Vermisst: Am Weihnachtsabend einfach spurlos verschwunden

Filadelfia: Ein Mann, der auf einer Estancia bei Villa Hayes arbeitete, wird vermisst. Am Weihnachtsabend, den 24. Dezember, telefonierte er noch mit seiner Freundin, dann verliert sich jede Spur von ihm.

Bei dem Vermissten handelt es sich um Vidal Molinas Rodríguez, 41, ein Angestellter von dem Viehzuchtbetrieb Yrenda S.A. in der Stadt Villa Hayes im Departement Presidente Hayes.

Sein Verschwinden stößt in der Familie auf große Besorgnis, was weitere Maßnahmen der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Gang gesetzt hatte.

Nach polizeilichen Angaben nahm der Mann am Abend des 24. Dezembers anscheinend an einer Party in einer indigenen Gemeinde teil, die mehr als 20 Kilometer von seinem Arbeitsplatz auf der Estancia entfernt war.

Seitdem ist nichts über Rodriguez bekannt, der jegliche Kommunikation mit seinen Verwandten verloren hat.

„Mehr als ein Monat ist vergangen und wir wissen nichts über ihn“, sagte María Elena Coronel, Freundin des Verschwundenen, die in San José de los Arroyos in Caaguazú lebt.

Sie fügte hinzu, dass von den Verantwortlichen des Viehzuchtbetriebs keine weiteren Informationen erhalten werden konnten.

Die offizielle Anzeige über den Fall wurde am 3. Januar auf der 10. Polizeistation von San José de los Arroyos eingereicht und von dort an die Polizeistation des Departements Boquerón mit Sitz in Filadelfia weitergeleitet.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Vermisst: Am Weihnachtsabend einfach spurlos verschwunden

  1. Messerstecherei auf der Party oder ein Ganadero identifizierte ihn als „Viehdieb“ und liess ihn von seinen Meuchelmoerdern, aka „Matones“, ermorden und verscharren. So macht man es hier mit potenziellen und mutmasslichen Viehdieben – Beweise sind ueberfluessig.
    Mit den Indigenen ist so langsam auch nicht mehr zu spassen die Leichen einfach schlicht und ergreifend nur verschwinden lassen und gegenueber der Polizei, „dein Freund und Helfer“, komplett verschlossen sind. Die „Omerta“, d.i. das nicht denunzieren bei der Polizei weil sowas auf Volksschulniveau als „petzen“ gilt, scheint wohl unter den Minoritaeten in Paraguay weit verbreitet.
    Wer nicht denunziert, Meldung bei der Polizei macht und nicht „petzt“, der kann auch nicht Suenden vor Gott und Menschen beichten, es gibt also keine Busse und Reue und so ist der Himmel fuer den Menschen verbaut.
    Das petzen ist eines der wichtigsten Mittel damit Ungerechtigkeit und das Boese im Allgemeinen ans Licht kommt denn dieses liebt die Dunkelheit und das Verborgene.
    Und Ungerechte kommen nicht in den Himmel – wie denn soll ein Ungerechter busse tun wenn wenn er seine Suenden nicht petzt?
    1. Korinther 6,9 „Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder,…“
    Erstaunlich ist auch dieses dass ungerechte Gesetzgeber die ungerechte Gesetze schaffen aussen vor vo Himmelreich sind.
    Jesaja 10 V 1 ff.
    „1 Wehe denen, die ungerechte[1] Gesetze erlassen, und den Schreibern, die bedrückende Vorschriften schreiben, 2 womit sie die Armen vom Rechtsweg verdrängen und den Unterdrückten meines Volkes ihr Recht rauben, damit die Witwen ihre Beute werden und sie die Waisen plündern können. 3 Was wollt ihr tun am Tag der Rechenschaft[2] und wenn der Sturm hereinbricht, der von ferne kommt? Zu wem wollt ihr um Hilfe fliehen, und wo wollt ihr euren Reichtum lassen? 4 Wer sich nicht mit den Gefangenen beugen will, der muß mit den Erschlagenen fallen! – 4 Bei alledem hat sich sein Zorn nicht abgewandt; seine Hand bleibt ausgestreckt.“
    In der Tat, wo will man seinen Reichtum parken und geniessen wenn die ganze Welt versaut ist? Auch die Korrupten haben ein kleines Interesse daran dass die Welt zu einem besseren Ort wird – denn was nuetzt all der Reichtum wenn man wie die Ministerin nicht mal am Strand spazierengehen kann ohne ueberfallen zu werden?!
    Auch das zunehmen an Kriminalitaet ist eine Strafe Gottes („sein Zorn“) dafuer dass die Leute so korrupt sind.

  2. So ne Blechkette, die aussieht wie eine Weißgoldkette, das kann schon dein Ende bedeuten. Immerhin gibt es für ne Blechkette schon nen 2-Dollarschein auf dem Schwarzmarkt. Also besser zu Hause lassen.

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