsgehalt mehr.
    Das Sonnenjahr hat aber 365,15 Tage, so schaltet man jedes Jahr einen Tag und alle vier noch einen.

    In dem verlinkten Wiki-Artikel viel mir folgender Satz auf: “Cotsworth bemühte sich, keinen Bruch mit der jüdisch-christlichen Kalender-Tradition zu provozieren, sondern lediglich den Gregorianischen Kalender an einigen Stellen zu verbessern.”
    ….”jüdisch-christlichen Kalender-Tradition”? Wie rücksichtsvoll aber auch. Wer hat den nun an der Zeit gedreht? Sep-tember (septimo-7), Okt-ober (8), Nov-ember (9), Dez-ember (10) sind ihrem Namen nach nicht der 9,10,11 und 12te Mon(d)at. Cotsworth hat sie nicht an die richtige Stelle gerückt aus Rücksicht auf jüdisch-christlichen Lug und Betrug.

    Ich halte den 13-Monatskalender für den einzig Natürlichen und der Jahresbeginn sollte zum Frühlingsanfang sein. Den mitten im Winter zu feiern ist nicht nur unlogisch sondern ein Störfaktor für den natürlichen Lebensrhythmus. Genau so wie das Umstellen der Uhr zweimal im Jahr.

  5. Hauptsache er reicht für Streichhölzer, um bei jedem Abfackeln des Mülls 20 Cents einzusparen, die man dann dringend benötigt, um die Behandlung von Krebs seiner Kinder zu finanzieren. Ist ja grati im Publico, falls die das nicht können kann man ja noch beim Aleman de M. weinen gehen, das Kind brauche Privado. Auch eine Art Gesundheitsvorsorge, bei der sich die doofen Europäer ein Stück abschneiden könnten. Also so what, lieber was anzuzünden als was zu essen. Soll ja bis zum glücklichsten Volk des ganzen Planeten machen.

  6. also jetzt echt, was für einen Schwachsinn verzapft ihr eigentlich hier. Euch fehlt doch jede Realität…..ihr hab immer nur Kommentare, wenn um was geht in PY, wo ihr kein Mitleid haben könnt, weil ihr ja alle selber gut da steht, wie ich auch. Aber die Feste, wie Weihnachten oder Neujahr, oder Heiligdreikönig will halt ja jeder mal feiern auf dieser Welt, auch die kleinen Menschen , oder auch armen….und jeder will seinen Kindern das ermöglichen…und ihr redet so einen Scheiss….ihr seit nicht einmal so standhaft einen einzigen Benutzernamen zu benutzen….schämt euch….nur Abfall hier

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