Verbrecher erlangen innerhalb von wenigen Tagen wieder ihre Freiheit

Encarnación: Eine wirklich bedauerliche Situation ist die, die in Paraguay registriert ist, dass Verbrecher mit Vorstrafen innerhalb von wenigen Tagen ihre Freiheit erlangen, was einerseits Bürger von Anzeigen abhält und ihnen andererseits Angst einjagt.

Encarnación ist keine Ausnahme, die Richter sind anscheinend eher auf der Seite der Kriminellen selbst, da sie nicht einmal 24 Stunden hinter Gittern verbringen, wissend, dass ein Mann mit mehr als 5 Vorstrafen nicht mehr die Absicht hat, sein Leben umzulenken. Und wieder profitieren sie von alternativen Maßnahmen, sie kehren in ihr Haus zurück und denken schon wieder daran, eine Straftat zu begehen.

Beamte der Polizeistation Nr. 106 gelang es, zwei schwer fassbare Kriminelle festzunehmen, die als Roberto Montiel alias “Tumber” und Cristian Vera alias “Cristian’i” identifiziert wurden. Dies wurde von den Bürgern sehr gefeiert, bis ihnen die Entscheidung von Richter Miguel Oscar López Sosa wie ein Eimer mit kaltem Wasser zufiel, da er trotz allem die Freilassung der beiden anordnete.

Die Nachbarn kamen zu dem Schluss, dass die Entscheidung bedauerlich sei und dies die Kriminalität fördert.

Es sei darauf hingewiesen, dass die beliebteste Ausrede oft die Überfüllung der Polizeistationen oder Gefängnisse ist, aber es ist leicht, Verantwortlichkeiten zu verbergen, anstatt mehr in Strafanstalten und Polizeistationen zu investieren. Ansonsten könnte es leicht sein, dass Nachbarn mit eigenen Händen Gerechtigkeit üben.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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2 Kommentare zu “Verbrecher erlangen innerhalb von wenigen Tagen wieder ihre Freiheit

  1. Das darf man hiesig Richter:*innen auch nicht verübeln, haben sich durch die Betten promoviert undoder hiesig täglich 3 Std. Grundschul vielleicht absolviert, deshalb könnens auch nicht alle das gleiche richterliche Maß anwenden. Die einen kommen wegen 3 geklauter Pommelos direkt in eines der schlimmsten Gefängnisse – ausgelegt für ca. 900 Insassen, belegt mit ca. 2500 Insassen – andere kommen direkt wieder nach Hause. Eine solche Justiz richtet momentan auch über den deutschen R.O. aus Emboscada. Das wird für ihn halt auch zum Glücks- oder Pechsfall, je nachdem was hiesig Justiz gerade hat auftreiben können, was den hiesig IQ82 zumindest erreicht und schon über dem Durchschnitt mit Feuerzeug Feuerchen manchen kann, anstatt Streichhölzl.

  2. Das ist normal in Paraguay, dass Täter sehr schnell wieder freigelassen werden.
    “Am besten” man lässt sich überfallen und ausrauben und hofft dabei, nicht zusammengeschlagen oder erschossen zu werden. Auch, wenn man eine 12-Gauge zuhause hat.
    Denn wenn man sich wehren würde, landet man hinter Gittern, und raus kommt man dann bestimmt nur mit genügend Schmiergeld oder wenn das ganze Hab und Gut an den Richter gewandert ist (kann ich mir vorstellen). Und selbst wenn man dann aus dem Knast draussen ist, nachdem man sich gewehrt hat, würden sich wahrscheinlich irgendwelche Familienmitglieder rächen wollen.
    Verteidigt man sich mit einer “überlegenen” Waffe, also z.B. einer Schrotflinte während die Einbrecher “nur” eine .22er haben, bekommt man auch grosse Probleme. Will mich der Einbrecher mit einem Dolch abstechen und ich schiesse auf ihn mit einer kleinen 22er, weil mein Leben in Gefahr ist, kann man sich auch auf viele Jahre Gefaengnis einstellen, denn der Arme Einbrecher hatte ja “nur” ein Messer, also muss man dann schon sein Leben riskieren, und darf sich auch nur mit einem Messer verteidigen. Dann wiederum muss man wahrscheinlich auch noch darauf achten, dass die Klingenlaenge gleich gross ist wie die des Kriminellen, lol.

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