Verkaufte sein Handy für 1.000.000 Guaraníes – und erhielt Falschgeld als Bezahlung

Capiatá: Er glaubte, damit ungeschoren davonzukommen – doch nun wurde er festgenommen: In Capiatá wurde am Donnerstag ein 25-jähriger Mann in Handschellen gelegt und zur Aufnahme in das Polizeiregister geführt. Der Hintergrund ist ein Handyverkauf, den die beiden Beteiligten über Facebook vereinbart hatten.

Ein junger Mann hatte sein Mobiltelefon zum Verkauf angeboten. Kurze Zeit später meldete sich ein Interessent über das soziale Netzwerk. Sie schrieben sich einige Nachrichten, einigten sich auf den Preis und legten einen Treffpunkt für die Übergabe fest. Der Austausch fand persönlich statt; der Käufer zahlte den vereinbarten Betrag von rund 1.000.000 Guaraníes in bar.

Noch vor Ort bemerkte der Verkäufer jedoch, dass etwas mit den Geldscheinen nicht stimmte. Er untersuchte sie genauer und erkannte schnell: Es handelte sich nicht um echtes Geld.

Nach der Anzeige wurde die Belegschaft der 33. Polizeistation, Dienststelle Ybyraró, alarmiert und begann, nach dem mutmaßlichen Käufer zu suchen. Anhand der ermittelten Angaben verfolgten sie ihn bis in den Stadtteil San Juan in J. Augusto Saldívar, genauer gesagt in die Straße „15 de Noviembre“ – dort konnten sie ihn schließlich ausfindig machen.

Die Beamten trafen den Mann an der genannten Stelle an und nahmen den 25-Jährigen noch vor Ort fest. Bei der Maßnahme beschlagnahmten sie zwei weitere Mobiltelefone sowie die Geldscheine, die vermutlich im Zusammenhang mit der Bezahlung bei diesem Verkauf stehen.

Der Fall wurde der Staatsanwaltschaft gemeldet. Diese soll nun genau prüfen, wie der Verkauf genau ablief und was es mit den bei der Transaktion übergebenen Geldscheinen auf sich hat.

Wochenblatt / Extra

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