Verborgener Fliesenboden in Jesuiten Reduktion gefunden

Santa María de Fé: Bei Ausgrabungen für einen Müll-Loch hinter der Kirche von Santa María de Fé in der Provinz Misiones fanden Bauarbeiter einen Fliesenboden, nur 50 Zentimeter unter der Erde. Experten, die mit der Geschichte des Ortes und der Jesuiten vertraut sind, nehmen an, dass der Boden Teil einer zerstörten Kirche aus dem 16. Jahrhundert ist, womit es ein wichtiges Kulturerbe darstellt.

Gefunden wurde der Fliesenboden schon am vergangenen Montag jedoch wurde erst am Freitag, nach dem Einholen von genügend Informationen, entschieden diesen bekanntzugeben.

Nach ersten Angaben stammt der Boden aus einer Kirche die um 1647 von den Jesuiten errichtet und 1910 zerstört wurde.

Einwohner des Ortes suchen nach der Möglichkeit in Zusammenarbeit mit Archäologen die Ausgrabungen auszuweiten und zu schützen. Obwohl Santa María de Fé die „Hauptstadt“ der jesuitischen Missionare war findet man keine Bauten mehr die auf sie hinweisen. Holzskulpturen aus deren zerstörten Bauten findet man jedoch noch in einem Museum.

1889, nach dem Ende des Tripel Allianz Krieges wurde die Kirche in Brand gesetzt. Mehr als 20 Jahre vergingen bis die Ruine in sich zusammenbrach und dem Erdboden gleich gemacht wurde. Später wurde ein neues Gotteshaus errichtet.

Der gefundene Fliesenboden muss Teil eines Korridors im hinteren Teil sein denn die Kirche war 30 m breit und 70 m lang.

Der Bürgermeister des Ortes, Damian García, versicherte, dass die Stadtverwaltung alles tun wird, um den Ort zu schützen und die Ausgrabungen voranzutreiben.

(Wochenblatt / Abc)

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