Verantwortlichkeit sieht anders aus

Asunción: Wie eindrucksvoll auf dem Beitragsbild zu erkennen, bleibt ein Gullideckel unbedeckt. Nein, hier hat die Essap keine 24 Stunden geschlafen, es sind mehr als 24 Tage.

Obwohl man annehmen könnte, dass sich zwischen Busterminal und Mercado 4 tagtäglich tausende Autos bewegen, kam es anscheinend zu noch keinem schwerwiegenden Unfall, obwohl dies relativ einfach erscheint, ganz besonders wenn man sich eine schlecht beleuchtete Straße nachts vorstellen kann. Und obwohl die Essap diese Woche kaum 500 m weiter einen Abfluss reparierte, sah sich keiner genötigt hier wenigstens einen Deckel einzufügen oder eine Absperrung vorzunehmen.

Wer sich selbst diesen offenen Abfluss anschauen möchte, kann dies auf der Avenida Proceres de Mayo Ecke Europa tun. Sicherlich bemüht sich auch die kommenden Wochen keiner darum, da es ausgeschlossen ist, dass auch nur ein Essap Mitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit da vorbeikommt und den Missstand denunziert.

Wochenblatt

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

7 Kommentare zu “Verantwortlichkeit sieht anders aus

  1. Oder die andere Möglichkeit wäre das Loch mit Müll aufzufüllen, was Paraguayer sonst gerne machen. Entweder ist diese Stelle sehr gut beleuchtet, das es keiner Sicherung bedarf, oder Die Müllentsorger trauen sich nicht, da zuviel Verkehr.

  2. Gullideckel oder Schachtdeckel sind aus Gusseisen und sehr schwer… Alteisen ist ein Zusatzverdienst, vermutlich schon beim Essap Monteur der den Deckel gar nicht liefert sondern vorher bereits verkauft….

  3. Naja, man wusste eben nicht, was man in Paraguay mit Gullideckel machen soll, so hat man damit Schlaglöcher abgedeckt. Offenbar hat USA, Südkorea, Taiwan, Japan und Sauerkraut nicht genügend Gullideckel für alle Schlaglöcher gespendet. Aber ohne überheblich zu wirken: Paraguay schafft das ganz allein. Ganz ohne die überhebliche USA, Südkorea, Taiwan, Japan und Sauerkraut.

  4. Vielleicht könnte man mal die Haftungsfrage gem. Gesetz prüfen. Oben beschriebenes Problem ist ja eher der Normalfall in Paraguay und kann jeden jederzeit in allen Variationen treffen. Kennst sich hier jemand aus oder hat die Redaktion Möglichkeiten dies für die Leserschaft zu klären?

    1. Schließe mich an. Nach menschlichem Ermessen und Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit müßte die Corposana haften. Selbst wenn sich dies für den „Spezialfall“ PY bestätigen sollte, sind „Recht haben“ und „Recht bekommen“ hierzulande zweierlei Paar Stiefel – ganz besonders für Ausländer.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.